Beiträge von schnauzermädel

    Mich würde das sehr stören. ;)

    Wenn ich die Seite des Herstellers ansehe, dann wird von besten Hähnchenteilen geschrieben und die Besonderheit herausgestellt, dass eben keine Reste und Nebenprodukte verarbeitet werden.
    Das Futter hat einen stolzen Preis. Wenn dann die Proteinwerte durch Federn gepuscht werden, dann finde ich das nicht lustig, auch wenn die Federn dem Hund nicht schaden.
    Wobei ich eh skeptisch bin, was dieses Futter betrifft.

    LG
    das Schnauzermädel

    Mooooment! :D

    Nur weil man Tiere anders ernähren kann, ändert das nichts an ihrer natürlichen Ernährungsweise.
    Kaum ein Tier in menschlicher Obhut bekommt die Nahrung, die es eigentlich zu sich nehmen würde.
    Aber das ändert doch trotzdem nichts an den eigentlichen Bedürfnissen.
    Wir Menschen maßen es uns an, Tiere entsprechend unseren Bedürfnissen zu ernähren.
    Und je weiter diese Anmaßung geht, desto mehr sollte man seine Einstellung zur Tierhaltung überdenken. Wir Menschen finden nichts dabei Heimtiere vollkommen artfremd zu ernähren und zu halten, hauptsache es ist praktisch und erfordert keinen besonderen Einsatz von uns. Wir ernähren unsere Nutztiere so, dass sie uns den größten Nutzen bringen, der Rest ist egal.
    Und wie man sieht funktioniert das auch, wir haben Heimtiere, die ein für uns akzeptables Alter erreichen, wir haben genug Nutzen vom Nutztier. Aber artgerecht ist das nicht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Indem wir bisher immer auf einen Welpen verzichtet haben, wenn wir nicht beide Jahresurlaube aneinanderzuhängen und danach eine Betreuung z.B. beim Züchter auf die Beine gestellt bekommen haben.
    Welpen aufziehen bedeutet MONATE zu investieren, in denen man nicht einmal einfach schnell und ohne Planung einkaufen gehen kann. Es ist eine große Einschränkung.
    Also zogen Welpen eben immer nur dann ein, wenn eine ausreichende Betreuung gewährleistet werden konnte.
    Ansonsten waren es eben ältere Hunde, die man mit dem üblichen Urlaub oder den Semesterferien eingewöhnen konnte.

    LG
    das Schnauzermädel

    Nee, brauchst nicht. :D

    Ein erheblicher Anteil des Wassers ist nicht frei im Fleisch, sondern gebunden an Proteine. Wenn du nun diese "nassen" Proteine zählst, dann kommen die 50% hin.
    Das ist so eine nette Verbrauchbeduselung wie bei "hoher Fleischgehalt, 75%*), *Anteil tierischen Proteins am Gesamtprotein. :hust:

    LG
    das Schnauzermädel

    :D Die Grenze zieht dein Hund.

    Lass alle menschlichen Verarbeitungsprozesse weg.
    Was kann ein Hund jetzt noch fressen? Was ermöglicht ihm seinen Bedarf zu decken?
    Die größten pflanzlichen Eiweißquellen, die man in der Hundeernährung nutzt, fallen jetzt weg.

    Wenn man sich das Verhalten von Hunden anschaut, dann jagen sie Beute. Manch Hund "pflückt" Obst, das ist doch auch ok. Aber er wird sich so nicht dauerhaft ernähren können.

    Und pflanzliche Kost kann einen Hund nur dauerhaft versorgen, wenn sie stark bearbeitet und verändert wird.
    Das kann aber dann immer nur eine bedarfsgerechte Ernährung sein, keine artgerechte. Denn die artgerechte Ernährung gibt ein Hund uns vor.

    Und wenn man sich z.B den Panda ansieht, dann weist er doch deutliche Veränderungen auf, die ihm die Verwertung seiner Nahrung ermöglicht. Zähne, Magen und Darmtrakt sind angepasst, selbst die Vorderpfoten passend "verändert". Und Pandas sind doch auch keine reinen Vegetarier, auch wenn dort ihre Haupternährung liegt.

    Ein Hund hat solche Veränderungen nicht. Er hat kleine Schneidezähne, die das Abnagen von Knochen ermöglichen, er hat starke Fangzähne, die das Festhalten, Packen und Töten der Beute sichern und Backenzähne, die zum Herausreißen/-schneiden großer Fleischbrocken und zum Knacken von Knochen dienen. Kauflächen sucht man vergeblich.

    LG
    das Schnauzermädel