Doch natürlich.
Aber da hab ich vorher doch schon versagt, oder?
Bei uns heißt Kofferraumklappe hoch, dass er erst auf Signal raushoppst.
An Straßen hab ich da aber noch zusätzlich eine Hand am Geschirr.
Und das Thema draußen Fressen ist unsere einzige "Baustelle" die wir haben.
Ich habs früher nicht anders gewusst und aversiv reagiert.
Ein NEIN kommt nicht mehr an, wenn er was in der Nase hat.
Er ist dann wie ferngesteuert.
Wer Bach kennt wird Dir bestätigen, dass er SEHR zielorientiert ist und zwar so sehr, dass im Hirn nichts mehr ankommt.
Früher hab ich NEIN gebrüllt, bin hingerannt, hab geschimpft wie ein Rohrspatz und ja ihn auch schon geschubst oder einen Klapps vors Maul gegeben.
Ergebnis:
Ich hab mich in Grund und Boden geschämt und geheult vor schlechtem Gewissen und Bach hat sich angewöhnt, immer schneller zu schlingen.
Er geht nicht los mit der Intention was zu finden, aber wenn was in seine Nase kommt ist es vorbei, wenn ich nicht den richtigen Moment erwische.
Wir haben richtige Fressfährten gelegt in Trainingsgruppen wo ich war.
Also Hund gesichert der geifernd vorm Stück Pizza in der Leine hing und es gab Belohnung wenn er sich zu mir umdrehte von mir.
Lernergebnis: NULL
Dann hab ich angefangen es anzuclicken und er zeigt mir mittlerweile ein paar Dinge an. Also ist das der richtige Weg.
Ich war schon drauf und dran dem einen Maulkorb anzulegen, damit er keine Erfolge mehr erzielen kann.
Ist aber rassetechnisch etwas blöd.
Es gibt Wochen da passiert nix, dann findet er 3 Mal was.
Also da hast Du recht, Umwelt ist nicht kontrollierbar.
Aber soll ich den dann erschießen?
Denn das wäre das einzige mit Wirkung.