Zitat
bei "agressiv auf andere hunde zustirmen" ist mein verstänntnich auch nicht wirklich da weil es auch da andere wege gibt... aber trotzdem find ich es da nicht so absurd...
Doch, Alina, es ist absurd!
Denke mal darüber nach, was ein Stachel tut und was der Hund lernt.
Eine Erziehung über Stachel in diesem Bereich ist eine Erziehung über Meideverhalten. Der soll ein Verhalten unterlassen, weil er negative Folgen, also Schmerz, ver"meidet".
Jetzt kann man es drehen, wie man möchte, es kommt nichts Gutes dabei heraus.
Erstens ist ein korrekt abgelegtes Halsband nie reizarm, der Hund weiß also, dass er es trägt. Das sind sehr schlechte Voraussetzungen.
Hast du einen ängstlichen Hund, der an der Leine nach vorne geht, weil Angriff die beste Verteidigung ist, dann bestätigst du seine Verknüpfung, dass Hundebegegnungen gefährlich sind, sie tun offensichtlich weh.
Geht der Hund nach vorn, weil er sich stark und sicher fühlt, kommst du in den Bereich Triebsteigerung durch Stachel. Ist der Hund, bei entsprechender Hormonausschüttung kampfbereit und siegesgewiß (und das wird er sein, weil der Gegner immer ohne direkte Auseinandersetzung geht), dann wird ein Schmerzreiz seine Bemühungen nur verstärken.
Hier käme man nur gegen an, wenn man entsprechend stark einwirkt, das werden dann aber sehr unschöne Szenen, die durchaus zu einer Verletzung des Hundes führen können.
Wenn man an dieser Stelle mit Meideverhalten arbeiten möchte, was durchaus sehr gut geht, dann muss das ohne Stachel und Eiwirkungen sein. Dann muss man selbstbewusst genug sein dem Hund zu vermitteln, dass er den Unmut seines Menschen besser ver"meiden" sollte. 
LG
das Schnauzermädel