Mich interessiert mal, warum sich manch einer ein Kleintier, ein reines Wohnungs-Käfig-Tier anschafft. Ich meine z.B. Nager (mehr oder weniger heimische), exotische Echsen (die klassische Schildkröte), Fische, Vögel, Spinnen ...
Die meisten dieser Viecher verbringen ihr ganzes Leben in einem Käfig, haben nicht annähernd den Lebensraum, den sie in freier Natur haben. Kennen keine Sonne, keinen Regen, kein Spiel mit Artgenossen, ...
... mir grauts da immer, wenn ich den klassischen 1/4 qm "Plastik mit Gitterkäfig" im Kinderzimmer sehe, bestückt mit einem Meerschweinchen. Oder das Nymphensittichpaar eines Bekannten, die jetzt ne neue Voliere
bekommen haben - sie können jetzt richtig fliegen ... ca. 50 cm weit.
Ich begegne bei meinen "Hausbesuchen" so oft Familien, die einen armen TS Hund aufnehmen möchten, man ist ja sooo tierlieb. Ganz stolz wird mir dann die Sammlung der Kinder gezeigt: 1 Hase, 1 Meerscheinschen, 2 Streifenhörnchen, 1 Schildkröte, 1 Vogelspinne. Gerade wieder erlebt und ich war sprachlos !!
Liesse sich endlos fortsetzten ... Tierliebe hört für mich da auf, wo ich einem Tier den Lebensraum und seine Lebensqualität nehme. Wenn ich mir vorstelle, mein Leben in einem Zimmer zu verbringen 
Ich red jetzt von bewußt angeschafften Viechern, die gibts hier ja zuhauf. Nicht von secondhand TH Tieren, überbleibseln aus der Verwandschaft oder sonstigen Asylanten.
Gruß, staffy