Beiträge von schnauzermädel

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    Hab ich jetzt schon paarmal von dir gelesen, wie genau ist das gemeint?

    Ganz einfach.
    In meinen Garten lasse ich nur eingeladene Menschen.
    Das Vereinsgelände kann aber während der Trainingszeiten von jedem Betreten werden.
    Während der Übungszeiten herrscht meist stetiges Kommen und Gehen. Mitglieder anderer Plätze kommen zu Besuch, Spaziergänger schauen zu, Hundebesitzer fragen nach Trainingszeiten...
    Jetzt ist in den meisten Fällen der Übungsplatz von dem Aufenthaltsbereich nur eher niedig abgetrennt, also gibt es "Probleme" mit Sokas, weil die Behörden meist deutlich höhere Zäune für "solche" Hunde vorschreiben.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich kenne die Firma nicht und weiß auch absolut nicht, was die produzieren.
    Ob du mit deinem Hund ins Fernsehen möchtest, das musst du selbst wissen, mich würde es nicht reizen. Ich fände es aber genauso ok, wenn man sich das mal ansieht.
    Zusagen muss man doch erstmal nichts. ;)

    LG
    das Schnauzermädel

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    Ich will hier keinen angreifen oder so. Ich denke nur, dass es von Vorteil wäre, wenn die Hunde verträglich wären. Denn wer seinen Hund gut erzeiht und unter Kontrolle hat, der hat im Allgmeinen auch einen sozialverträglichen Hund. Oder nicht?

    Man hat dann u.U. einen Hund, der in der Öffentlichkeit nicht negativ auffällt. ;)

    Als Beispiel:
    Mein Rüde verträgt sich kaum mit anderen Rüden. Klar unterlegene, klar überlegene und Kastraten sind kein Problem, aber bei allen, wo die Verhältnisse nicht ganz offensichtlich sind, hätte er gern sofortige Klärung der Fronten. Er beschränkt sich dabei auf Kommentkämpfe ohne Verletzungsabsicht.
    Ein schlechtes Sozialverhalten kann man ihm nicht unterstellen, sein Verhalten ist nicht schön aber eben normal.
    Er hat sich übrigens bis zum Erreichen der endgültigen Reife nett und freundlich zu allem Verhalten und gern gespielt.
    In der falschen Hand würde dieser Hund an der Leine pöbeln und im Freilauf ungehemmt raufen. Er wäre der Alptraum der übrigen Hundehalter auf unserer täglichen Runde.
    So, jetzt ist er nicht dieser Alptraum, weil er gesittet an der Leine läuft und abrufbar ist. Dazu bin ich nicht so vermessen typische Freulauftreffs mit ihm aufzumischen, er spielt mit Hunden, mit denen er sich verträgt.
    Sein Sozialverhalten ist in beiden Fällen gleich gut oder schlecht. Man kann nicht alles "hinsozialisieren", aber man kann aus den gegebenen Möglichkeiten das Beste herausholen. ;)

    LG
    das Schnauzermädel

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    Ich hatte das jetzt auf alle Hund und nicht auf die Sokas bezogen...

    Wie ich grad merke, man lernt nie aus :D

    Bisher hatte ich nicht das Verlangen auf einen "richtigen" Hundeplatz zu gehen, zu mal ich eben keinen eigenen Hund habe.

    Egal, welche Rasse: Warum sollte ein Hund verträglich sein müssen?
    Wenn ein unverträglicher Hund entsprechend verantwortungsvoll erzogen ist und ausreichend erzogen und ausgebildet ist, was hindert ihn dann am Sport?
    Wenn der Hund brav liegt, wenn der andere (manchmal verhasste) seine Prüfung läuft, im Außenteil gehorsam mitgeht und nicht pöbelt, wo liegt das Problem?
    Problematisch sind doch nicht die unverträglichen Hunde. Probleme machen die unerzogenen Hunde, die dann nicht kontrollierbar sind. ;)
    Und das gilt für Alltag und Sport!

    LG
    das Schnauzermädel

    So dann versuchen wir das mal ganz neutral zu erklären: :D

    Wenn so ein Hund beißen muss, dann muss er das unter ganz anderen Bedingungen tun als ein Sporthund.
    Man muss mit gegenwehr und einem verletzten Hund rechnen. Gleichzeitig muss der Angriff so wuchtig sein, dass jede gegenwehr möglichst gehemmt wird.

    Damit ein Hund das zuverlässig tut, muss er so hoch im Trieb stehen wie möglich, denn der Trieb trägt den Hund durch diese Situation.
    So, jetzt muss so ein Hund auch Gehorsam sein. ABER: Gehorsam hemmt den Trieb. Also wird ein solcher Hund in allen anderen Bereichen mit sehr hohem Grundgehorsam gearbeitet, gleichzeitig lernt er aber auch auf bestimmte Schlüsselreize sofort in ein Triebhoch zu kommen. Hier ist ein Stachel u.U. bei manchem Hund schon hilfreich, so kann man den Hund im Trieb halten.
    Wenn der Hund arbeitet, dann eben in extremen Triebbereichen, die wenig mit Gehorsam "gedeckelt" sind.
    Jetzt muss man den Hund aber wieder vom potentiellen Täter losbekommen und es sollte auch viel von ihm übrig bleiben. ;)
    Hier kann eine andere Art am Stachel zu zupfen, den Trieb sofort deutlich mindern und den Hund ansprechbar machen. Zumal das durchschnittliche Opfer durch sein Verhalten den Hund zum Halten animiert.

    Der größte Teil der Diensthunde ist im täglichen Leben ein netter Hund.
    Aber der Ankauf eines solchen Hundes ist kompliziert, die Ausbildung lang und teuer. Also wird ein schwieriger Hund, der gut seine Arbeit macht, behalten, auch wenn er nicht unbedingt das Bild in der Öffentlichkeit verschönert.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zumal es sehr schwierig ist diese ganzen Triebgeschichten mal eben per Internet zu erklären. ;)

    Das ist genauso, wie man die Abrichtung auf Zivilschärfe besser nicht mal eben so nebenbei diskutiert. Denn irgendeiner wird es mal ausprobieren. :hust:

    LG
    das Schnauzermädel