Beiträge von schnauzermädel

    Ein Hund mag einem Hund vermitteln können, hey alles ok.
    Das scheint nur auch unter Hunden nicht zuverlässig zu funktionieren, denn wenn ein Hund eine Sache als sicher einstuft, dann tut es der Kumpel lang noch nicht.
    Im Hundeleben ist ausweichen und zurückweichen immer eine Option. Im Zusammenleben zwischen Mensch und Hund ist es das nicht immer. Dazu kommen die "Sprachbarrieren".

    Mit einer "Ersatzhandlung" sage ich meinem Hund übrigens nicht zwangsläufig "Setz dich da hin" und er leidet Ängste bis das Bier kommt. Ich kann damit genau so gut zum Ausdruck bringen, "verhalte dich unauffällig, ich habe alles im Griff und regle das". ;)

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Das Problem hatten wir auch mal. Wir haben das Autofahren mit freudigen Erlebnissen verbunden. zB mit unseren Spielhundestunde, oder Seefahren oder zum Garten....zum Pilzesuchen ect. Inzwischen steigt Sie schon freiwillig ins Auto.

    Hä? :???:
    Der Hund fährt doch gern Auto?

    Nur Griffe von Fremden durchs Fenster mag er nicht. ;)


    LG
    das Schnauzermädel

    Generell lässt er sich ja anfassen. Nur wenn es genau jetzt sein soll, dann streikt er.

    Was liegt also näher als sich heimtückisch und gezielt dem Problem zu nähern? Nichts! :D

    Maulkorb drauf und durchziehen erzeugt bei solchen Hunden u.U. so einen Frust, dass sie in einer Situation, die sie bisher ertragen haben, explodieren und sich Sache aus ihrer Sicht endgültig klarstellen.

    Mit Ausdauer, ohne direkte Konfrontation und eben auch ohne Nachgeben kommt ebenfalls zum Ziel. Es dauert zwar etwas, aber man begibt sich nicht unnötig in Gefahr.

    LG
    das Schnauzermädel

    Normal. :D

    Das ist einfach typisches Revierverhalten.
    Entweder ihr mobilisiert Freunde und Bekannte, besucht viele Waschstrassen und fahrt öfter über kleine Grenzübergänge, an denen oft der Zoll steht, und übt gezielt, dass ihr auch in dieser Situation ein Kommando durchsetzt, es keinen Grund zur Aufregung gibt und braves Verhalten tolle Belohnungen gibt.

    Oder ihr nehmt es hin und bittet den Beamten aussteigen zu dürfen. :D

    LG
    das Schnauzermädel,
    das wegen keifender Hunde auch gern mal einfach weitergeschickt wird.

    Ich würde nie unterstellen, dass bei einem ängstlichen Hund das ganze Verhältnis zum Besitzer nicht stimmt. ;)

    Hunde lassen sich führen und schließen sich an, weil sie dadurch Vorteile genießen, egal ob unter Menschen oder rein unter Hunden. Bestimmte Probleme und Entscheidungen werden ihnen abgenommen und meist ist ihnen das ganz recht.

    Jetzt ist Souveränität und Sicherheit eine Frage der Ausstrahlung und nur bedingt erlernbar. Sich jetzt zu sagen, ich habe keine Angst, klappt nicht.

    In viele Situationen versucht man selbst souverän und sicher zu sein, aber oft ist man es einen Sekundenbruchteil nicht.
    Ein minimales Zögern, eine leichte Anspannung der Muskeln, eine für den Hund riechbar veränderte Körperchemie, all solche kleinen Signale, die man nicht wirklich steuern kann, reichen für den Hund.
    Typisch ist oft, der Hund sieht etwas. Er wird leicht zögerlich, aber seine Bewertung der Situation ist noch nicht abgeschlossen. Sein Mensch hat aber gelernt, dass jetzt wahrscheinlich Angst beim Hund kommt. Also kommt dieser minimale Moment der "inneren Sammlung" und schon hat Hund die Situation als gefährlich beurteilt, weil sein Mensch ihm das aus Versehen vermittelt hat.

    Oder die Variante, wo der Mensch zwar sicher und selbstbewusst durch sein Leben geht, aber eine "Anfrage" seines Hundes übersieht. Hund sieht etwas, mensch ignoriert es völlig. Viele Hunde gehen jetzt einfach mit. Manche haben aber trotzdem Angst. Dann sieht man ein Zögern, einen pendelnden Blick zwischen seinem Menschen und dem Angstobjekt. Reagiert der Mensch nicht, kann es sein, dass der Hund richtig Angst bekommt. Ein klare Anweisung kann hier den Hund "beruhigen", er bekommt eine Aufgabe und wird nicht allein gelassen.

    Bei sehr selbstständigen Hunden kann man auch alles richtig machen und trotzdem nicht zum Hund durchdringen. Er hat seine Einschätzung getroffen und bleibt dabei. Da muss man wieder anders ansetzen.

    Angstverhalten ist komplex. Es gibt nicht den Weg, der richtig ist. Es gibt nur den richtigen Weg für diese Hund/Halterkombination. ;)

    LG
    das Schnauzermädel

    Och, nö.

    Meine Hunde schlafen beim Kind im Bett, sie beißen von seinem Brötchen ab, werden als Kopfkissen benutzt, ich denke die Allergievorsorge betreiben wir ausgiebig. :D

    Nur Gesicht lecken mit mit Exkrementen oder totem Tier im Bart, das muss nicht sein. Da Hund den Unterschied nicht kennt, ist Gesichtschlabbern eben immer verboten. Das erspart böse Überraschungen in Feld und Wald. :D

    LG
    das Schnauzermädel

    Eben das RLP, in NRW geht aber nichts unter 2m Zaun und den hat hier kein Platz. Übrigens verfügen hier viele Hundeplätze nur über 1-1.20m Zaun. ;)
    Hier in NRW kannst du selbst deinen Garten oft genug nicht mit Hund nutzen, weil der Zaun nicht die erforderliche Höhe hat und du sie auch nicht bauen darfst. ;)

    EDIT: Wobei ich NRW-Regelung noch erträglich finde, wenn man schon mit einem so besch**ten Gesetz Leben muss.
    Hier kann ich den Leinen- und Maulkorbzwang ab dem 6. Monat offiziell komplett umgehen und den Hund befristet befreien lassen. So habe ich einen "normalen" Hund bis der das passende Alter für den Wesenstest und die endgültige Befreiung hat.
    Ich muss so auch nicht meinen Gartenzaun astronomisch erhöhen oder den Hund nur mit Leine und Korb in den Garten lassen, weil ich keine Genehmigung für den Zaun bekomme.


    LG
    das Schnauzermädel