Beiträge von staffy

    Zitat

    Würdet ihr ein Tier aus dem Ausland nehmen, ohne zu wissen, ob es krank ist?

    Wie würdest du denn entscheiden, wenn der Hund nicht gesund wäre ?
    Was wäre die Konsequenzen, wenn der Hund hier, bei der Nachkontrolle erst einen positiven Befund hätte ?

    Abgesehen davon, wie wäre "Zahlung & Lieferung" vonstatten gegangen ? Wäre es über den Verein gelaufen oder privat ?

    Ich würds generell abhaken und mir einen Hund bei einer seriösen Orga holen, die nicht mit zerstrittenen Pflegestellen arbeitet ;)

    Gruß, staffy

    Zitat

    Ja ihr seht nichts Neues bei Nikko - wir wollen uns aber auch weiterhin in Geduld üben - vielleicht versuchen wir es in absehbarer Zeit (so zum Jahresneuanfang) doch noch mit professioneller Hilfe - mal sehn.


    Warum wartet ihr so lange ?
    Ich würde da nicht ewig probieren und experimentieren. Wer weiß, was ihr alles falsch und damit nur schlimmer macht ! Man selber merkts ja oft nicht und dafür gibt es eben Profis ...

    Ihr habt keine Ahnung, warum der Hund meidet, könnt gar nicht auf das eigentliche Problem eingehen - ich verstehs nicht.

    Gruß, staffy

    Ohne es zu sehen ..

    Gewöhnlicherweise handelt es sich bei dem Verhalten um reines Einschränken, Kontrollieren.

    Zitat

    Zum Teil sehr rigoros, so das die kleine sich dann unterwirft.


    Das würde ich generell nicht zulassen. Entweder läßt du sie dann einzeln zu einem anderen Hund hin, läßt die Kleine spielen und hälst deine fest, oder - wenn möglich - rufst du deine rechtzeitig ab.

    Hunde splitten nicht ;-)

    Gruß, staffy

    Die zwei werden immer noch vermißt ...

    Zitat

    Guten Tag,
    durch Zufall bin ich auf Ihre Seite aufmerksam geworden.
    Seit dem 6. September vermissen wir unsere 10 jährige Jack Russel Hündin "Nika" und ihre 4 jährige Tochter Laica.
    Leider haben wir versäumt unsere Hündinnen zu chippen. Nika ist braun meliert und Laica ist eine Mischlingshündin, schwarz - grau - meliert. Sie ist sehr dünn. Die Hündinnen sind von usnerem am Kölner Stadtwald gelegenen Haus in Köln-Müngersdorf entlaufen.
    Wir haben schon sehr viele Tierheim angerufen. Sollten Sie wissen oder etwas gehört haben, wo unsere Hunde sich aufhalten, wären wir sehr dankbar.
    Sie erreichen mich unter [email='mondohmen@aol.com'][/email] oder 01774046647. Vielen Dank für Ihre Mühe. mfg Monika Dohmen

    Meine TÄ bekam vor über 10 Jahren einen winzigen Yorkiwelpen mit Gaumenspalte - zum Einschläfern.
    Sie hat ihn behalten, selber operiert und mit der Flasche groß gezogen. Er ist heut noch ein quietschfideler, liebenswerter Hund.

    Gruß, staffy

    Je mehr du schreibst, desto mehr distanziere ich mich vom Clicker !

    DU vergleichst dein Markerwort mit Pawlow und Clickertraining mit einer Hirnoperatin !! Find ich ganz schön krass :schockiert:

    Sinn ist also, den Hund durch klassische Konditionierung soweit zu bringen, daß ich ihn jederzeit manipulieren kann. Der Hund ist permanent auf der Suche nach dem C(l)ick, erwartet für jedes richtige Verhalten eine Bestätigung und ist durch mein bisheriges Training in jeder Situation als Marionette zu handeln.

    Für mich hat das was von "Er darf nur selbst entscheiden, daß er atmet !"

    Ich "verkaufe" ihm also seine Umwelt als schön, andere Hunde sind toll, selbst, wenn sie mich anknurren, fixieren, provozieren. Du holst ihn "da raus" und bestätigst sein ruhiges Verhalten. Was, wenn du den Hund da alleine läßt ?
    Ich kenne Clickerhunde, die ständig Frauchen anhimmeln, nach jeder Handlung fragen, immer Blickkontakt halten, kaum mehr ein Eigenleben haben. Als dieser Hund aber alleine war, Frauchen abgelenkt und ein anderer Hund fixierend auf ihn zuschlich ... ich habe selten einen so hilflosen Hund gesehen ...

    Was möchte ich denn ? Bei mir gelten Regeln. Innerhalb dieser ist ALLES erlaubt, der Hund braucht nicht zu fragen und bekommt auch nicht ständig eine Bestätigung. Durchbricht er diese Regeln, dann kommt unverzüglich eine deutliche Ansage (je nach Situation).
    Ein NEIN ist keine Strafe, sondern Kommunikation - diese beruht auf Gegenseitigkeit, mein Hund kann auch jederzeit Stopp sagen.

    Natürlich darf man die Wissenschaft, neuste Erkenntnisse, die interessanten Lerntheorien nicht ausser Acht lassen, aber es geht hier um Hunde. Um Lebewesen, mit denen ich ganz normal, 1:1 kommunizieren kann. Da muß ich zu keinerlei Hilfsmitteln greifen, da kann ich mich als Persönlichkeit einbringen, den Umgang mit dem Hund, die Erziehung auf Vertauen & Respekt aufbauen. Das funktioniert, seit Jahrtausenden ;-)

    Ein Hund, der gerne mit mir arbeitet, mich freudig begleitet, der hat überhaupt kein Problem mit einem NEIN. Im Gegenteil, ich sage klar und deutlich, was zuviel ist. Deine Variante heißt, der Hund läuft ins Leere, bekommt keine Bestätigung, kommt nicht weiter ... hat sich mal jemand Gedanken gemacht, was mehr Stress verursacht ? Geht der Hund da nicht eher ins Meideverhalten, weil er ja, um z.b. an den nächsten Strauch zu kommen, die Bestätigung braucht ? Steht er nicht enorm unter Druck, könnte der Click doch ausbleiben ?

    Sorry, bisher war ich zwar kein Clickerfreund, fand ihn für manche spassigen Sachen aber ganz ok - jeder wie er mag - aber nun ...

    Nach deinen Vergleichen (Hinrchirurgie !!??) find ichs eher vollkommen fehl in der Hundeerziehung. Ein denkendes, intelligentes Lebewesen möchte ich anders erziehen, als rein wissenschaftlich, lerntheoretisch auf einen click konditioniert.

    Ich möchte einen Hund, der mich strahlend ansieht, wenn er eine Schwierigkeit gemeistert hat und keinen, der auf den Click wartet.

    So unterschiedlich sind die Vorstellungen von Hundehaltung, -erziehung und Teamwork.

    Gruß, staffy