Eigentlich ist es einfach und Hexenwerk.
Wenn man immer mit solchen Hunden lebt, dann macht man es automatisch und weiß genau, was man sich bei seinen Pappenheimern wie erlauben kann. Anfangs passt man besonders auf, irgendwann läuft es wie bei allen anderen auch einfach so.
Zuerst muss jeder Gedanke weg, dass der Hund eine arme Wurst sein könnte, der macht die innere Haltung zu "freundlich". Ist jetzt doof geschrieben, ich kann es nicht besser ausdrücken.
Verlange nur von dem Hund, was du auch durchsetzen kannst.
Das heißt nicht, dass du irgendetwas nicht tun sollst. Es heißt nur, dass du nur das anfängst, was du in dieser Situation auch beenden kannst.
Nur so als Beispiel was ich meine, auch wenn das auf euch nicht zutrifft:
Liegt der Hund auf dem Sofa und du kannst ihn nicht runterschicken, dann locke mit einem Leckerchen. Nächstes mal bist u gewappnet und hast eine Leine am Hund.
Kannst du etwas nur mit Maulkorb erledigen, dann pack den bereits vorher drauf.
Das Problem bei diesen Hunden ist, dass ihnen jedes Zurückweichen (und wenn es nur das Holen des Korbes ist) Erfolg und Bestätigung gibt und sie ihr Verhalten verstärken.
Genauso wie Schludrigkeit. Sagst du etwas, dann musst du es auch meinen. Du musst den Hund nicht ständig gängeln oder kontrollieren. Aber nur weil man gestresst ist, ein Sitz als Platz zu akzeptieren oder umgekehrt, das geht nicht.
Du wirst sehen. Mit einen etwas modifizierten Umgang wird er sich ganz normal einfügen.
LG
das Schnauzermädel