Beiträge von schnauzermädel

    Du kannst ja machen was du möchtest, aber was Zucht bedeutet, das ist dir irgendwie nicht klar, oder?

    Was soll eine Hund mit einem Stammbaum außer ihn anpinkeln? Welcher Hund hat einen Stammbaum in Papierform und was sollte man damit wollen?
    Klar kann man mit Ahnentafel ausstellen, aber das ist doch nicht der Sinn einer solchen.

    Ist dein Hund eigentlich einfach nur toll, oder hat er auch die Untersuchungen, die man bei seiner Mischung insbesondere dann machen sollte, wenn man Nachwuchs möchte.
    Und zum Geld? Möchtest du die Welpen verschenken? Sei doch mal ganz ehrlich und überleg dir genau, ab wann du plus machst. Bei einfachem "wir machen mal Welpen" ist die Gewinnzone sehr schnell erreicht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Murmelchen, ich hätte da noch etwas grundsätzliches, was zwar nur ein wenig oder gar nichts mit deinem Problem zu tun hat, aber evtl. der Schlüüsel sein kann. ;)

    Also, du weißt sicher, dass alle Triebe bis auf Wehr- und Meidetrieb ermüdbar sind. Ist der Hund in einem Triebbereich gesättigt, dann kann man diesen Trieb für eine Weile nicht mehr auslösen oder die Reaktion ist sehr schwach.
    Dazu kommt, dass ein permanentes "Reizen" den Reiz, der bisher als Schlüsselreiz fungierte, abschwächt und irgendwann gar nicht mehr zur Triebauslösung führt.

    Also schau dir eine Damen genau an. Kann man sie überhaupt beide mit Futter auf Dauer motivieren?
    Ist der Beutetrieb viel ausgeprägter?

    Du kannst nur mit den Trieben arbeiten, die der Hund auch ausgeprägt mitbekommen hat. Man kann die Ansprechbarkeit eines Triebes verbessern und man kann die Triebbeständigkeit ausbauen. Aber wenn der Hund von Natur aus in einem Bereich sehr wenig Ausstattung hat, dann hilft einem das wenig.
    Man braucht nicht nur ein gutes Ausbildungssystem, man braucht das zum Hund passende.
    Deshalb ist Zwang in der Ausbildung leider immer noch so beliebt. Wehren und Meiden, das zeigt ein Hund immer. Egal wie er sonst trieblich ist und ob er grade total fertig ist. Da muss man nicht auf den jeweiligen Hund eingehen und manchmal um die Ecke denken. :/

    LG
    das Schnauzermädel

    Wieso?
    Mein Hunde hören aufs erste Wort. :D
    Aber nur bei ganz wenigen Dingen, die mir total wichtig sind. ;)

    Ansonsten sind meine Hund in ihrem täglichen Leben eher unerzogenen Rabauken. Sie sind so, wie ich es mir wünsche und meine Ansprüche sind nicht hoch. Ich möchte ein unkompliziertes Zusammenleben. Dazu gehören für mich nur sehr wenige, mir sehr wichtige Dinge, ansonsten reicht es vollkommen ein gutes Team zu sein und sich zu kennen wie ein altes Ehepaar.

    Sport steht auf einem anderen Blatt. Aber da habe ich eine kontrollierbare Umgebung und unschlagbare Motivationsmittel. Würden meine Hunde aber so durchs Leben gehen, würde mir schlecht. ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Nur meine kleine Meinung:

    Natürlich lasse ich bei einem Allergiker die allergieauslösenden Allergene weg, weil er die nicht verträgt.
    Aber auch die vertragenen Proteine sind potentielle Allergene und ein Allergiker hat ein erheblich höheres Potential auf bisher gut verträgliche Proteine zu reagieren als ein Nicht-Allergiker.
    So ist es eben sehr wahrscheinlich, das bisher vertragene Komponenten Allergien auslösen.

    Dazu kommt, dass in Bluttest gefundene Allergien im der Realität oft nicht bestehen, aber dafür auf lt. Test verträgliche Futtermittel reagiert wird.

    Ich nehme mal meinen alten Rüden: Laut Allergietest hatten wir ganz andere Ergebnisse als durch die Ausschlussdiät.
    Etwas das in der Ausschlussdiät frisch oder gekocht zu füttern war, das ging noch lange nicht als Fertigfuttermittel. Dazu kamen "Wackelkandidaten", die mal als Ergänzung vertragen wurden, bei dauerhafter Gabe aber Probleme machten.

    Frisch und roh war dieser Hund, wie viele andere Allergiker auch, sehr abwechslungsreich zu ernähren. Wobei es natürlich Hautallergene gab, die absolut nicht gingen.

    Aber wir wurden in dieser Zeit eben auch von einer spezialisierten TÄ begleitet, die nicht nur einfach ein "passendes" Fertigfuttermittel vorgeschlagen hat, weil sie darin auch große Nachteile sah.

    LG
    das Schnauzermädel

    Das kommt auf den TA an.
    Das Schieben einer Braunüle tut so weh wie beim Menschen auch, also bei guter Technik und einem Hund, der stillhält, ein Pieks. So kann man das gewählte Mittel direkt in den Blutkreislauf geben und der Hund sackt schnell und einfach zusammen.
    Sediert man den Hund durch ein Injektion in den Muskel, dann schmerzt das mehr und brennt oft auch noch nach. Der Hund wird sehr langsam müde und taumelig.
    Bei beiden Varianten kann es bei zuviel Licht, Stress, Unruhe zu Krampfanfällen kommen.

    Aber wieso interessiert dich dieser kurze Moment? Die Schmerzen danach sind deutlich heftiger und langanhaltender. :???:

    LG
    das Schnauzermädel

    Was ich dir jetzt schreibe, das mag gemein und hart klingen, aber ist ist nicht so gemeint und du sollst es nicht so verstehen.

    Du liebst deine Hündin sehr und bist in einer absolut verzweifelten Situation. Das kann ich sehr gut verstehen, mir geht es dabei nicht anders.

    Zuerst muss klar sein, was deiner Hündin wirklich fehlt.

    Ist es eine geschlossene Pyometra, dann musst du handeln. Das bist du deiner Maus schuldig, sie braucht dich jetzt.
    Entweder lässt du sie erlösen oder du suchst dir eine Klinik mit bester OP-Ausstattung und Erfahrung.
    Für den Hund macht die Narkose keinen Unterschied, die bekommt er in beiden Fällen. Entweder sie wacht nicht mehr auf oder sie übersteht die OP. Aber das kannst ganz allein du entscheiden. Es gibt in dieser Situation kein richtig oder Falsch, es gibt nur den richtigen Weg für euch.

    Ist es eine offene Pyometra, kann man es konservativ versuchen, die Antibiotika wird man dann wohl wegen dem Erbrechen spritzen müssen. Auch dieser Weg kann eine Sackgasse sein oder die OP nötig machen und insgesamt des Verlust des Hundes bedeuten.

    Wenn es etwas anderes ist, dann muss man die Situation ganz neu bewerten.

    Aber, behalte immer im Kopf, lieben heißt auch loslassen können. Ohne langes Leid und Schmerzen gehen zu können, ist das letzte, was wir unseren treuen Gefährten geben können. Das ist das schwerste, was ein Hundebesitzer in seinem Leben leisten muss.

    Niemand kann dir sagen, was jetzt richtig ist, das musst du ganz allein für euch herausfinden. Man steht immer vor der Frage, stiehlt man dem Hund lebenswerte Zeit? Schenkt man noch lebenswertes Leben? Entscheidet man für den Hund oder entscheidet man wegen Festhaltens und Feigheit eher für sich selbst? Das geht jedem einzelnen so und es wird mit keinem Hund, der diese Entscheidungen von einem fordert, besser.

    Fühl dich ganz fest gedrückt!
    Ich wünsche euch alles Gute!

    LG
    das Schnauzermädel

    Dafür gibt es keine allgemeingültige Antwort, weil das auch an der Ausstattung des Tierarztes, den Wünschen des Besitzers und dem Alter und Zustand der Hündin liegt.

    Der Hundehalter muss seinen Hund zur vereinbarten Zeit zum TA bringen und ist idealerweise dabei, bis der Hund eingeschlafen ist.

    Bei der Narkose hat man die Möglichkeit von einfacher Injektionsnarkose bis zur Inhalationanarkose mit Monitorüberwachung (also von Spritze und schläft bis zur Überwachung wie bei einer OP beim Menschen). Aber nicht jeder TA hat die Ausstattung dazu.

    Wie verläuft die Kastration? Ja, was möchtest du wissen?
    Über einen kleinen bis größeren Bauchschnitt werden entweder nur die Eierstöcke oder auch zusätzlich die Gebärmutter entfernt. Auftretende Blutungen werden gestillt, dann wird wieder zugenäht. Je nach operierendem TA geht das von "sehr rustikal" bis sehr an menschliche OPs erinnernd.
    Wenn man bereit ist genau zu suchen, dann finden sich auch TAs, die den Eingriff laparoskopisch vornehmen, dann hat man nur minimale Schnitte für die Instrumente. Das sieht dann so aus: http://www.tiergesundheit-aktuell.de/videos/kleintiervideo-244.php
    Wenn der Hund ausreichend wach ist, geht er wieder mit nach Hause.
    Gefüttert nach sicherem Abklingen der Narkose am nächsten Tag ganz normal.
    In der nächsten Zeit sollte die Hündin ruhig gehalten werden, damit die Nähte im Bauch gut heilen und keine starken inneren Blutungen provoziert werden, also Leinenspaziergänge.

    LG
    das Schnauzermädel