Beiträge von schnauzermädel

    So ein Band ist viel breiter und weicher, es hat die Schnalle am Ring, damit es am Kehlkopf keine drückenden Teile hat. Manchmal hat es auch zusätzlich einen Griff.
    Allerdings nimmt man es besser doch nicht, oder nur zweckentfremdet im tägl. Leben, denn es bleibt ein Halsband und nimt zuviel Luft. Für die Hetzarbeit sind Hetzgeschirre vorzuziehen.

    LG
    das Schnauzermädel

    So, und wenn man jetzt die Platzarbeit nimmt, als was sie ursprünglich gedacht war, dann ist das Zuchtauslese.
    Und Rüden, die dauerhaft rumjammern, weil sie eine läufige Hündin gerochen haben, die gehören sicherlich nicht in die Zucht, übersteigertes Sexualverhalten ist erblich.
    Außerdem kann genauso gut neben solch empfindlichen Rüden eine läufige Hündin wohnen, er nimt die Gerüche eh auf Spaziergängen auf.
    Und nur weil es mittlerweile viele Arten Hundesport gibt und es jetzt modern ist, irgendetwas mit seinem Hund zu machen, muss es da einen mittelalterlichen Rückschritt geben?

    Freilaufhundetreffs sind sicherlich nicht der richtige Ort für eine läufige Hündin.
    Aber auf dem Hundeplatz sollte das nun gar kein Thema sein.
    Wie gesagt, was macht man denn, wenn die läufige Hündin am Prüfungstag mitläuft?
    Sicher wird sie abseits gehalten, sicher läuft sie zum Schluss. Aber das riechen die Herren doch trotzdem.

    Läufige Hündinnen gehören zum Alltag. Sie sind eine ganz normale, natürliche Sache. Sie müssen wohl kaum vom "Sonderfall" Hundesport ausgeshlossen werden, wen sie doch eh zum Leben gehören.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Das kastrierte Rüden den Duft auch toll finden weiß ich ja aber das sie dann auch noch nen kompletten Deckackt durchführen können wusste ich nicht :???: dieser Rüde stammt aus dem Ausland u. war mit 8 Mon. schon kastriert, deswegen war ich nicht davon ausgegangen das er weiß was er da treibt ;)

    LG Tanja mit Luna

    Was ein Hund nach einer Katration noch "kann", weiß man vorher nicht.

    Das ganze Imponiergehabe und Sexualverhalten wir an 2 Stellen gesteuert.
    Einerseits ist da das Testosteron, das fast ganz wegfällt wen kastriert wurde.
    Aber die 2. "Schaltstelle" ist das Gehirn. Bereits im Mutterleib entscheidet sich, wie "männlich" das Hirn eines Rüden wird. Während der Entwicklung gibt es einen Testosteronschub. Je höher dieser Schub - je "männlicher" das Hirn.
    Und Rüden mit sehr "rüdenhaftem" Hirn verändern sich durch eine Kastration kaum. Sie wissen mit den Gerüchen etwas anzufangen, manchmal können die auch komplett decken. Das gilt auch für mit 4 Monaten kastrierte.

    Diesen Hormonschub gibt es übrigens beim Menschen auch. Schaut mal auf eure Hände, sind die Ringfinger länger als der Zeigefinger, war der Schub ordentlich. :D

    LG
    das Schnauzermädel

    Kleine Hunde sind schneller ausgewachsen als große.

    Aber die Hauptwachstumszeit eines Hundes liegt bis zum 6. Monat, danach geht es bei allen deutlich langsamer weiter. In dieser Zeit ist dann auch der Zahnwechsel abgeschlossen.
    Die Läufigkeiten beeinflussen das Wachstum nicht sonderlich. Sie liegt immer gegen Ende der Phase des Höhenwachstums, je nach Rasse kommt aber geringfügig weitere Höhe hinzu und bei vielen Rassen noch viel an Masse und Knochenstärke.
    Nimm Riesenschnauzer als Beispiel, läufig werden die Hündinnen irgendwo zwischen 6 und 14 Monaten, so ganz richtig ausgewachsen sind sie erst mit 3.
    Wobei die Hormone sicherlich das Hühenwachtum beeinflussen, Frühkastraten bekommen öfter zu lange Röhrenknochen.

    Wenn man einen Jundhund "hochhungert", dann bekommt er ja immer genügend Futter für sein Wachstum. Man fördert nur kein schnelles Wachstum. Dieser Hund wird nicht später geschlechtsreif werden als energiereich gefütterte.
    Wenn man einen Hund so knapp füttert, dass man in den Bereich der Mangelernährung kommt, dann wird man ihm nichts gutes tun. Allerdings wird dann wahrscheinlich die Geschlechtsreife später einsetzen.

    LG
    das Schnauzermädel