Beiträge von schnauzermädel

    Erste Amtshandlung: Haftpflichtversicherung abschließen.
    Dann beim Stadtsteueramt wegen der Hundesteuer anmelden.
    Falls NRW: Hund mit Chipnummer und Haftpflichtversicherungsnachweis beim Ordnungsamt anmelden und dabei gleich nach Tierärzten fragen, die die Sachkundeprüfung abnehmen. Bescheinigung über bestandene Prüfüng zeitnah nachreichen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wo siehst du da jetzt unlösbare Probleme? :???:

    Gut ein Schnauzengriff oder ähnliches wäre bei diesem Hund wahrscheinlich eher gefährlich, aber sonst?

    Der Hund darf sein Futter verteidigen. Der Hund darf sich bereits bei der Erwartung von Futter aufführen wie die wilde Wutz.
    Der Hund durfte 10 mal beißen? :schockiert:

    Ohne irgendwelche Rudeltherorien in Anspruch nehmen zu wollen, ein führungsloser Hund wird für sich selbst sorgen und so die Führung übernehmen.
    Das ist ein Fall, wo die ganzen Grundlagen wohl nie sonderlich trainiert wurden.
    Warum hat der Hund es nötig, sein Futter zu verteidigen? Wieso wurde daran nie gearbeitet?
    Wieso darf sich der Hund mit Besuchern frei bewegen und wird trotz der Vorfälle noch zu einem Besuchskind (mehr ist es für den Hund nunmal nicht) gelassen?

    Das ist ein cooler Auftrag für einen Hundetrainer, bis er die Besitzer erzogen hat, hat er lange was zu tun. :hust:

    LG
    das Schnauzermädel

    Fanta

    Ich versuche es mal, aber es ist schwer. Das ist nichts für Ferndiagnosen. ;)

    Bei unsicheren Hunden gibt es 2 Probleme:
    Einerseits ist der Hund unsicher und sucht Sicherheit, wobei seine Vorstellungen von Sicherheit meist eher kontraproduktiv sind und meist sind solche Hunde auch nicht besonders gut motivierbar, auch wenn sie eher leicht zu beeindrucken sind.
    Andererseits sind die Besitzer meist dazu geneigt solche Hunde mit Samthandschuhen anzufassen, weil die Hunde sonst erst recht lostoben, sie vermeintlich schreiend unterwerfen oder eben schnappen.
    In einer solchen Ausgangssituation steht man bereits jetzt in einer Sackgasse.

    Zuerst muss der Hund recht einfache Kommandos sicher befolgen lernen, das Ganze in reizarmer Umgebung. Das ist reine Vorarbeit, aber es ist sehr wichtig, denn das ist die Grundlage. Was man sich dabei bei Leinenpöbelei aussucht, hängt ganz von Hund-/Haltergespann ab. Bei dem einen sind Winkel laufen ideal, andere kommen mit einem Sitz oder Platz besser zurecht.
    Erst wenn die gewünschte Übung wirklich sitzt, steigert man die Ablenkung. Klappt es auch bei "einfacheren", aber recht starken Ablenkungen, kann man sich dem Problem zuwenden.
    Jetzt ist Fingerspitzegefühl gefragt, denn jetzt kommt Zwang ins Spiel. Hier soll jetzt aber nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden. Zuerst muss man wissen, was für diesen Hund der "richtige" Zwang ist. Ob man also über den eigenen Körper, verbal oder mit Leine einwirkt, muss man ganz individuell entscheiden, hier ist wirklich die Devise soviel wie nötig, so wenig wie möglich, aber auch nicht zu zaghaft.
    Wenn Hund nun beginnt zu Pöbeln, kommt der Zwang. Geht der Hund ins Meiden wird der Zwang so lange auf aufrechterhalten, bis der Hund das vorher eingeübte Kommando ausführt. Dann fällt der Zwang natürlich sofort weg und der Hund wird ordentlich belohnt.

    Aber bitte bedenken: Das ist keine Patentlösung, es funktioniert bei unsicheren Hunden, aber nicht bei panischen, der Besitzer muss eine ordentliche Portion Souveränität mitbringen (sonst bringt das dem Hund keine Sicherheit) und ohne ausreichende Erfahrung braucht man versierte Anleitung.

    Und jetzt könnt ihr mich hauen. :D

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Hallo,

    bitte lacht mich jetzt nicht aus, aber was bedeutet "Meideverhalten"?

    Eure Diskussion ist sehr interessant, ich habe die Erfahrung gemacht, daß jeder Hund anders ist, manchmal helfen Leckerlis, manchmal ein lautes Wort. Bei Horst hilft im Moment gar nichts, Pubertät :sad2:

    Gruß Kinga

    Das Meideverhalten und das Wehrverhalten sollte man immer zusammen betrachten, denn passiert dem Hund etwas Unangenehmes, dann hat er die Wahl: Meiden oder Wehren. ;)
    Wenn ein Hund etwas Unterwünschtes tut und man wirkt unangenehm auf den Hund ein, dann wird er, wenn diese Einwirkung beeindruckend genug war, sein Verhalten abbrechen und Anzeichen von Stress und/oder Unterwerfung zeigen. Je nach Hund reicht einmal, andere brauchen Wiederholungen, dann werden die Hunde dieses Verhalten nicht mehr zeigen, weil sie die negativen Folgen vermeiden wollen, also zeigen sie Meideverhalten.
    Das kann natürlich zu Fehlverknüpfungen und starken Unsicherheiten führen. Man sollte wissen, was man tut.

    LG
    das Schnauzermädel

    Je nachdem warum ein Hund pöbelt, kann es bei mir zwar apssieren, dass die Hundebegnungen rein über Gehorsam "beruhigt" werden, aber Leinenrucke halte ich für absolut kontraproduktiv. Bei manchem Hund komme ich damit nur durch, wenn ich ihn in totale Meiden rucke, das habe ich dann weniger gern. ;)

    Es gibt nur eine Stelle, wo ich Meiden sehr praktisch finde: Bei unsicheren Hunden.
    Ein unsicherer Hund sucht Sicherheit. Meist dringt man nicht mehr zu ihnen durch, wenn sie in Stress sind. Hier ein Meiden auslösen und den Hund dann sofort aufbauen und Sicherheit geben, ist ein sehr praktikabler Weg, der beiden Seiten hilft. Aber da ist Fingerspitzegefühl gefragt.

    Ansonsten sehe ich zu, dass ich den Druck von der Leine bekomme und dem Hund sehr deutlich zeige, dass ich sein Verhalten gar nicht schätze. Der andere Hund ist mir dabei vollkommen egal, es geht einfach darum, dass meiner schlichtweg zu gehorchen hat.

    LG
    das Schnauzermädel

    :D

    Wenn du deinen Labbi ein oder zwei mal in der Woche bürstest, dann reicht das dem Hund vollkommen. ;)

    Wenn dir dein Hund zuviel haart oder ihm im Sommer zu heiß wird, dann kannst du dir und ihm sehr gut mit dem Furminator helfen.

    Hat dein Hund zuviel Haar im Bereich Kruppe/Rutenansatz und der Furmi reicht dort nicht, dann kann man danach mit dem Coat King zusätzlich ausdünnen.

    Du siehst, man kann sehr viel, müssen muss man aber nicht unbedingt.

    LG
    das Schnauzermädel

    [quote Zitat:
    Wenn meine Rüde hundegerecht antwortet, dann hat Mensch sehr tiefe Löcher im nicht vorhandenen Pelz.


    oder wie soll ich das verstehen?
    [/quote]

    Das sollst du so verstehen, dass du diesem Hund alles verbeten kannst und ihn völlig unauffällig durchs Leben führen kannst.
    Allerdings sollte man sich sehr überlegen, wie man das anstellt, denn hat dieser Hund einen Grund deine Führungsqualitäten in Frage zu stellen, dann wird er das mit einem ernsthaften Angriff tun. ;)
    So einen Hund muss du immer beobachten und führen, allerdings sollte man irgendwelche "Rudelspielchen" getrost vergessen, das kann kein Mensch überzeugend genug.

    LG
    das Schnauzermädel

    Du dürftest einen Cola-Strauch, auch Eberraute genannte, bekommen haben, das mit den Nüssen ist tropisch. ;)

    Deinen Strauch kannst du draußen einpflanzen, er ist winterhart.
    Sanftes Streicheln bringt den Duft, den kannst du genießen.
    Aus den jungen Trieben kannst du Tee kochen (15 Minuten ziehen lassen), der ist gut für den Magen.
    Man kann die jungen Triebe auch als Gewürz benutzen, an Linsen ist das gar nicht übel, ansonsten experimentieren.
    Im Duftsäckchen mit Lavendel hält es den Kleiderschrank insektenfrei.

    LG
    das Schnauzermädel