Beiträge von schnauzermädel

    Sehr freundlich von dir :D .

    Wenn die Produkte niedlich sind, dann reicht das, oder wie?
    Wieviel Verantwortung man hat, wenn man 2 Hunde auswählt, damit sie Nachwuchs zeugen, dass verdrängt man lieber?
    Sollte es schiefgehen, hat man halt Pech gehabt, auch wenn man bei vielen Dingen im Vorfeld Klarheit gehabt hätte? Der "Züchter" badet es ja nicht aus, das tun die Welpen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Liest du eigentlich mit? Ich hab geschrieben, dass es mein Kleiner dort sehr schön hatte. Seine Mama natürlich auch. Ich habe beide Elterntiere gesehen, gestreichelt, den Umgang mit ihnen beobachten können. Alle dort gehaltenen Hunde waren ausnahmslos freundlich und angstfrei, hatten genügend Platz und durften mitten im Grünen leben.

    Ich bin mir ganz sicher, dass mein Kleiner eine schöne Welpenstube hatte.

    Das bezweifle ich nicht, aber ich habe einige Fragen dazu:

    Warum passte genau der vorhandene Rüde zur Hündin? Ist er explizit passend ausgesucht worden? Oder war er einfach da?

    Wie sieht es mit Gesundheitsuntersuchungen bei der Eltertieren aus? Oder reichte einfach das, was man zu dem Zeitpunkt sah?

    Wie sieht es mit den Welpen aus? Sind da Nachuntersuchen angedacht, bevor es evtl. einen weiteren Wurf gibt?

    LG
    das Schnauzermädel

    Vergiss das Zählen ;) .

    21 Tage sind ein Durchschnittswert und die gefährlichen Tage sind auch bei jeder Hündin anders. Die einen haben sie nach 7 Tagen, die nächsten nach 12 und andere nach 24, da ist fast alles möglich.

    Anfangen wird es mit dem ersten Tropfen Blut, das kann sehr verhalten losgehen, da hilft 1-2 mal am Tag ein Taschentuch bei der "Spurensuche".

    Beobachte deine Hündin genau, dann wirst du ihre Stehtage auch herausfinden.
    Wenn das Blut heller wird und die Schwellung von prall zu teigig wird, dann wir es meist gefährlich. Aber für alle geltende Fausregeln gibts nicht, da ist jede Hündin anders.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat


    Wenn ich den Hund gekauft habe kann mich keiner zwingen irgendwohin zu gehen. Das ist also sicher kein Grund keinen Hund eines anerkannten Züchters zu kaufen.

    Ich vertraue "euch" anerkannten eben auch nicht mehr als nicht anerkannten :p

    Vor allem verstehst du den Unterschied nicht!

    Es kann dich niemand zwingen, das ist richtig. Bei mancher Rasse darf "dein" Züchter dann aber nicht mehr weitermachen. Wäre doch schade, wenn man selbst zufrieden ist, oder?

    Wie gesagt, wenn ich Geld verdienen möchte, dann sorge ich für Welpen ohne Papiere.

    LG
    das Schnauzermädel

    Also die Vorerfahrung würde ich nicht unbedingt als wichtig sehen, denn ein typischer Labbi schult nicht für einen Rotti ;) , da kann es sogar passieren, dass man grade wegen der Vorerfahrung Fehler macht.
    Wenn so ein Hund passt, dann passt er und man kann mit ihm zusammen lernen.
    Selbstbewusstsein, Konsequenz und Ruhe kann man zwar trainieren, aber einen ordentlichen Grundstock muss man schon mitbringen. Darauf kann man aufbauen und Hilfsangebote gibt ja auch genügend.
    Man sollte bei jeder Rasse wissen, worauf man sich einlässt, dann schafft man das auch.

    LG
    das Schnauzermädel

    Arbeit nach diesem Prinzip kann man doch an den unterschiedlichsten Stellen ;) :

    Den Futternapf erst runterstellen, wenn Hund nicht mehr sabbernd und jaulend rumspringt.

    Den Futternapf erst freigeben, wenn Sitz, Platz, Grundstellung oder was auch immer ausgeführt wurde.

    Die Leine erst ans Halsband machen, wenn Hundi nicht mehr in Erwartung des Gassiganges tobt.

    Ein Spielzeug auslegen oder werfen und erst freigeben, wenn ein gefordertes Verhalten, z.B. Anschauen, gezeigt wurde.

    Den Hund erst zum anderen Hund zum Spielen schicken, wenn er ruhig sitzt.

    Den Hund erst den Besuch begrüßen lassen, wenn er ruhig ist.

    Den Hund erst aus dem Auto lassen, wenn er nicht mehr drängelt (An Hundetreffs sehr wirkungsvoll :D )

    Und im "bösen" SD:
    Erst verbellen, dann Anbiss.
    Erst revieren, dann Anbiss.
    Erst Transport, dann Anbiss.
    Erst ruhig liegen, dann Anbiss.
    Erst vernünftige Fußarbeit, dann Anbiss.

    Alles lässt sich noch unendlich weiterführen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Kleine und große Hunde haben tatsächlich leicht verschiedene Ansprüche. Aber die kann man mit ganz normalem Futter erfüllen ;) .

    Statistisch brauchen kleine Hunde mehr Energie pro kg Körpergewicht als große, da reicht dann aber einfach ein klein wenig mehr Futter. Und mancher kleine Hund braucht weniger Energie pro kg Körpergewicht als manch großer, denn jede Statistik gibt nur Mittelwerte an.

    Große Hunde haben dafür viel kleinere innere Organe im Vergleich zum Körpergewicht. Daher können sie minderwertiges Futter schlechter verdauen als kleine. Aber da braucht man auch keine eigene Sorte.

    LG
    das Schnauzermädel

    Aber wenn man Premack folgt, dann geht es ja nicht darum eine Belohnung anzubieten, sondern ein freiwillig, gern und oft gezeigtes Verhalten erst zu erlauben, wenn vorher ein weniger oft und gern gezeigtes Verhalten gezeigt wurde.
    Also brauche ich doch einen "Belohnungreiz" (also etwas das Hund unbedingt tun möchte), der bereits vorher vorhanden ist und dem nachzugehen ich erst erlaube, wenn ein anderes Verhalten gezeigt wurde.

    LG
    das Schnauzermädel