Beiträge von schnauzermädel

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    Meiner Meinung nach sollten für Züchter spezielle Bedingungen erstellt werden. Zum Beispiel geeignetes/ gutes Hundefutter zu niedrigeren Preisen und wenigsten Hilfe bei den TA-Kosten wenn man einen Zuchtschein vorweisen kann. Dann würden die Welpen auch nicht s
    o teuer werden.

    Wer soll das bezahlen?

    Bekomme ich dann auch Zuschüsse für die notwendige Ausbildung und Ausstellungen (Meldegeld, Material, Fahrtkosten, Hotelkosten)?

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich kann es dir auch noch anders aufzeigen:

    Nehmen wir den Riesenschnauzer, da darf ich bisher mit 3 Ausstellungsbewertungen und einer HD-Auswertung züchten.

    Macht ein Züchter wirklich nur das, dann wird er bei 800 Euro Welpenpreis etwas übrig behalten.

    Geht ein Züchter aber her und
    -sammelst sämtlich mögliche Ausstellungstitel
    -bildet die Hündin bis VPG3 und FH2 aus
    -schaut auch nach ED und Spondylose
    -lässt das Herz checken
    -geht jährlich zur Augenuntersuchung
    -nimmt am Wesenstest teil
    -geht zur Körprüfung
    -sucht den passenden Rüden unabhängig von der Entfernung
    dann wird er diese Kosten über diese Zeit nicht wieder hereinbekommen, selbst wenn er die Hündin jedes mögliche mal belegen lässt. Hat er direkt anfangs 2 Kaiserschnitte, dann sind seine Verluste immens, ansonsten kommt er meist relativ kostenneutral aus der Nummer.

    Daher gilt immer "Augen auf bei der Züchterwahl", wo bei das "obere Modell" selbst unsere Hauptzuchtwartin nicht als Züchter bezeichnet.

    LG
    das Schnauzermädel

    Das kannst du rasseübergreifend nicht sagen ;) .

    Wenn ich z.B. die wenigen Züchter von Affenpischern betrachte, dann wird es wohl kaum um den Gewinn gehen, da die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass man die Welpen nur sehr schleppend über Monate verkauft. Hier wird es jedem einzelnen um den Rasseerhalt gehen.

    Wenn du Moderassen betrachtest, dann wird es anders aussehen.

    LG
    das Schnauzermädel

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    Bitte lasst dieses tolle Thema jetzt nicht über eine Diskussion über Schutzdienst ausarten! *büüüüdde*

    Das hatte ich auch nicht vor :D .

    Nur entspricht die Vorgehensweise einen Hund z.B. nur durch Verbellen zum Ärmel kommen zu lassen genau Premack ;) .
    So trainiert wird der Hund immer schneller und ausdauernder Bellen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Muss der potentielle Partner denn unbedingt einen Hund haben?
    Kann er nicht auch einfach so ein Mensch sein, der Hunde mag?
    Gibts nicht genügend hundefreundliche Singles, die eben wegen dem "Singletum" keinen Hund haben?
    Dürfen die nicht dort suchen, weil sie eben eigentlich die gleichen Ansprüche haben wie ein Mensch mit Hund?

    LG
    das Schnauzermädel

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    Bitte versteht mich nicht falsch, ich möchte mich nicht über die Preise der Züchter streiten. Wenn ich einen Rasse Hund haben wollte, dann wäre ich auch bereit das Geld dafür zu zahlen, wenn es sich um eine gute Zucht handelt.
    Ich gestehe den Züchtern das Geld und im Besonderen auch einen Gewinn zu, den Gewinn hat ein guter Züchter sich auch verdient - wie groß oder klein der Gewinn nun ist lassen wir mal offen.
    Ich kann mir halt nur nicht vorstellen, dass die Mehrheit der Züchter nur aus Selbstlosigkeit um die Rasse zu erhalten oder aus Liebe zu der Rasse züchtet.
    Es mag sein, dass es negativ Würfe gibt aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man züchtet, wenn man grundsätzlich nix verdient oder sogar noch Geld drauf legt.

    Dann schau dir die Preise im SV an und du wirst feststellen, dass ein Großteil der Züchter dort definitiv kein Plus machen kann. Trotzdem züchten sie weiter, immer in der Hoffnung einen ausßergewöhnlich guten Hund zu ziehen.

    Oder im Gegenzug einen Zwinger bei den Riesen. Dort macht man, wenn man den Aufwand betrachtet, ein sehr bescheidenes Plus, die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit wäre wirtschaftlich klüger. Aber dort hat sich jemand ein hohes Ziel gesteckt und erreicht es grade -nach über 30 Jahren- auch. Das wird aber keinen Reichtum bringen.

    LG
    das Schnauzermädel

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    Mag ja sein, dass du das eine blöde Frage findest - ich finde es gibt keine blöden Fragen sondern nur blöde Antworten ;)

    Ich hab grad mal Tante G**gle gefragt und gesehen, dass z.b. StaffBulls so ab 1000€ pro Welpe teilweise sogar für 1600 € pro Welpe.
    Ich will das nicht negativ machen - meines erachtens haben die Züchter jegliches Recht der Preisgestaltung. Mich stört nur das Gestöhne, dass Züchter nichts verdienen würden. Das stelle ich in Frage und kann ich nicht glauben. Man macht sich nicht die Mühe, wenn man davon nicht auch einen "kleinen" Nutzen hat. Der Nutzen wird bei dem einen größer als bei dem anderen sein und vielleicht mag es auch mal negativ laufen aber ich kann mir nicht vorstellen, dass da ausschließlich Minusgeschäfte gemacht werden.
    Soviele selbstlose Menschen, das kann ich nicht glauben ;)

    Wieso? Aus einer Zucht kann man doch ganz andere "Gewinne" ziehen als Geld!?

    LG
    das Schnauzermädel

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    die lassen doch nicht etwa die welpen stundenlang alleine sich selbst überlassen? :???:

    Warum sollte man die Welpen die ersten 2 Wochen nicht allein lassen? Da hat doch sehr wenig zu tun?

    Ansonsten schaut es in meinem Bekanntenkreis so aus:

    Er halbtags angestellt, zusammen mit ihr selbstständig, also bei Bedarf immer jemand daheim.
    Mutter und Tochter, Mutter Hausfrau.
    Er selbstständig, sie Hausfrau.
    Er angestellt, sie Hausfrau.
    2 Generationen arbeiten im Familienbetrieb, immer jemand da.
    Sie arbeitet halbtags, er Nachtschicht.
    Selbstständig, arbeitet von Zuhause aus, Kinder springen mit ein.

    LG
    das Schnauzermädel

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    Wenn das Züchten keinen Gewinn abwirft, wovon lebt man denn dann?
    Seit ihr alle noch voll Berufstätig? Das wär ja mehr als befremdlich, denn ein 40 Wochenstunden Job und Zucht, passt doch nicht wirklich. Oder seit ihr von Beruf Hartz4 Empfänger, Tochter, Sohn oder Erbe?

    Komischerweise kenne ich nur Züchter, deren Einkommen aus normalen Berufen kommt.

    LG
    das Schnauzermädel