Ein Bluttest sagt leider nur sehr wenig über die tatsächlichen Allergien eines Hundes aus.
Allergiespezialisierte TAs würden sich nur auf einen Bluttest verlassen.
Im Bluttest werden Antikörper auf Proteine bestimmter Futterbestandteile nachgewiesen, z.B. Antikörper gegen Reis oder Putenfleisch.
Das einzige, dass eine Bluttest aber sicher aussagt, ist, dass gegen Futtermittel, gegen die keine Antikörper vorhanden sind, keine Allergie vorliegt.
Der Nachweis von Antikörpern dagegen beweist nicht das Vorliegen einer Allergie. Es kann eine Allergie bestehen, es kann auch keine da sein. Meist sind auf jeden Fall Antikörper gegen die aktuell verfütterten Futterbestandteile da.
Nachdem man nun weiß, wogegen auf keinen Fall eine Allergie besteht, kann man sehr komfortabel eine Ausschlussdiät beginnen.
Meist verwendet man dazu ausschließlich Pferdefleisch und Kartoffeln, generell ist aber jede Fleisch oder Kohlenhydratquelle möglich, gegen die keine Allergie besteht oder die der Hund noch nie gefressen hat.
Jetzt verfüttert man diese 2 Futterbestandteile mindestens 6 Wochen als einzige Nahrung. Leckerchen oder anderes Futter, geklautes von Tisch oder Straße, darf muss man strikt vermeiden.
Wenn, meist nach 6 bis 8 Wochen die Beschwerden des Hundes komplett weg sind, dann versucht man wochenweise eine neue Zutat zuzufügen. So bekommt man entweder einen vielseitigen Ernährungsplan oder man gezielt die Zutaten eines gewünschten austesten.
LG
das Schnauzermädel