Beiträge von schnauzermädel

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    Ich hab dazu mal ne Frage...müsste man das denn bei den Rassehunden machen, wenn man nicht so viel züchten würde?
    Bitte erschlagt mich nun nicht gleich..die Frage ist wirklich ehrlich und interessiert gestellt!

    Das sollte man!
    Wie sollen denn die Züchter sonst wissen, was und wie ihre Zuchthunde vererben. Für eine Verantwortungsvolle Zucht braucht man die Daten möglichst vieler Hunde, insbesondere von kranken oder sonst wie zuchtuntauglichen.

    LG
    das Schnauzermädel

    In der Praxis ist es ein Nachteil für dich, wenn du das Risiko einen Hund aus der Zucht zu nehmen, den du ohne Untersuchung noch verwenden könntest. Für die Rasse ist es ein Vorteil. Dazu braucht es aber Verantwortungsbewusstsein.

    Und wenn ich meine frühere Arbeit betrachte, dann war die Anfertigung von Aufnahmen für die gutachterliche Auswertung von Rassehunden an der Tagesordnung, Mischlinge wurden meist nur wegen Verdacht untersucht...

    Und wenn ich auf die Hundeplätze schaue, dann laufen die Rassehunde dort meist untersucht, die Mischlinge meist nicht. Scheint aber kein Problem zu sein, wenn Mischlinge sich die Knochen kaputt machen... :???:

    Und wenn man so ihn Foren liest und sich mit den Leuten draußen unterhält, dann sind die Mischlingseltern immer gesund, nur untersucht sind sie nicht...

    Komisch...

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Wie viele Rassehunde gehen denn zum HD/ED/OCD-Röntgen?

    Die meisten doch auch nur, wenn es ums Züchten geht oder aber wenn die ersten Probleme auftauchen. Aber sicher genauso wenig generell wie Mixe.

    Komisch?
    Wieso werden dann jeden Monat in unserer Klubzeitschrift reihenweise die Untersuchungsergebnisse der Hund aufgeführt?
    Nicht weil die Hunde in die Zucht gehen, nicht weil die Hunde Sport machen, sondern weil die Besitzer dieser Hunde sich ihrer Verantwortung bewusst sind und den Züchtern so eine Rückmeldung über die Ergebnisse geben.
    Wie machen Besitzer UND Züchter reihenweise freiwillige Untersuchungen, die ihnen den "Nachteil" bringen, dass der symptomlose, aber diagnostiziert kranke Hunde aus der Zucht fällt oder eben die Elterntiere und Geschwister ausfallen? Wo der symptomlose, nicht untersuchte Hunde doch zur Zucht zugelassen wäre? Warum schaffen sie sich selbst diesen Nachteil?
    Wieso wird denn reihenweise Blut in die Datenbanken geschickt?

    Du hast eine merkwürdige Idee, wie der Rassehundhalter oder -züchter so ist.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich habe ein Haus und einen Vorgarten. Ich fände es überhaupt nicht lustig, wenn mir meine Pflanzen "zurgundegepieselt" würden. Mülltonnen mit Muster und leidendes Mauerwerk mag ich auch nicht.

    Folglich darf mein Rüde in Siedlungen nicht viel markieren, denn die meisten Orte sind ungeeignet. Zum direkten Druckablassen haben wir eine geeignete Fläche direkt am Haus, danach muss er sich die wenigen Meter durch die Siedlung oder die Autofahrt zusammennehmen. Denn dann sind wir im Außenbereich und er kann nach Herzenlust Schnuppern, Markieren, Scharren und was sein Herz sonst begehrt.

    LG
    das Schnauzermädel