Wahrscheinlich ernte ich gleich Prügel, aber egal.
Werde dir zuerst darüber klar, was du leisten bereit bist. So ein Hund ist anstrengend, es dauert lange und, auch bei bestem und geplantestem Umgang besteht das Risiko verletzt zu werden.
Den Hund einfach weiterzureichen ist keine Lösung.
Du hast im Prinzip nur folgende Möglichkeiten:
1. Du machst dir die Arbeit und gehst das Risiko ein, behälst den Hund und suchst dir einen guten Trainer. die Trainersuche wird schwer, die meisten sind mit solchen Problemen überfordert. Die guten geben es zu, die schlechten geben hanebüchene Tips und Einschätzungen.
2. Du gibt den Hund wieder ab. Dann musst du einen geeigneten Platz finden. Du hast die Verantwortung für diesen Hund übernommen. Wird keine wirklich guter Platz mit ausreichend Erfahrung auf diesem Gebiet gefunden, dann wird der Hund noch viele Besitzerwechsel durchmachen und das hat er nicht verdient. Außerdem könnte er jemanden verletzen, auch das darfst du nicht in Kauf nehmen, nur damit du kein Problem mit ihm hast.
Die Haltung auf einem Grundstück ist keine Option, dort wir er sehr wahrscheinlich ähnlich reagieren, wenn er sich eingelebt hat.
3. Du traust es dir nicht zu -das ist legitim!- und du findest keinen Platz. Dann lass ihn einschläfern, das ist der letzte Dienst, den du ihm dann erweisen kannst.
Ansonsten hat der Hund erstmal nichts im Schlafzimmer verloren. Du musst das Risiko vermeiden, dass er loslegt. Also kein Schlafzimmer, kein Bett, kein Sofa und kein Liegeplatz im Flur.
Mach dem Hund in der Wohnung eine leichte Leine ohne Schlaufe dran, dann kannst du ihn wegholen ohne ihn anfassen zu müssen oder ein verbales Kommando durchsetzen zu müssen.
Füttere ihn entweder aus der Hand oder stell ihm seinen Napf hin und verlasse den Raum und schließe die Tür, bis er gefressen hat.
Keine Spielzeuge oder Kausachen für den Hund, das kann schnell kritisch werden.
LG
das Schnauzermädel