Beiträge von schnauzermädel

    Als Tip für alle mit Allergikern, die sich evtl. von jetzt auch gleich blutig kratzen oder beißen.

    In einem solchen Fall lohnt es sich die Hunde-Hausapotheke zu ergänzen.

    Der Wirkstoff Diphenhydramin ist in einigen Schaltabletten enthalten, es ist altes Antiallergikum, das heutzutage wegen seiner "Nebenwirkung" nur noch als Schlafmittel in der Humanmedizin eingesetzt wird. Es ist freiverkäuflich z.B. unter dem Handelsnamen Halsbmond-Tabletten.

    2mg/kg alle 8 Stunden lindern den Juckreiz und machen sehr müde, das schafft Erleichterung beim Hund.

    Wirkt übrigens auch als Mittel gegen Erbrechen bei Reisekrankheit.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wahrscheinlich ernte ich gleich Prügel, aber egal.

    Werde dir zuerst darüber klar, was du leisten bereit bist. So ein Hund ist anstrengend, es dauert lange und, auch bei bestem und geplantestem Umgang besteht das Risiko verletzt zu werden.

    Den Hund einfach weiterzureichen ist keine Lösung.

    Du hast im Prinzip nur folgende Möglichkeiten:

    1. Du machst dir die Arbeit und gehst das Risiko ein, behälst den Hund und suchst dir einen guten Trainer. die Trainersuche wird schwer, die meisten sind mit solchen Problemen überfordert. Die guten geben es zu, die schlechten geben hanebüchene Tips und Einschätzungen.

    2. Du gibt den Hund wieder ab. Dann musst du einen geeigneten Platz finden. Du hast die Verantwortung für diesen Hund übernommen. Wird keine wirklich guter Platz mit ausreichend Erfahrung auf diesem Gebiet gefunden, dann wird der Hund noch viele Besitzerwechsel durchmachen und das hat er nicht verdient. Außerdem könnte er jemanden verletzen, auch das darfst du nicht in Kauf nehmen, nur damit du kein Problem mit ihm hast.
    Die Haltung auf einem Grundstück ist keine Option, dort wir er sehr wahrscheinlich ähnlich reagieren, wenn er sich eingelebt hat.

    3. Du traust es dir nicht zu -das ist legitim!- und du findest keinen Platz. Dann lass ihn einschläfern, das ist der letzte Dienst, den du ihm dann erweisen kannst.

    Ansonsten hat der Hund erstmal nichts im Schlafzimmer verloren. Du musst das Risiko vermeiden, dass er loslegt. Also kein Schlafzimmer, kein Bett, kein Sofa und kein Liegeplatz im Flur.
    Mach dem Hund in der Wohnung eine leichte Leine ohne Schlaufe dran, dann kannst du ihn wegholen ohne ihn anfassen zu müssen oder ein verbales Kommando durchsetzen zu müssen.
    Füttere ihn entweder aus der Hand oder stell ihm seinen Napf hin und verlasse den Raum und schließe die Tür, bis er gefressen hat.
    Keine Spielzeuge oder Kausachen für den Hund, das kann schnell kritisch werden.

    LG
    das Schnauzermädel

    Die Auftauflüssigkeit ist zwar rot, aber das ist kein Blut.

    Wenn das Fleisch blutig ist (Stichfleisch z.B.), dann findet man sehr dunkles, geronnenes Blut daran/darin.

    Solches Fleisch ist für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen, weil gegen Ende des Ausblutens der Darm nicht mehr komplett undurchlässig ist und so Darmbakterien in das Blut gelangen können. Deshalb wird auch das letzte Blut nicht für Wurst o.ä. aufgefangen.
    Für den Hund ist das aber kein Problem und Blut ist sehr gesund.

    LG
    das Schnauzermädel

    Interessante Meinung. :hust:

    Meine Hündin liebt ihre Spaziergänge offensichtlich.
    Endlich kann sie wie bekloppt rennen, schnüffeln, buddeln schwimmen und ab und findet man sogar einen Hund nach ihrem Geschmack und sie kann ordentlich toben.

    Mein Rüde kannte keine Spaziergänge. Der lebte im Garten, angeleint laufen fand er wegen schlechter Erfahrungen ganz doof und im Freilauf gehorchte er gar nicht.
    Ok, es hat gedauert, aber jetzt möchte er gerne mit.
    Er rennt zwar recht wenig, er spielt nicht mit anderen Hunden, aber schnuppern, markieren, gucken welcher "dämliche" andere Rüde es gewagt hat auch da zu sein und wie es den Mädels der Umgebung so geht und welche bald läufig wird, das ist seine Welt.

    Gestresst wirkt er dabei gar nicht mehr, unternehmungslustig trifft es besser.

    Wenn ein Hund nur sein direktes Umfeld kennt oder nur zwischen Garten/Zwingeranlage und Hundeplatz pendelt, dann sind neue Eindrücke natürlich aufregend und stressig. Aber das ist doch normal und liegt an der merkwürdigen Haltung. Wenn ich plötzlich in China stünde, wäre ich auch gestresst, Weltenbummler nehmen es locker.

    LG
    das Schnauzermädel

    Genau, versuch es mal mit köpernahen Spielen mit Ball mit Schnur, Beißwurst oder einem MOT von Lind... Was der Hund mag, muss man herausfinden.

    Zuerst zergelst du nur mit deinem Hund, du forderst nichst ein. Dieses Spiel muss der Hund erstmal toll finden und dann lernen, diese "Ersaztbeute" loszulassen.

    Wenn das klappt, kann man trainieren.
    Spielen- Pause- z.B. Sitz- weiterspielen.
    Bald kann man den Hund die Positionen länger halten lassen, mehrere Positionswechsel fordern und was einem sonst noch so einfällt.
    Als Variation kann man eben auch mal das Spielzeug werfen oder das Spieli einige Meter weg deponieren und den Hund zur Belohnung freigeben, damit er es holen kann.

    Das ist Weg, der euer Verhältnis einfach etwas ändert. Zur Zeit hängst du so ein wenig fest, weil du locken musst, sonst geht der Hund nicht darauf ein. Einfordern kannst du es schlecht, dann hat er gar keinen Bock mehr. So kommt ihr beide zum Ziel.

    LG
    das Schnauzermädel

    :D

    Da habt ihr euch schön gegenseitig erzogen. ;)

    Zur Zeit seid ihr auf dem Stand: Wenn die in Aussicht gestellte "Bezahlung" stimmt bequemt sich der Hund, das zu tun, was du wünscht.

    Dreh es um. :D
    Der Hund muss "arbeiten" wollen, damit du die "Bezahlung rausrückst.

    Nimm sehr unwichtige Übungen, die du nicht durchsetzen musst, die der Hund aber beherrscht. Nur wird jetzt nie wieder mit Leckerchen gelockt, tut der Hund es nicht dann gibt es nichts. Erledigt er die Aufgabe, dann sei schnell.

    Könnt ihr zusammen spielen?
    Kommandos im Spiel lernen und über bringt einen sehr motivierten Hund. Spielen - Spielabbruch - Kommando - für die Auführung sofort weiterspielen ist ein guter Weg, damit der Hund in eine Position kommt, in der er gradezu "Arbeit" einfordert.

    LG
    das Schnauzermädel

    Schau mal bei grafschmidt, www davor und com dahinter.
    Ein Makler mit sehr guten Angeboten, das praktische ist, dass du nur Jahresverträge hast, gute Preise und die Schadenabwicklung läuft über. Da wird einem bei ungeschickten Formulierungen immer gleich geholfen.
    Auch schnell eine Versicherungsbestätigung ist kein Thema, auch mit Chipnummer und sonstigen Daten versehen, heute telefoniert, spätestens übermorgen in der Post.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich hätte 2 Ideen für den kleinen "Sonderschülder" ;) .

    Das ist wirklich der Tierarzt.
    Wenn ein Hund bereits während des Fressens ausläuft oder in sich einer für ihn eher stressigen Situation (vom Tisch hängend) löst, dann sollte man mal schauen, ob evtl. irgendetwas nicht stimmt.

    Der 2. Ansatz ist der etwas stressigere, aber ich meine es ernst.
    Vergiss jegliche Beweugungsfreiheit für den Hund. Nachts oder bei Abwesenheit (falls er nie lange allein sein muss!) eine Box antrainieren, tagsüber bind´ ihn dir an den Bauch.
    Dann muss der Hund dich begleiten und du musst ihn gezwungernermaßen immer beobachten. Alle 2 Stunden geht es raus. Setzt er an, geht es sofort raus. Nach dem Fressen, Spielen, Schlafen geht es raus.
    Raus heißt in dieser Zeit immer, dass es zu einem bestimmten Platz in der Nähe geht. Verwirrt den Hund nicht unnötig, dieser eine Ort ist erstmal sein Löseplatz. Dort wird nicht animiert, gebettelt oder gespielt, dort wird es langweilig für den jungen Hund, dort wird nur gewartet, dass er sich löst, dann aber eben wieder Party.
    In dieser Trainingsphase beginnt auch jeder Spaziergang an diesem Platz und er endet dort. Sonst ist Hund vom Laufen schon wieder voll und macht direkt in die Hütte.
    Belegt zumindest das Pipimachen mit einem Kommando, das geht sehr gut, wenn man etwas Geduld hat.

    LG
    das Schnauzermädel