Beiträge von schnauzermädel

    Wir lassen das Ohr mindestens 5 Tage zufrieden.
    Allerdings verbinden wir es hoch über den Kopf, damit das geschädigte Gefäß zur Ruhe kommt, so kann Hund das Ohr nicht schlackern und der Blutdruck im Ohr wir gesenkt.
    Direktes und oft auch wiederholtes Punktieren bringt nichts, weil das geplatze Gefäß noch offen ist und die Suppe sofort nachläuft. Wird komischerweise vor dem Rat zur OP gerne praktiziert.

    Nach etwa 5 Tagen beginnen wir das Ohr mit Tensolvet-Gel für Pferde zu behandeln. Heparinsalbe tut es auch, aber im Pferdegel ist ein Wirkstoff, der die Haut durchlässiger macht, daher ist es besser, wenn man es bekommen kann.
    Diese Steigerung der Durchblutung hilft das angestockte Blut zu zersetzen und abzutransportieren.
    Wenn wir welche bekommen, nutzen wir auch Blutegel.

    So sind die Ohren bisher auch immer geworden und sahen hinterher aus wie neu.

    LG
    das Schnauzermädel

    Naja, es ging. Beim TA ging es gar nicht, da hätten wir eine Sedierung gebraucht. Das wollten wir aber nun gar nicht, weil sie nach dieser Narkose schlechte Nierenwerte hatte :zensur: .
    Also haben wir die Fäden daheim gezogen. Schön war es nicht, aber besser als beim TA, ich darf meinen Hunden GsD sehr weh tun.

    Wenn dein TA aber geschickter genäht hat als unser, wird das bei weitem nicht so schlimm ;) .

    Jetzt machen wir es anders, wenn wir mal wieder ein Matschohr haben und das klappt gut. Aber das erste Mal haben wir eben auch genau das gemacht, was der TA riet.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    ja klar ist das ein Unterschied, im Obedience gibt es wegen Bedrängen Punktabzug was im VPG gewünscht ist. Mir gefällt das im Obedience aber auch besser, falls ich das noch nicht erwähnt hatte :hust:


    Obi nützt mir nichts ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Entschuldige, aber wenn jemand, der auch noch weiß, dass sich die Hunde nicht vertragen, in den Aktionsradius eines angebundenen Hundes reinrennt und sein Hund dann gebissen wird, warum sollte dann eine Versicherung 100% übernehmen? :???:

    Sie das Ganze jetzt mal nicht unter Freunden, sondern neutral. Du würdest spucken, dass so ein Depp jetzt noch zum Amt rennen könnte, damit dein Hund zum Wesenstest antanzen muss und jetzt auch noch den Gesamtschaden ersetzt haben möchte.

    Ist der Geschädigte an einem Unfall teilweise selbst schuld, dann muss er für diesen selbstverschuldeten Anteil auch selbst gradestehen. Da hat die Versicherung doch vollkommen rechtmäßig gehandelt. Eine Haftpflichtversicherung schützt dich nicht nur vor hohen Kosten, sie wehrt als "kleine Rechtsschutzversicherung" auch unberechtigte Forderungen ab. Genau das hat die Versicherung getan und das war ihr Job.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich habe bisher ein Blutohr operativ versorgen lassen und würde das nie wieder tun. Die Heilung war langwierig, das Ziehen der im Knorpel festgewachsenen Fäden grauenvoll, Zeit und Leid haben wir nicht gespart. Die Narben sind verhältnismäßig schön geworden, aber trotzdem suboptimal.

    Jetzt haben wir das Ganze immer konservativ gemacht, hat genauso lange gedauert, aber das Ergebnis ist besser.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    schnauzermädel

    Im Obedience ist es vorgeschrieben ;)

    Ich sehe aber schon einen Unterschied zwischen Obi-Gucken und VPG-Dressur. Das Obi-Gucken kann auch mein Hund, der das VPG-Gucken nicht hinbekommt, weil er dann aussieht, als hätte er schwere Rückenprobleme ;) .

    Nur der durchschnittliche Obi-Hund bekäme im VPG-Bereich punktabzug wegen gedrückten Laufens... Es sind eben völlig verschiedene Sportarten.

    LG
    das Schnauzermädel

    Der Sport hat ja nichts mit dem tägl. Leben zu tun.
    In ihrer Freizeit laufen meine Hunde bei Bedarf einfach nur neben mir, da kann auch gern ein halber Meter Abstand sein.

    Ich habe einen guckenden Hund, der bot das an, der andere guckt nicht, der hat absolut nicht den Körperbau dazu. Wir bekämen dann Punktabzug wegen unnatürlicher Gangart. Da es nirgendwo vorgeschrieben ist, dass der Hund gucken muss, ist die Bewertung der Hunde normalerweise gleich, wenn sie denn auch gleich gut laufen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wir haben ja immer Riesen.

    Ich liebe diese Kombination aus Extremkuschler und Haudegen :D .
    In der Familie sind die so anhänglich und bei Bedarf sogar vorsichtig und draußen bremst sie nichts, weder Hitze oder Kälte, das ist denen einfach egal. Diese gute Erziehbarkeit, wenn man den Bogen heraus hat und die Zurückhaltung gegen Fremde, diese Bereitschaft immer ihre Familie zu verteidigen ohne übermäßig aggressiv zu sein. Diese ungezügelte Temperament und der ganze Blödsinn, und das hält bis ins hohe Alter.
    Das macht für mich den Riesen aus.

    Zwerge sind mir meist zu hysterisch und Mittel zu ruhig. Das sind auch tolle Hunde, aber nicht meine :D .

    LG
    das Schnauzermädel

    Was glaubst du eigentlich, wer Züchter sind? Privatleute ;) .

    Und wo hast du ein "Vereinsdiktat"?
    Es ist ja schön, wenn du meinst, dass es toll ist, wenn irgendwelche Vermehrer ihre Daten von engagierten Züchtern und Welpenkäufern beziehen.
    Und? Wie bringen die die Zucht dann voran?
    Wer macht deren Daten zugänglich?
    Wer kontrolliert da die Aufzucht? Die Unterbringung und die Elterntiere?
    Die Arbeitsleistung das Wesen der Elterntiere und der Nachzucht?

    Keiner!

    Vielleicht solltest du dich erstmal mit dem Sinn der Zucht auseinandersetzen.
    Glaubst du es bringt die Rassen weiter, wenn man x-beliebige Elterntiere einsetzt?

    LG
    das Schnauzermädel

    So, und wo kommt ein Privatmensch die ganzen Gesundheitsergebnisse und Prüfungsergebnisse der gesamten Verwandtschaft her?
    Wo bekommt ein Privatmensch einen Deckrüden her, der genauso weitreichende Informationen mitbringt?
    Und das Ganze für die gesamte Rasse, nicht nur einer, der dann enge Linien züchtet?
    Welcher TA soll die Aufnahmen auswerten, wo kaum ein TA eine Hüfte beurteilen soll?

    Ja, es gibt im VDH schwarze Schafe, aber außerhalb dieses erbandes gibt es in D keine vergeichbare Zuchtmöglichkeit.
    Schwarze Schafe gibts auch bei den vereinlosen oder Dissidenzzüchtern. Nur können diese Gruppen selbst bei bestem Willen nur einen Bruchteil FÜR die Hunde tun.

    LG
    das Schnauzermädel