Beiträge von schnauzermädel

    Wenig musst du zum Zurückkehren beachten.

    Einreisen dürfen die Hunde, denn sie sind im Zielbundesland nicht verboten.

    Wenn du allerdings hier wohnst, dann kommt ein wenig auf dich zu, denn hier stehen deine Hunde auf er "Anlage 2".
    Du musst sie versichern, chippen (aber das sind sie zur Einreise eh, oder?) und erstmal mit Maulkorb und Leine führen. Du musst sie beim Ordnungsamt anmelden, einen Sachkundenachweis ablegen und dann kannst du deine Hunde bei einer Prüfung bei einem Sachverständigen von Maulkorb und Leinenzwang befreien lassen. Die Rassehundezuchtverbände helfen dir da weiter, dort gibt es auch die passenden Prüfungen.

    Dann können deine Hunde hier normal leben, es ist als etwas aufwändig, aber es ist machbar.
    Schau in welche Gemeinde du ziehen möchtest, nicht dass es dort erhöhte Steuern gibt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Alina, das sehe ich anders.

    Die Ausbildung eines zivilen Schutzhundes unterscheidet sich enorm von der Ausbildung eines Sporthundes. Ein ziviler Schutzhund ist aber in D für Privatpersonen verboten. Man DARF seinen Hund so nicht beschäftigen. Als Hobby ist es gänzlich ungeeignet.

    Und du hattest eben den Sportbereich VPG und Schutzhundesport getrennt unter den Sportarten aufgeführt, das ist aber eine Sportart, für die es auch nur eine Prüfungsordnung gibt.

    LG
    das Schnauzermädel

    hazdy

    Die Analysewerte werden als Roh... bezeichnet. Damit wird nicht die Menge der verdaulichen Komponenten angegeben, es bezeichnet alle in einem genormten Labortest gefundenen Stoffe. Ob und in wie weit diese Komponenten verdaulich sind, das kann man nicht ablesen.

    Rohprotein meint die enthaltenen Proteine, über deren Herkunft, Verdaulichkeit und Wertigkeit sagt das nichts aus.
    Ich könnte Fleisch und Nebenprodukte an erste Stelle deklarieren, kaum Fleisch und viele Federn, Hörner und Hufe verarbeiten. Der Rohproteinwert wäre sehr hoch, denn letztere Nebenprodukte sind "unverdauliche Proteinbomben", aber der Hund könnte trotzdem zu wenig verdauliches Protein zur Verfügung haben.
    Rohfett kann auch altes Frittierfett meinen, selbst Altöl oder Schmierfette würden so einen guten Analysewert bringen, nur der Hund hat nichts davon, es wäre gesundheitsschädlich.
    Rohasche kann wichtige Mineralien beinhalten oder Sand.

    Ein Hundefutter muss man immer in der Kombination aus Analyse und Zusammensetzung beurteilen, sonst erfährt man nichts über dessen Qualität.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Hummel: ja aber du hast nen kleinen Hund (unter 10 kg) und kommst mit deiner Rechnung auf 20- 25 €/Monat, andere schreiben sie kommen bei nem 25-30 kg Hund mit 30 € hin - da kann doch was nicht passen...

    Ich find es ja absolut toll wenn die Leute ihre Hunde mit Verstand barfen, aber ich glaub einfach nicht, dass man das für´s selbe Geld wie für Trockenfutter schafft.

    Doch, es kommt einfach auf die Fleischquellen an. ;)
    Ich hole viel direkt an Schlachthöfen, da kostet ein ganzer Pansen (meist 12-14kg) zwischen 5 und 10 Euro. Für bestes Muskelfleisch (das sieht aus wie Bratenfleisch, keine Sehnen, kein Fett) 2€/kg, eine Kalbsrippenseite 1 Euro /das Stück hat dann aber mehr als 2 kg), Kopffleisch liegt bei ungefähr 1,50. Dazu bekomme ich vom Kleintierzüchterverein Kaninchen, Tauben und Hühner umsonst.
    So liege ich knapp unter Josera Festival und bin deutlich günstiger als bei teureren Futtersorten. Und ich füttere 2 Hunde (zusammen 81kg), da hält ein Sack Josera 3 Wochen.
    Mit anderen Fleischquellen könnte aber nur das Fleisch für meine beiden weit über 200 Euro im Monat liegen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Kleine Ergänzung VPG und Schutzhund ist die gleiche Betätigung, es ist nur die neue und die alte Bezeichnung.

    Und sämtliche Sportarten, die ein Prüfungsziel haben, kann man doch auch ohne Prüfungsambitionen oder nach der bestandenen Prüfung weiterausüben und beschäftigt sich so dauerhaft mit dem Hund.
    Wenn ich davon ausgehe, dass meine Hunde ihre VPG 3 unter 3 Jahren geschafft haben und bald danach auch die Fährtenprüfungen ablegen, dann wäre das aber viel harte Arbeit in kurzer Zeit und ein langer, langweiliger "Hundelebensabend". ;)

    LG
    das Schnauzermädel

    Du hast 2 Möglichkeiten:

    Entweder du verrätst Analyse UND Zusamensetzung oder, und das finde ich den besseren Weg, du liest und forscht einige Tage bis Wochen sehr intensiv und weißt dann selbst, wie du etwas zu bewerten hast. Dabei spielt nämlich auch noch eine Rolle, was dir wichtig ist.
    Es gibt einige Grundsätze, die sollten immer gelten: Keine Konservierungsstoffe, BHA/BHT, Ethoxiquin sollte nie im Futter sein. Die Proteine und Fette sollten zum größten Teil tierischen Ursprungs sein. Die Zusammensetzung sollte offen deklariert sein, damit man weiß, was drin ist. Aber ob und welche Getreide nun im Futter sein dürfen, ob es ein Extruder oder Kaltgepresstes sein soll, ob man künstliche zugesetzte Vitamine toleriert und in welcher Menge, all solche Dinge sind für jeden selbst zu entscheiden. DAS Futter ohne irgendeinen Haken, der eiem nicht wirklich gefällt, gibt es nicht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Da du alle Angaben zum Futter hat, bewerte es doch selbst. ;)

    Schau auf die Zutatenliste, woher kommen die Proteinwerte? Sind es tierische oder pflanzliche? Sind es hydrolysierte Proteine?
    Welche Getreide oder sonstige Kohlenhydratquellen sind enthalten? Sind das eher Energieträger oder Ballaststoffe?
    Wie ist die Fütterungsempfehlung? Ist sie eher hoch oder niedrig?
    Denn die Werte allein sagen nichts. Gebe ich meinem Hund 200g eines Futters mit 30% Rohprotein, dann erhält er genauso 60g Rohprotein am Tag, wie bei einem Futter mit 20%, von dem ich 300g geben muss.
    Bei einem Futter mit viel unverdaulichem Protein kommt weniger im Organismus des Hundes an als bei einem Futter mit weniger,aber hochverdaulichem Proteinanteil.

    LG
    das Schnauzermädel

    Eddis, das kann man dir aber nicht sagen...
    Rohprotein bedeutet nicht verdauliches Protein, dein Hund kann mit 31% unverdaulichem Protein aus z.B. Federn vollkommen undversorgt sein und seine Nieren unnötig belasten.
    Man muss die Analyse und die Zusammensetzung betrachten. Korrekte Laborwerte kann ich dir auch mit Schuhsohlen, Federn, Altöl und Klärschlamm basteln, ob dein Hund dann aber trotz genau passender Analyse gedeiht, das wage ich zu bezweifeln.

    LG
    das Schnauzermädel