Beiträge von schnauzermädel

    Die Beseitigung der Körper war das Schlimmste während der Ausbildung, damals hatten wir noch Sammelstellen.

    Bei uns war es so, dass die Tiere einzeln in schwarze Säcke verpackt wurden und dann in die Tiefkühltruhe gebracht wurden.
    Verstarben sie während einer OP, dann wurde auch vorher noch zugenäht, denn der Besitzer sollte ja auch Wunsch auch noch Abschied nehmen können.
    Das ganze Vorgehen war so, dass ich es auch bei meinen eigenen Tieren in Ordnung fände.

    Dann kam natürlich irgendwann der Tag der vollen Truhe und wir mussten die Kadaver zur Sammelstelle bringen.
    DAS was ich DA gesehen habe, war so "schön", dass ich meine Tiere seitdem verbrennen lasse. NIE möchte ich an mein Tier denken müssen und DAS Bild im Kopf haben. Die Achtung vor vielen Tierärzten ist seit diesem Tag weg.

    LG
    das Schnauzermädel,
    dem durchaus klar ist, dass tote Tiere entsorgt werden müssen. Aber der TA ist der, dem ich mein Tier anvertraue, von dem erwarte ich dann doch etwas anderes, als das, was ich dort sehen durfte.

    Audrey

    Genau :D .

    Meinen eigenen Nachwuchs habe ich angesehen wie ein Marsmännchen :lachtot: und bei jedem neuen Hund hadere ich etwa 6 Monate mit mir, weil der Hund es doch bei jemandem, dem er richtig was bedeutet besser aufgehoben wäre.
    Mein Mann kennt das schon und wartet gelassen.
    Wirklich umtauschen wollte ich dann aber keinen Hund und das Kind auch nicht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Sowas darf man heute leider gar nicht mehr sagen.... :sad2: Dafür haben die wenigsten Menschen Verständnis. Ich sage dann lieber sowas, wie "Mein hund ist nett, der nächste Beißt vielleicht, sie sollten besser aufpassen!" Das verstehen die Leute dann... :roll:

    Wobei das nur die eine Seite des Problems ist, ich meinte jetzt eher die Hundehalterseite.
    Ich bleibe mal beim Riesen, damit kenne ich mich aus ;) .

    Es ist bei weitem nicht jeder Riese so, aber wegen der früheren Verwendung und der daraus resultierenden Zuchtgeschichte- kommen bestimmte Anlagen bei manchem Hund eben doch wieder voll zum Tragen.

    Es gibt genügend erwachsene Riesen, die sich trotz bester Sozialisation nicht mir anderen Hunden verstehen, wenn sie komplett erwachsen geworden sind.
    Entspannte Spaziergänge ohne Leine kann man dann vergessen, die bisher so angenehmen Treffen auf Hundewiesen fallen aus. Man kann mit so einem Hund sehr glücklich leben, aber man muss sich darauf einlassen und sein Leben etwas anpassen.
    Oder viele Riesen kann man nicht nicht Besuchern allein lassen. Auch da muss man umdenken und sein Leben einrichten.
    Ein Riese ist u.U. ungeeignet, wenn andauernd Kinder ein- und ausgehen.
    Das ist, wie gesagt, nicht bei allen so. Aber ob man bereit ist damit evtl. zu leben, sollte man sich VOR der Anschaffung eines Welpen überlegen. Möchte man das auf keinen Fall, dann gibt es Rassen, die diese Verhaltensweisen sehr selten zeigen.
    Natürlich kann einem so etwas mit jeder Rasse oder Mischung passieren, aber wenn ein hohes Risiko dafür besteht, sollte man es sich vorher überlegen. Genau wie bei den Eigenheiten zig anderer recht spezialisierter Rassen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Jetzt steht das Ding mitten im Örtchen auf der einzigen Wiese, die sich als "Örtchen" anbietet ;) .

    Vorher in der Stadt stand es etwas ungünstig direkt am Kinderspielplatz und duftete teils doch unschön. Da es für die um den Spielplatz gelegene Wiese gedacht war, hätte ein Aufstellort ein paar Meter weiter nicht geschadet.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ganz kritiklos würde ich keinen Hund Hund aus dem Ausland nehmen, denn in manchem Land ist die gewerbliche Zucht unter FCI-Fahnen möglich. Wenn man manch Welpenfabrik sieht, wird einem anders.
    Wobei es natürlich auch dort ganz normale, engagierte Züchter gibt.
    Daher gern bei mach Ausstellunsgsbekanntschaft, unbekannt aber nie.

    LG
    das Schnauzermädel

    Mist, zu weit gelöscht, aber es geht auch so.

    Da stimme ich teilweise zu.

    Die Umwelt finde ich gar nicht anstrengender für einen Hund.

    Aber was definitiv immer mehr ausstirbt ist, dass die Menschen nicht mehr auf die Grundanlagen eines Hundes achten.
    Ein Hund muss immer freundlich sein, er muss Artgenossen und Menschen sehr schätzen.
    Dass es Hunde gibt, die ganz anders ticken und Rassen, wo man besonders viele solcher Hunde hat, das wird schön vergessen.
    Und zu behaupten, dass mit jedem Hund das Leben führen kann, das sich die meisten Hundehalter vorstellen, ist Unsinn. Leider verbreitet sich dieser Unsinn immer mehr.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn man bedenkt, dass -trotz deutlicher Lohnsteigerungen- der Jahreslohn eines Arbeiters unter 10000 Euro liegt und ein Facharbeiter unter 20000 bleibt, dann ist der Preis gar nicht unwahrscheinlich.

    Trotzdem würde ich nur bei persönlicher Bekanntschaft kaufen, denn die Bedingungen können dann doch sehr stark von dem abweichen, was wir uns vorstellen. Das gilt aber für sehr viele Länder.
    Sollte man sich für einen Hund von dort entscheiden, ans Exportpedigree denken.

    LG
    das Schnauzermädel