Hach, jetzt kann man gleich 2 Fragen in einer Antwort verpacken
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Futtertreiben:
Man nehme eine Hand voll mit sehr attraktivem Futter und halte sie sich vor den Bauch. Nichts sagen, nichts machen!
Wenn Hund kommt und an die Hand stupst, ein Stück davon zugänglich machen, damit der Hund es aus der Hand nehmen kann und gleichzeitig leicht zurückweichen.
Das Ganze in kleinen Übungseinheiten immer weiter ausbauen, bis der Hund aktiv fordernd immer an der Hand bleibt und seinen Menschen rückwärts durch die Gegend "treibt".
Also keinesfalls des Hund der locken, der Hund muss aktiv sein, der Mensch reagiert nur.
Wenn dass klappt, kann man sich während des "Treibens" in die Fußposition eindrehen und den Hund, der aktiv fordert, durch die gesamte Fußarbeit führen.
Ein so trainierter Hund wird die Hinterbeine immer aktiv einsetzen, die Vorderbeine werden sehr frei und hoch geworfen und der Kopf ist oben.
Nur irgendwann muss dieses Futterführhand abgebaut werden, also wird umgestellt und ein Spielzeug wird die neue Motivationsquelle. Erst sichtbar getragen, später unsichtbar.
Und da kommt dann der Aktivierungszwang ins Spiel, denn irgendwann wird Hund mal nicht so "affektiert" laufen oder eben wegschauen.
Wenn man jetzt einfach am Halsband ruckt, dann wird der Hund lustlos werden oder gar ins Meiden gehen.
Wenn man jetzt aber bei jedem Fehler erstmal sanft zupft und das gewünschte Verhalten sofort bestätigt, dann konditioniert man diesen Zwang auf sehr gemeine Weise.
Wenn man das langsam und fein abgestimmt aufbaut, dann wird der Hund bei einer Korrektur eben nicht unsicher werden oder gar meiden, er wird mit noch mehr Motivation dabei sein. So kann man mit sehr vielen Einwirkungen ausbilden und der Hund wird trotz allem keinen gedrückten Eindruck machen.
Ich bekomme sogar noch etwas Drittes unter
:
Ein so laufender Hund wird im VPG-Bereich nicht höher bewertet als einer, der normal läuft.
LG
das Schauzermädel