Sicher ist das alles dumm gelaufen und du fühlst dich bescheiden, aber so dramatisch ist das alles nicht. Du sieht doch die Baustellen
.
Garten:
Nur weil der Garten einen Zaun hat, heißt das nicht, dass dein Hund an dieser Stelle die Grenze zieht, er kann sein Territorium auch deutlich größer einschätzen.
So ein arglos gassigehender Hund kann da zum Problem werden, auch wenn der Hund ansonsten verträglich ist. Zwischen neutralem Boden und dem Verhalten im eigenen Territorium liegen aus Hundesicht Welten.
Also musst du immer an die Sicherheit denken. Tür zu! Und der Rückruf muss sitzen, also muss daran gearbeitet werden.
Besucher:
Das passt dann auch sehr gut zum respektlosen und provozierenden Verhalten gegenüber Besuchern.
Warum darf dein Hund allen Besuch begrüßen?
Gewöhn es ihm ab, das ist dein Job, Hund muss lernen zu warten.
Babys:
Babys und Kleinkinder sind für Hunde oft "gefährliche, kleine Terroristen". Sie riechen falsch, sie bewegen sich falsch, ihr Verhalten ist aus Hundesicht unvorhersehbar, die Stimme reizt meist auch.
Hier hilft schrittweise Gewöhnung.
Und ein Trainer, der dich an deinen Baustellen unterstützt, ist sicherlich die beste Wahl.
LG
das Schnauzermädel