Beiträge von schnauzermädel

    Zitat

    Das legitimiert fuer mich persoenlich nicht die Anwendung von Strom in der Hundeerziehung......auch werden diese shock collars ja nicht nur einmalig benutzt.

    Nunja, korrekt angewendet werden sie wahrscheinlich nicht nur einmal genutzt aber eben auch weniger als 10 mal.
    Wobei Strom in der Hundeerziehung trotzdem nicht zu suchen hat. ;)

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    :???:

    Naja, die Hunde, die bei Abbruchsignal nicht abgebrochen haben aber eben auch nicht mit Beute bestätigt wurden, hatten den hatten die höchsten Stresspegel. Zumindest wenn ich mich richtig erinnere, denn ich habe das Ding vor einigen Wochen gelesen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Vereine mit Einheitsbrei sind schlechte Vereine!

    In einem guten Verein bekommt man die Unterstützung, die man zum Training mit seinem Hund braucht.
    Das Ziel ist immer gleich, aber der Weg dorthin muss an Hund und Mensch angepasst sein.
    Kann der Mensch etwas schlecht, kann er es üben, aber der Hund ist so wie er ist, er bietet seine individuelle triebliche Ausstattung, die muss man nutzen. Und das genau passend zum Team.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Tut mir leid, dann frage ich mich, warum züchtet man dann nicht ausschliesslich mit Hunden, die Frei von HD, ED, PRA, HC, RD, Myopathie, Spondylose und was weiss ich für erbliche Krankheiten sind ? Warum werden dann Hunde mit HD B1, Herzbefund 1, Spondylose Grad max 2 (z.B. nachzulesen in der Körordnung für den Boxer) zur Zucht zugelassen, wenn man diese Erkrankungen eigentlich ausmerzen will ?

    Weil den Genpool zu gering ist und diese Hunde alle auszuschließen.
    Würde man das tun, wären die Folgen schlimmer.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich habe es da sehr einfach, weil meine Hunde das im Prinzip schon vorher kannten.
    Ich arbeite oft so, dass ich mit dem Hund spiele, am Spielende das Spielzeug einfach fallen lasse, weiterarbeite und den Hund dann freigebe. Ich habe auch mal ein Spieli auf der Hürde oder dem Zaun liegen.
    So sind sie es gewöhnt, dass sie sich merken, wo die Dinger liegen. ;)

    Anfangs lege ich es erhöht und immer an den gleichen Platz (Pylonen bieten sich an), später variiere ich die Orte für den Hund gut sichtbar. Irgendwann lege ich es nur noch auf den Boden, ich gebe ja ein Handzeichen (ist das bei der BGH erlaubt?) und gebe so die Richtung an.
    Zig Wiederholungen später klappt das auf jedem Platz, mitten auf der Wiese, in irgendeinem Acker... Und bei mir findet der Hund am Ende immer sein Spielzeug (nur in der Prüfung nicht) und darf fast immer durchlaufen.

    Ich habe vorher zig Wege versucht, aber so richtig zufrieden war ich nie. Entweder wurden die Hunde langsam und zögerlich oder sie lagen unruhig, weil sie ihre Belohnung suchten, sie machten nicht schnell und sauber Platz, weil ihr Ziel nicht sichtbar war, beim Umlaufen einer Pylone war der Hinweg langsamer...
    Und dann stieß ich auf Balabanov. Eigentlich simpel und logisch, aber keinem ist es eingefallen, zumindest keinem von dem man es hörte.

    Ob das auch mit Leckerchen klappt, kann ich dir leider nicht sagen. Könnte aber durchaus gehen.

    EDIT: Wobei es natürlich zig Methoden gibt. Man muss nur die richtige für sich und seinen Hund finden.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich habe mittlerweile ganz umgestellt und nutze den Weg von Balabanov.
    Ich arbeite eh viel mit als Bestätigung ausliegenden Spielzeugen, daher liegt es mir.
    Dieser Aufbau hat den Vorteil, dass der Hund an der Stelle des Platzmachens nicht nach Spielzeug/Futter sucht.

    Dazu lasse ich die letzten Meter des Platzes immer als "Freifläche", auf diesen letzten Metern wird nie gearbeitet.
    Dort platziere ich ein Spielzeug, ein identisches trage ich bei mir.
    Jetzt kann ich variabel bestätigen, entweder ich bestätige mit einem körpernahen Spiel oder (wenn ich mich grade auf der passenden Vorausslinie befinde) mit einem Schicken des Hundes zum Spielzeug.
    Das Voraus ist dann keine Übung oder Aufgabe für den Hund, es ist die Belohnung.
    Wenn das gut klappt, wird sehr, sehr selten das Platz abgefragt. Erst sehr nah bei mir, später nach längerer Laufstrecke aber immer vor Erreichen der "Freifläche".
    Wenn man dann nach dem Platz meist den Hund wieder zum Spielzeug freigibt, dann bekommt man einen sehr schnellen Hund, der sehr gern Voraus geht und ruhig liegt und nicht nach irgendwelchen "Hilfsmitteln" sucht.

    LG
    das Schnauzermädel

    :D
    Ihr kennt meine Hunde nicht...

    Meine Hündin würde jede Tablette freiwillig nehmen, wenn ich sie ihr als Belohnung für eine Aufgabe verkaufe. :lachtot:

    Und mein Rüde sortiert eine magsaftresistente Minitablette aus einem kg feingewolfter Barfmahlzeit, die inhaliert er in 20 Sekunden und die Tablette liegt sauber abgeleckt im sauberen Napf. :D

    LG
    das Schnauzermädel

    Doch das kannst du!
    Wenn der Hund Tabletten aussortiert, dann müssen die Tabletten eben anders rein.
    Mit der einen Hand den Fang von oben umfassen und die Lefzen etwas gegen die zähne drücken, dann öffnet der Hund ein wenig das Maul.
    In der anderen Hand die Tabletten zwischen den Fingern halten.
    Mit dem Handballen der Tablettenhand den Unterkiefer runterdrücken und die Tabletten (geschickt gemacht gehen alle auf einmal ;) ) ganz weit hinter, hinter der Wölbung der Zunge platzieren, Maul zu- und hochhalten und den hals leicht massieren. Hat der Hund geschluckt, schnell eine Leckerei hinterher.

    Klingt grausam, aber wenn man das einfach durchzieht, wird die Gegenwehr bei regelmäßiger Tablettengabe immer schwächer. Hund und Halter bekommen Routine und man hat die Sicherheit, dass die Tablette im Hund ist.
    Ich verstecke nie irgendetwas, ich gebe es immer ein.

    LG
    das Schnauzermädel