Beiträge von schnauzermädel

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    ÄH dann würde ich sagen "Entfilzungsmesser" und "Koat King" sind ein und dasselbe. Mein Entfilzugsmesser, sieht aus wie ne Harke und hat schon gute Dienste geleistet. Wie sieht Deins denn aus? Vielleicht gibts da unterschiedliche!


    Kann ich den Furminator denn auch für einen wuscheligen Elo (wuscheliges Deckhaar) mit dichter Unterwolle nehmen?

    Coat King und Entfilzungsmesser unterscheiden sich deutlich.

    Ein gutes Entfilzungsmesser schneidet Filzstellen schmerzfrei aus, in gepflegtem Fell schneidet es gar nicht.
    Ein Coat King muss von der Klingenanzahl zum Fell passen. Er löst einen Teil der losen Unterwolle und schneidet moderat das Fell lichter. In Filzstellen darf man gar nicht einsetzen, dort würde er wegen mangelnder Schärfe starke Schmerzen verursachen und das Fell ausreißen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich mache mit meinen Hunden den alten Hundesport, den man von Schäferhundeplätzen kennt, den aber eben auch andere Gebrauchshunderassen machen, dass muss aber nicht sein, man kann seinen Hund natürlich auch anders beschäftigen.

    Sicherlich ist jeder Hund anders und mancher Hund schlägt für "seine Rasse" komplett aus der Art.
    Aber man sollte sich immer den Verwendungszweck der zur Wahl stehenden Rassen vor Augen führen. Wenn eine Rasse spezialisiert ist, dann zeigen die Hunde einfach gehäuft bestimmte Eigenschaften.
    Vor wenigen Jahren hörte man zum Schnauzer eigentlich immer nur ein ängstliches "oh", weil jeder irgendwann mal die Bekanntschaft mit einem weniger netten Exemplar gemacht hat. Früher nannten die Züchter diese speziellen Eigenschaften "Griffigkeit", und das war so erwünscht und Zuchtziel. Das ist alles noch nicht lang her und viele Hunde sind auch heute noch so. Dann hat man einen supernetten Hund in der eigenen Familie, Fremde werden abgelehnt. Das kann man zwar über Gehorsam abfedern, aber es ist deutlich anstrengender im Alltag als ein immer freundlicher Hund.

    LG
    das Schnauzermädel

    Für unser Kind sind meine Riesen sehr geduldige Spielkameraden, die sehr viel mitmachen.
    Draußen hält mein Zwerg durchaus mal die Leine, seit er etwa 2 Jahre alt war. Allerdings nehme ich die Hunde dann zu mir ins Fußkommando, wenn wir nicht im absoluten Niemandsland sind. So wird er nicht umgerissen ;) .
    Er ist mittlerweile im Kindergartenalter und kann die fertig ausgebildete Hündin eine komplette Unterordnung auf dem Hundeplatz führen oder mit ihr Schutzdienst machen, das sieht immer sehr niedlich aus. :lachtot:

    Aber, und das ist die Kehrseite bei manchem Schnauzer, wegen unserem Rüden muss ich immer sehr aufpassen, wenn sich fremde Kinder im Haus bewegen, weil er sein Haus verteidigt, wenn ich nicht in der Nähe bin. Er spielt auch nicht mit fremden Kindern.
    Das geht zwar gut, erfordert aber erheblich mehr Aufmerksamkeit als bei unserer Hündin, die einfach jeden zum Knutschen findet.
    Leider steht an einem Welpen nicht dran, wie er sich später entwickelt, die Schnauzer können auch sehr wachsam werden, das ist dann anstrengend.
    Wenn man damit Leben kann, dann hat man einen tollen Hund.
    Mittlerweile werden die Hunde erheblich weniger "scharf" gezüchtet, die meisten sind umgänglich. Aber wenn ausgerechnet beim eigenen Hund das Erbe der alten Zuchtlinien zum Tragen kommt, sollte man das händeln können.
    Man muss es einfach wissen, wenn man sich für Schnauzer interessiert und den Züchter sehr genau auswählen, damit das Zuchtziel passt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Gefragt war letztendlich von Dir, ob sich ein Hund von jedem anfassen lassen muss. Richtig?

    Es war nicht gefragt, ob er (Labbitypisch) auf jeden freudig und schwanzwedelnd zugehen muss.

    Meines Erachtens, muss er nicht auf jeden zugehen, er muss es auch nicht genießen, angefasst zu werden, aber er muss es dulden. Es kann nicht sein, dass wenn einer dem Hund im Aufzug oder in öffentlichen Verkehrsmitteln zu nah kommt oder ein Kind ins Fell greift oder an einer engen Stelle am Hund vorbeistreift, der Hund rumfährt und zuschnappt.

    Warum man es soweit kommen lässt? Tut man nicht, aber manchmal passiert es eben, dass du irgendwo entlang gehst, jemand kommt Dir entgegen, dreht sich um und greift nach dem Hund (bevorzugt Kinder). stellt sich der Hund dann hinter Dich und sucht Schutz ist das für mich ok, aber er darf dann nicht die Initiative ergreifen und zufassen.

    Definiere doch mal "unschön werden"! Kann es sein, dass Du Besuch hereinlässt, der Besuch sich normal bewegt (auf Toilette geht usw.) und der Hund packt dann zu? Meines Erachtens nein. Nur Raucher, die das Revier verlassen und dann wieder aus dem Garten/Terrasse ins Haus kommen, da ist es für mich ok, wenn der Hund erneut meldet, dass jemand kommt und dann verbellt.

    Zuerst einmal die Frage: Warum muss ein Hund bei mir Schutz suchen?
    Ein zu Schutzzwecken gezogener Hund wird das nicht tun, er brint ein deutlich anderes Grundwesen mit als ein Sport- oder Familienhund.

    Daher bewegt sich Besuch in meinem Haus keinen Meter, wenn ich nicht im Raum bin.
    Und das kann man nicht abtrainieren, denn ich kann das Verhalten meines Hundes kaum beeinflussen, wenn ich nicht da bin, außer ich gebe dem Hund vor Verlassen des Raumes ein klares Kommando.
    Dagegen kämen meine Hunde niemals auf die Idee einen wiederkehrenden Raucher zu melden. Ich bin schließlich da und finde es ok.

    LG
    das Schnauzermädel

    JA :D !

    Nur eine ausreichende Menge guter Rüden in "Privathand" lässt eine Zucht auf breiter Basis zu.

    Was du davon hast?
    Viele Kontakte, mit Glück den finanziellen Aufwand wieder heraus und evtl. kannst du "Kinder" deines Rüden auf Ausstellungen treffen.
    Aber das ganze würde ich nur in Angriff nehmen, wenn dir ein guter Zuchtwart zur Seite steht, denn du musst ja Damen annehmen oder ablehnen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Liebe Nadine,

    das kannst du doch nicht so verallgemeinern ;) .

    Ich rede von Hunden, die zuchtbedingt sehr ablehnend gegen fremde Menschen sind.

    ICH kann meinen Hunden in die Augen schauen, so lange ich möchte. Zu mir suchen sie diese Art des Kontaktes auch.
    Das gilt aber trotzdem nicht für Fremde.
    Solche Verhaltensweisen traten bei ähnlicher Aufzucht und Sozialisierung immer mal wieder auf, wenn der Hund erwachsen wird.
    Ich habe das Gegenmodell, da ist ein Labbi nix gegen :D , aber die ist eben unter anderen Gesichtspunkten gezüchtet wurden.

    Und beim TA haben wir durch ausgezeichneten Gehorsam keine Probleme.
    Solche Hunde sind ja auch durchaus in der Lage zwischen "Unfall" und "Absicht" unterscheiden. Ein zufälliges Berühren wird ganz anders bewertet, als ein gezieltes und bewusstes Unterschreiten der Individualdistanz.

    LG
    das Schnauzermädel