Geduld müßt ihr auf jeden Fall haben !!
Ich find es aber beachtlich, daß die kleine Lady keine Probleme mit den Rollstühlen hat, denn das ist nicht selbstverständlich - die meisten Hunde lernen "solche Menschen" gar nicht kennen.
Alles was du beschreibst, klingt nach Verunsicherung. Ich nehme mal an, daß sich deine Kinderchen
vollkommen normal verhalten, also keine motorischen Störungen, andere Sprechart, .. den Hund zusätzlich ängstigen können.
Das alte Männerproblem wird eine große Rolle spielen, aber ich vermute, da gibts noch was anderes.
In welcher Situation hat sie nach Holger geschnappt ? Fühlte sie sich bedrängt, in die Enge getrieben ?? Kann es sein, daß er sich den Kontakt zu dem Hund "erzwingen" möchte ?
Es schmerzt schon, wenn der Hund jeden anderen mag ... aber sie muß von alleine kommen, sich trauen, sonst wird es immer ein gespanntes Verhältnis bleiben.
Ich würde versuchen ganz normal zu leben - 3 Monate sind noch nicht wirklich lange für einen Hund, der seine Familie verloren hat. Ich würds genau andersherum machen, Holger sollte den Hund ignorieren, bzw. nur das nötigste (und das Abendleckerli) mit ihr machen. So wird der Hund lernen, daß keinerlei Gefahr von ihm ausgeht und er wird für den Hund berechenbar. Sie kann ihn sozusagen aus der Ferne kennenlernen und kommt nie wieder in die Situation schnappen zu müssen.
Ich würd den Kontakt dann langsam übers Spiel, Futter, angenehme Dinge aufbauen. Kleine Schritte, immer mit Fluchtmöglichkeit. Wenn sie z.B. den Garten liebt, regelmäßig dorthin darf, dann könnte Holger ihr die Türe öffnen - d.h. er ist für sie positiv und da er sie dabei nicht anfasst, bedrängt etc. wird sie langsam Vertrauen aufbauen - vielleicht irgendwann zu ihm kommen, um rausgelassen zu werden.
Oder gab es einen Zwischenfall, da, wo sie (fast) geschnappt hat, welcher ihr Verhalten erklären würde ??
Gruß, staffy


