Beiträge von schnauzermädel

    Hier ist ein ganz guter Überblick über den Ablauf: http://www.assiduitas.de/stormstorf10.html

    Und, ich vergesse das sonst, übe auf jeden Fall, dass sich dein Hund ruhig stehend von einem Fremden an die Hoden fassen lässt.

    Ansonsten einfach Steh einüben, also ganz normal, wie für andere Übungen auch und wenn der Hund steht, ein "Schau" dazutrainieren.
    So kann man vor dem Hund stehen, der Hund steht ruhig und schaut einen die ganze Zeit an.
    Wenn das Steh sicher klappt und das Schau dazukommt immer mit Ausstellungsleine üben, so lernt der Hund, was von ihm erwartet wird.
    Bei fortgeschrittenem Training auch mal in Gegenden mit mehr Menschen und anderen Hunden üben.

    Sehr hilfreich sind Ringtrainingsveranstaltungen im eigenen Verein oder bei erfahrenen Handlern, so erfährt man mehr über das passende Lauftempo für den eigenen Hund und die optimale Stellung für seine speziellen Vorzüge und Schwächen.
    Je nach Richter sollte man selbst etwas Lauftraining absolvieren und auch der Hund sollte Kondition haben, denn falls der Richter länger laufen lässt, darf dem Handler nicht die Luft ausgehen und der Hund sollte nicht auseinanderfallen.
    Für den Ausstellungstag muss die passende Kleidung her. Insbesondere die Hosen sollten klug gewählt werden, damit der Hund immer einen Kontrast bietet und nicht mit den Beinen seines Menschen verschwimmt, also Riesenschnauzer schwarz und schwarze Hose ist schlecht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Ich möchte euch drauf aufmerksam machen, daß in so einem großen Forum nicht nur besonnene Menschen lesen und finde es schlimm, daß die jetzt durch diese Aussagen einen Freifahrtschein haben.

    Die Leute, die sich einen Freifahrtschein ausstellen, die interessiert nicht, was in irgendeinem Forum steht.
    Dass der Einsatz zuerst einmal verboten ist und es nur wenige Ausnahmen (die keinen Privat- oder Sporthundehalter betreffen) gibt, das ist bekannt.

    So lange man die Dinger frei kaufen, leihen und in Foren erwerben kann, wird sich daran nichts ändern. Wen das Verbot nicht interessiert, der wird sich nicht wegen irgendwelcher Beiträge davon abhalten oder dazu anregen lassen.

    Ich finde das Verbot eine Katastrophe, solange man die Dinger besitzen und mit ihnen handeln darf. So hat jeder den Zugang, die Anwendung ist aber in die Einsamkeit gedrängt, jede Kontrolle fehlt.

    Ich wäre entweder für ein Handels- und Besitzverbot, oder für die Anwendung und sehr strengen Auflagen. Davon hätten die Hunde mehr.

    LG
    das Schnauzermädel

    Für Diensthunde sind die Dinger nicht verboten und für manch anderen Bereich auch nicht, je nach Bundesland.

    So ist die Studie nicht völlig unsinning, hätte sie ein anderes Ergebnis gehabt, könnte man an diesem Punkt ansetzen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat


    Kann ich nur empfehlen.
    Also falls sich wider Erwarten doch noch jemand findet, der auch ne Futtergrube hat....

    LG, Friederike

    Wir hatten. :D
    Als ich studiert habe, hatte ich einen großen Garten zur Wohnung aber kein Geld für einen Froster. Da hatte ich dann eine Grube, genau wie früher bei meinen Eltern.
    Jetzt ist der Garten zu klein. :|
    Obwohl, ich denke schon wieder darüber nach...so an der letzten Ecke abseits.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich finde das lustig. :D

    Ich bin noch gar nicht so alt, trotzdem kenne ich die "Vor-Fertigfutterzeit" noch.
    Es gab im Supermarkt und in den damals superkleinen, vollgestopften Zoogeschäften Dosen und einige wenige kleine Packungen Trofu.
    Kleine Hunde, die in Entagenwohnungen gehalten wurden, bekamen dieses Futter, für die Besitzer war es ein Segen.

    Große Hunde ernährte man selbst. Futtergruben waren eine bekannte Sache.

    Hundebücher erwähnten Fertigfutter. Generell enthielten sie Beispielsfutterpläne, hochwertiges Fertigfutter wurde nur an 1-2 Tagen in der Woche empfohlen oder im Urlaub. :D
    Und die Großhundehalter, die ich aus der ehemaligen DDR kennengelernt haben, lernten Fertigfutter nach ihren Angaben erst nach der Wende richtig kennen.

    Das alles sind nur wenige Jahre, es ist weniger Zeit als eine Generation lebt und trotzdem wird man angesehen wie ein kleines, grünes Männchen, wenn man nicht fertig füttert.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich finde, die Studie hat etwas sehr Wichtiges gezeigt:
    Den meisten Stress hat ein Hund, der sein Ziel nicht erreicht und keine "Begrenzung" von seinem Besitzer bekommt.

    Das legitimiert für mich absolut nicht Stachel oder Tele, aber bestätigt meine Meinung, dass "undbehandelte" Leinenpöbelei oder ewiges Kläffen am Zaun und was es noch an schönen Situationen gibt, für Hunde enormen Stress bedeutet und die Besitzer, die das einfach hinnehmen, ihrem Hund das Leben unnötig schwer machen.
    Und bei wie vielen Hunden wird solch ein Verhalten vom Besitzer beschönigt, erklärt und so gelassen... ein Hundeleben lang.

    LG
    das Schnauzermädel

    Für die Zukunft:

    Wasserstoffperoxid 3%, 1ml pro kg.
    Wenn es nach 20 Minuten nicht gewirkt hat, diese Dosis nochmals.

    Für diesen Tip einen großen Dank an Tagakm! :gott:

    Falls der Hund große Teile (z.B. eine Socke), Spitzes oder Ätzendes gefressen hat, darf man natürlich nicht selbstständig Erbrechen auslösen.
    Aber wenn es um eine evtl. Giftaufnahme geht, dann ist schnelles Handeln gefragt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich habe das Meiden ja nicht als Beispiel für die anderen Triebe gebracht, sondern nur als Erklärung, dass es zur "Grundausstattung" eines Hundes gehört. Selbsterhaltung ist angeboren und Meiden und Wehren gehören u.a. in diesen Bereich. Du hattest Meideverhalten als Trieb verneint, Najira.
    Und in der innerartlichen Kommunikation ist dieses Spiel aus Wehren/Meiden sehr ausgeprägt, es regelt viele soziale Fragen.
    Natürlich lernt der Rüde in meinem Beispiel das Meiden.
    Aber kein Trieb wird allein ohne Lernen dauerhaft unverändert bestehen.
    Der Sexualtrieb eines Rüden verändert sich durch Lernen, das Jagdverhalten eines Hundes wird sich verändern und sich an die Erfahrungen und die aktuelle Situation anpassen und das sind nur Beispiele, es passiert ja immer und ständig.

    Kein Hund wird geboren und wird einen Schutzdienstärmel oder Ball als Beuteobjekt sehen, erst das Umlenken und Lernen macht diese Objekte zum Schlüsselreiz. Aber die "Grundausstattung" eines Hundes entscheidet darüber, wie ausgiebig man diese Reize anbieten kann, wie oft eine Reaktion stattfindet und wann es zur Ermüdung kommt.

    LG
    das Schnauzermädel