Was ich dir jetzt schreibe, das mag gemein und hart klingen, aber ist ist nicht so gemeint und du sollst es nicht so verstehen.
Du liebst deine Hündin sehr und bist in einer absolut verzweifelten Situation. Das kann ich sehr gut verstehen, mir geht es dabei nicht anders.
Zuerst muss klar sein, was deiner Hündin wirklich fehlt.
Ist es eine geschlossene Pyometra, dann musst du handeln. Das bist du deiner Maus schuldig, sie braucht dich jetzt.
Entweder lässt du sie erlösen oder du suchst dir eine Klinik mit bester OP-Ausstattung und Erfahrung.
Für den Hund macht die Narkose keinen Unterschied, die bekommt er in beiden Fällen. Entweder sie wacht nicht mehr auf oder sie übersteht die OP. Aber das kannst ganz allein du entscheiden. Es gibt in dieser Situation kein richtig oder Falsch, es gibt nur den richtigen Weg für euch.
Ist es eine offene Pyometra, kann man es konservativ versuchen, die Antibiotika wird man dann wohl wegen dem Erbrechen spritzen müssen. Auch dieser Weg kann eine Sackgasse sein oder die OP nötig machen und insgesamt des Verlust des Hundes bedeuten.
Wenn es etwas anderes ist, dann muss man die Situation ganz neu bewerten.
Aber, behalte immer im Kopf, lieben heißt auch loslassen können. Ohne langes Leid und Schmerzen gehen zu können, ist das letzte, was wir unseren treuen Gefährten geben können. Das ist das schwerste, was ein Hundebesitzer in seinem Leben leisten muss.
Niemand kann dir sagen, was jetzt richtig ist, das musst du ganz allein für euch herausfinden. Man steht immer vor der Frage, stiehlt man dem Hund lebenswerte Zeit? Schenkt man noch lebenswertes Leben? Entscheidet man für den Hund oder entscheidet man wegen Festhaltens und Feigheit eher für sich selbst? Das geht jedem einzelnen so und es wird mit keinem Hund, der diese Entscheidungen von einem fordert, besser.
Fühl dich ganz fest gedrückt!
Ich wünsche euch alles Gute!
LG
das Schnauzermädel