Beiträge von schnauzermädel

    Ich würde es nicht eins zu eins auf Hunde übertragen, aber es gibt eben doch deutliche Unterschiede zwischen Hunden, die in menschlicher Obhut aufgezogen worden sind und sichere Mütter hatten und Hunde ohne Menschenkontakt in den frühen Entwicklungsphasen oder eben mit sehr unsicheren Mutterhündinnen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Oh, Gott! Was für eine Stilblüte... Natürlich meine ich das Huhn frisch und roh dazu. :ops: :hilfe:

    Also Hunde brauchen, wie Menschen auch, Calcium in der Nahrung. Fleisch und Möhre hat davon fast nichts, es ist zu wenig. Für eine Weile geht das bei ausgewachsenen Hunden gut, aber auf Dauer muss man ergänzen.
    Die Werte in der Literatur schwanken zwischen 50 und 100 mg Calcium pro kg Körpergewicht. Wenn man eher einen höheren Wert füttert, dann ist auch der Phosphorüberschuss den das Fleisch liefert ausgeglichen und man muss nicht viel beachten.
    Rechnen muss man nur einmalig. Über das Gewicht des Hundes den Bedarf errechnen und dann schauen, wieviel man bei dem gewählten Produkt geben muss, damit er auch gedeckt wird. Knochenmehl, Eierschalenpulver, Algenkalk, Calciumcitrat, das sind alles geeignete Ergänzungen, bei einem kleinen Hund kommt man mit den angebotenen Dosen auch lange hin. ;)

    Und denn braucht man auf Dauer eine Ergänzung für die essentiellen Fettsäuren, die eben von außen über die Nahrung kommen müssen. Ein TL Öl am Tag reicht. Gute Öle sind Leinöl, Nachtkerzenöl, Rapsöl oder Walnussöl. Idealerweise wechselt man in den Sorten ab.

    Ansonsten kann man einen Hund tatsächlich sehr einseitig ernähren, wenn man ein wenig ergänzt. Etwas Leber sollte es noch sein, aber bei so einem Zwerg dürften 20g? :???: pro Monat schon reichen. Dann sind die Vitamine auch zugefüttert.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich bin ja auf den verschiedensten Plätzen unterwegs, wie meine Hunde warten, hängt von den Gegebenheiten ab.
    Sie warten sehr viel im Auto, das haben sie ihre Box und so kann ich alle Türen und die Heckklappe öffnen und es wird nicht zu heiß.
    Stehen Boxen zur Verfügung, warten sie in einer Box. Das ist dann aber meine und kein Hund außer meinen kommt da hinein, jeder von meinen hat seine eigene.
    Anbinden, das mach ich nur ungern, da kommen sie nicht zur Ruhe. Sie liegen zwar, aber richtig tief schlafen, das machen sie nicht.
    Wenn ein Auslauf oder eine Laufleine zur Verfügung steht, dann nutze ich das gern, aber eben nur zeitweise, weil die Ruhe einfach fehlt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Bei einem Allergiker kann man froh sein, wenn man sein Futter gefunden hat.
    Warum also nicht vorkochen und einfrieren?
    Oder nur die Möhren auf Vorrat dünsten und das Hund frisch und roh dazu?
    An Stresstagen notfalls auch rohes Huhn und Möhrengläschen für Babys.

    Evtl. verträgt er ja auch noch andere Fleischsorten?
    Aber wenn man dauerhaft kocht, dann muss man zumindest Calcium und Öl ergänzen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Bei einem solchen Hund, der damit vorher durchgekommen ist, wird es schwerer. Das Theater, das er macht, bleibt aber das gleiche.

    Erfahrung bekommt man nur durch Erfahrung sammeln. Nicht durch eine Probewoche, sondern durch Leben mit solchen Hunden.

    Du verstehst mich falsch, ich mache dir keinen Vorwurf, der geht an die Besitzerin.
    Wenn man solche Hunde liebt, schätzt und einfach mag, dann sucht man sich das aus lebt damit. Einem mit solchen Hunden unerfahrenen einen solchen Hund aufzudrücken, das ist einfach dreist.
    Ich möchte dir auch nicht vorwerfen, dass du keine Hundeerfahrung und keine Ahnung hast, du hast sie nur nicht in diesem Bereich. ;) Und warum solltest du sie haben, wenn du selbst keinen solchen Hund hast?

    Un nur mal zur Verdeutlichung: Wenn der Hund sich morgens zum Kraulen geradezu anbietet, dann ist das eine ganz andere Geschichte als etwas von ihm zu wollen, das er grade nicht möchte. Und die Schmuserei am Morgen kann ihn sogar in seinem Verhalten bestätigen. Er liegt und bietet an, du folgst brav und kraulst.
    Niemand sagt, das du dich nicht durchsetzen sollst. Aber das eben mit Vorplanung und Köpfchen, damit du auch gewinnst.

    LG
    das Schnauzermädel

    Mir fallen da jetzt so ein paar Sachen auf, die MICH mein Engagement sehr deutlich überdenken ließen.

    Ein Nicht-Mitglied leitet Übungsstunden?
    Hast du deinen SKN?
    Versicherungstechnisch ist das der Supergau, so wie es da läuft.

    Die andere Sache ist das Anbinden von Hunden.
    Anbinden in ungesicherten Bereichen geht gar nicht, das geht nur in abgetrennten Bereichen.
    Immer mal betreten interessierte Gäste die Anlage, manches Mitglied hat ein Kind, das zu klein ist, als dass man sich darauf verlassen könnte, das es nicht doch an einen Hund geht.

    Was spricht gegen die Nutzung von den Boxen?
    Wieso keine Pflöcke in gesicherten Bereichen?
    Wieso die Hunde nicht im Auto lassen?

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich denke gar nichts von dir, zumindest absolut nicht schlechtes. :D

    Es gibt ja nun genügend Hunde, die sind die typischen für die Ausbildung genutzen Triebe nur sehr gering ausgeprägt. Da brauchts keine lange Arbeit, bereits die 3. Bestätigung ist nicht mehr sonderlich interessant. ;)

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Diego

    ist das der Hodensack der da bei dir rumbaumelt oder kannst du Hoden bei deinem Hund fühlen oder ist der Hodensack leer?


    Es gibt 2 Formen der Kastration, das Entfernen der Hoden und das abtrennen der Samenstränge, dabei bleiben die Hoden im Hodensack, werden aber klein (schrumpeln/verkümmern)

    Die 2. Variante ist die Steriöisation und da verkümmert nichts. Die Hoden bleiben genau wie vor dem Eingriff auch, produzieren Hormonde und Sperma, nur die Zeugungsfähigkeit ist nicht mehr gegeben.

    Warum sollte da etwas schrumpeln? Es ist alles wie gehabt? Frag mal sterilisierte Männer, die würden sich bedanken, wenn sie plötzlich kastriert wären. :D

    LG
    das Schnauzermädel

    Du vergleichst da Äpfel mit Birnen.

    Wenn ich einem Hund während der Behandlung selbstverständlich den Verbnd wechsle, einen Zugang lege oder was auch immer, dann gehe ich mit einem fremden Hund in fremder Umgebung um. Ein nicht panischer Hund wird den Ball flachhalten.

    Wenn ich allerdings einen selbstbewußten Hund bei mir daheim aufnehme und seine neue Bezugsperson werde, dann muss ich mit Gegenwind rechnen, wenn mein Verhalten nicht ganz eindeutig für den Hund ist, bei manchem Hund selbst dann wenn es das ist.

    Du hast da einen Arbeitshund, der bestimmte Eigenschaften mehr oder weniger aufweisen muss, weil er sonst seine Arbeit nicht machen könnte. Solche Hunde kann man nicht einfach in eine Umgebung mit neuen Menschen setzen und davon ausgehen, dass die das einfach so mitmachen.

    Deshalb finde ich es sehr unfair von eigentlichen Besitzer den Hund für lange Zeit und ohne Alternativen bei jemandem zu parken, dem die Erfahrung auf dem Gebiet fehlt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Doch, das warum gehört dazu.

    Klar, ein Hund ist keine Gans, die man nach dem Schlüpfen auch auf einen Ball prägen kann, aber normalerweise erleben Welpen Menschen vom ersten Tag an als etwas angenehmes. Dazu kommt die "normale" Mutterhündin, die eben auch vermittelt, das Menschen gut und sicher sind.
    Dieses Vertrauen und die Bereitschaft sich an Menschen anzuschließen sind eben nicht einfach angezüchtet. Bindung kann ich auch zu einem Wolfswelpen aufbauen, der wird nur im Gegensatz zu domestizierten Haushunden richtig erwachsen und daher später schwieriger im Umgang. Natürlich wurden über die Jahrhunderte immer besonders bindungsfähige Exemplare für die Zucht genutzt, aber auch wild aufwachsende Hunde sind eher scheu und zurückhaltend.

    Deine Maus ist aber in den entscheidenden Phasen ihrer Entwicklung in Verhältnissen gewesen, wo positiver Menschenkontakt eine Rarität und gelassene Althunde ebenso selten waren.
    Dazu kommt -gut für den Hund, schlecht für dich- dein Hund lebt nicht allein mit dir. Im Notfall ist das immer ein Hund, an den man sich anschließen kann.

    So ein Hund muss dich lesen lernen, er erlernt wirklich eine Fremdsprache. Und so lange er Alternativen hat, wird er die auch nutzen. Wenn ich dich in China aussetze und du findest dort deutschsprachige, dann wirst du auch zu denen gehen. ;)

    Du brauchst eine Menge Geduld. Du musst zwar mit dem Hund umgehen, aber dabei belass es auch. Schaffe Gelegenheiten, wo der Hund wählen kann, ob er zu dir kommt oder es lässt. Verbringe Zeit mit ihr allein, aber sei nur präsent und beachte sie nicht. Gib ihr die Chance ganz von allein zu dir zu wollen. Das klingt jetzt sehr banal, ändert aber für den Hund ungemein viel.

    LG
    das Schnauzermädel