Beiträge von schnauzermädel

    Und was ist daran nun keine Konditionierung?

    Wenn der Hund auf die Körpersprache des Menschen reagiert, dann zeigt er doch ein konditioniertes Verhalten.
    Bleiben wir beim Hund:
    Hund A hat einen Knochen, Hund B ignoriert das Drohen von Hund A und versucht Trotzdem an den Knochen zu gehen. Hund A vertreibt Hund B.
    Beim nächsten Mal wird Hund B as Knurren von Hund wahrscheinlich "respektieren".
    Wahrscheinlich wird Hund B auch in anderen Situationen auf ein Knurren von Hund B ins Meiden verfallen.

    Das ist Kommunikation, ja, aber es ist eben auch ein konditioniertes Verhalten.

    LG
    das Schnauzermädel

    Es reicht normalerweise gesunder Menschenverstand.
    Wenn ich mit großen Hunden und Familien mit kleinen Kindern in einem Haus wohne, dann müssen die Hunde immer gesichert werden.
    Hier geht einfach Kinderrecht vor Hunderecht.

    Ich habe große Hunde. Meint ihr, es ist harmlos, wenn die auch nur ein Kind umwerfen? Mal aus versehen die Treppe runterschubsen? So erschrecken, dass ein Kind plötzlich auf der Strasse steht und unter ein Auto kommt?

    LG
    das Schnauzermädel

    Ja, Puwos oder Wopus :D
    Für Studienzwecke "gezüchtete" Pudel-Wolfsmischungen, wobei die Forscher besonders an der F1 und F2 Generation interessiert waren.
    Ziemen und Feddersen-Petersen bieten unglaubliche Informationsmassen.

    Ich möchte die Rasse auch nicht schönreden. Aber es sind eben Hunde. Keine Wolfsmischlinge mehr.
    Und komplizierte Hunde findet man bei genügend anderen Rassen auch. diese gehören genauso wenig in unerfahrene Hände und können zur tickenden Zeitbombe werden. Nur bezweifelt da niemand den Sinn der Zucht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn man bedenkt, dass es nur 5 Generationen planvoller Zucht braucht um das Verhalten nachhaltig zu beeinflussen, dann können die Wolfshundrassen so schlimm ja nicht sein. ;)
    Selbst zwischen einem sehr "naturnahen" Wolfshund und einem Wolfshybriden liegen Welten.
    Interessant sind immer wieder die Puwos, wenn sich jemand besonders dafür interessiert.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich kann es nicht sagen.

    Ich lebe jetzt seit über 25 Jahren mit Hund, wenn man die Hunde im Elternhaus mitrechnet. Bis auf meine erste Hündin (und da war ich ein Kind) war nie ein Hund weg. Und selbst meine erste tauchte nach einer Stunde immer wieder auf.
    Ich weiß noch, wie grausam das Gefühl war, diese eine Stunde ohne Hund da zu stehen. Ich möchte mit das nicht länger vorstellen und das waren nur 3 Stunden meines Lebens Sorge um den Hund in Raten, denn es ist 3 mal passiert.
    Irgendwie ist die Möglichkeit, dass ein Hund weglaufen könnte, für mich gar nicht vorstellbar. Ich weiß, dass es passiert, aber ich kann es mir für uns eben doch nicht vorstellen.
    Ich hoffe, dass ich ich nie in diese Situation komme. Wie ich unter dieser Dauerbelastung reagieren würde, weiß ich einfach nicht. Ich weiß, ich würde suchen, aber ob ich Wochen oder Monate suchen würde, lann ich nicht einschätzen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Einer meiner Hunde hatte schwere HD, diagnostiziert wurde es mit 9 Jahren eher zufällig, und der TA glaubte erst nicht dass dieser Hund lahmfrei läuft.
    Ein paar Jahre später humpelte er einige Male im Jahr einige Zeit und wir mussten uns auf das Wetter einstellen und die Belastung anpassen.
    Gestorben ist er erst mit 18 und schuld waren nicht die Hüften.

    Wie es aber abläuft, ist ganz individuell. Die einen Hunde haben recht unauffällige Aufnahmen und sehr starke Schmerzen, anderen geht es deutlich besser.
    Man muss abwarten und so gut unterstützen, wie es geht.

    LG
    das Schnauzermädel