Beiträge von staffy

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    Der Ball verschwindet übrigens zwischendurch auch mal in der Tasche ... wenn es sehr warm ist. (Mit Ball kann er ja nicht hecheln.)


    ;-)

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    Mir scheint es mittlerweile so, dass ein Ball nur noch so stressig auf ihn wirkt, wenn ihn jemand in der Hand hat. Wenn er sich alleine damit beschäftigt, ist er vollig relaxt.


    Ist nicht genau dies das klassische Junkie-Verhalten ? "MIT" ist das Leben erträglich, ohne bricht die Panik aus !!

    Ich würd den Ball kpl. weglassen, ganz, für immer. Es geht auch ohne und es ist vieeeel entspannter - für alle.

    Gruß, staffy

    Magst glauben, was du willst, kannst gerne mit "Experten" selber diskutieren, steht dir ja frei.

    Ich frag mal ganz nett andersherum: Warum glaubst du, sollte ein Hund ein Beutetier (z.B. Hase - den er ja problemlos mit Nackenbiss tötet) totschütteln ? Wer sagt das, wo hast du das her und wo ist die Logik ??

    Gruß, staffy

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    Manchmal glaube ich, dass wir Menschen uns die Balljunkies regelrecht heranziehen.


    Was denn sonst ?? Von alleine wird ein Hund nicht so !?

    Was ich nicht verstehe, du spielst mit dem Ball (wie), kannst aber sonst nicht viel mit dem Hund machen, da er krank ist ?? Kann ich nicht ganz nachvollziehen ... dein Hund kann doch jegliche Nasenarbeit machen und ausser Agility gibts noch ne ganze Menge ?
    Mag jetzt ein Mißverständnis sein.

    Wer glücklich mit seinem Hund ist, mit Ball, der mag es doch tun. Man darf sich aber nicht der Illusion hingeben, der Hund würde gehorchen, nicht jagen, glücklich sein, etc. Denn für den Hund gibts nicht sein Herrchen/Frauchen dafür, sondern nur den Ball.

    Wie sieht es denn aus, wenn du mit Ball spielst und gibst den jemand anders ? Oder du wirfst ihn einfach auf den Boden und gehst ? Geht dein Hund dann vollkommen gelassen mit dir mit, ohne Ball ?

    Sicher ist es praktisch, den Hund derart ballversessen zu machen, daß er damit kontrollierbar ist. Die Frage ist nur, ob man das will - und Hundi damit glücklich ist.

    Gruß, staffy

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    Allerdings ist er immer sehr nervös, wenn ich den Ball in der Hand habe.


    Mir - mir persönlich - wäre das schon viel zu viel. Der Hund folgt doch mehr, weil du den Ball hast, als "des Kommandos Willen". Dieses ewige mitschleppen und herumtragen, warum tut er das, was fehlt ihm, was andere Hunde haben ?
    Nee mal ernsthaft, warum muß er ständig was mitschleppen, wozu ?

    Was passiert denn, wenn er nix hat, du nichts mitnimmst und es auch nichts zum Tragen gibt, was macht er dann ??

    Gruß, staffy

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    ... die Schnecken sind zum anschauen. Und ich verkaufe die Nachzuchten und die von den Tausendfüßern.Und die von den Tausenfüßern die Nachzuchten gehen wie warme Semmeln.

    Ist das nicht ein langweiliges Leben für die Viecher ? Gibst du jedem Interessenten eins, ohne zu wissen, wie sie gehalten werden ?

    Ich verstehs immer nicht, warum man Tiere im Showkasten drinnen hält - ok, mein Problem ;)

    Sag mal, weiß dein goldiger kleiner Pinscher, was mal aus seinem Spielkameraden wird ? :roll:

    Gruß, staffy

    Mannmannmann, was biste für ne Heulsuse :D

    Nee ,mal im Ernst:

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    Ich beführchte ich kann bei Wulfen wieder von vorne anfangen.

    Definitiv nicht !
    Der Kerl hat sich nach 30 m abrufen lassen - nennste das nix ? Ich finds gar nicht so dramatisch, wenn sich ein Hund mal wie ein Hund benimmt, nicht 100% berechenbar ist und doch mal nicht widerstehen kann ... wäre er hinterhergegangen, hätte dich stehen lassen und nach ner Stunde wiedergekommen - dann hättste heulen dürfen ! ;)

    Hey, sei froh daß du dein Köterchen per Pfiff mal eben so zurückgerufen hast - darauf solltest du stolz sein !!!

    Gruß, staffy

    Vermutlich haben die Rehe das selber provoziert, Ricke klingt nicht umsonst ähnlich wie Zicke :roll:

    Ich würde nicht fragen: Was nehme ich dem Hund ? sondern: Was gebe ich dem Hund dadurch wieder ?

    Pauschal beantworten läßt sich das nicht. Ich denke ein richtiger Balljunkie bleibt Zeit seines Lebens Suchtgefährdet ...

    Meine "Therapie", mit zufriedenstellenden Ergebnissen ist, gezielt mit einer Beute zu trainieren. Der Ball wird gegen Dummy eingetauscht und aus dem sinnfreien Hinterherlaufen wird richtige Arbeit.

    Zeitlich wohl dosiert, rechtzeitig abgebrochen und langsam aufgebaut kann man erreichen, daß der Hund wieder konzentriert mitarbeitet. Gut erarbeitet wird der Hund einen geworfenen Ball kaum beachten und sich seinem HH zuwenden.

    Ich schätze aber, daß man mit einem richtigen - ins alte Muster verfallenden - Ballspiel seinen Trainingserfolg richtig versauen kann.

    Gruß, staffy