Beiträge von schnauzermädel

    Dann solltet ihr jetzt dringend den Vater ins Training einbeziehen, denn wenn es so weitergeht wie bisher, lernt das Baby nur, dass irgendwann immer jemand kommt, man muss nur lange genug rufen. :hust:

    Also sollte der Papa sich herunterbequemen, wenn es noch ruhig ist und diese Zeit dann ausdehnen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    ich fütter bestes futter und bin wirklich zufrienden!! was sollte an banane schlecht sein??? sehr gut verdaulich :) meine verträgt es prima!! fell glänzt und sie sieht super aus!!
    ist auch nich soooo teuer und hat 50-55% fleisch...

    Als durchschnittlicher Frischfütterer sucht man kein Futter, das als Hauptenergiequelle Kohlenhydrate hat, auch nicht aus Banane. ;) Auch wäre ein besserer Fleischanteil wünschenswert.

    LG
    das Schnauzermädel

    Sicherheit bringt nur Röntgen in Narkose und eine gescheite Auswertung der Bilder.
    Wo liegt das Problem?
    Als Halter eines Rassehundes sollte es selbstverständlich sein, dass man seinen Hund röntgen lässt und eine offizielle Auswertung über den Verein vornehmen lässt. Das gehört eigentlich zur normalen Verantwortung, die ein Käufer übernimmt.

    Wenn du jetzt auch noch vermutest, dass er betroffen sein könnte, dann gibt es gar keine andere Möglichkeit. Nur wenn man früh weiß, was mit dem Hund los ist, kann man entsprechend reagieren und dem Hund Leid ersparen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Eddis

    Überleg mal genau. ;)
    Wenn der Stachel mal eben am Hundehals wendbar ist, dann sitzt er so, dass er unnötig quält, aber eben keinen ausreichenden Reiz bringt. Dazu kommt dann der Impuls rein technisch viel zu spät.
    Weiterhin verknüpft der Hund das Rumfummeln am Hals und das Rasseln der Kette. Es bringt dich also kein Stück weiter.

    Und ein nicht punktgenau einsetzbares, aggressionssteigerndes Hilfsmittel bei Leinenpöblern einzusetzen, wo die sehr große Gefahr der Fehlverknüpfung besteht, das kann eh nicht Sinn der Übung sein.

    LG
    das Schnauzermädel

    DAS Patentrezept gibt es nicht. ;)

    Für ängstliche, unsichere, panische, mit schlechten Vorerfahrungen versehene Hunde und für nicht sehr durchsetzungsstarke Menschen hat Staffy alles wichtige zusammengefasst.
    Insbesondere das "Fehlverhalten" auf menschlicher Seite sollte selbstkritisch betrachtet und abgestellt werden, oft erreicht man bereits so einen Durchbruch ohne besonderes Training. Und das einfach weil man seinem Hund endlich keine Angst/Unsicherheit mehr vermittelt.
    https://www.dogforum.de/ftopic61551.html

    In den ganz seltenen Fällen, wo man einen Pöbler um des Pöbelns Willen hat und einen entsprechend selbstbewussten Halter dazu, kann man es auch anders angehen.
    Grundvoraussetzung ist aber wirklich eine gesunde Portion Selbstbewusstsein und die Akzeptanz, dass der Hund sich wehren könnte.
    Zusätzlich muss der Hund ein Kommando sicher ausführen können, sonst wird das nichts.
    Pöbelt Hund los, muss der Druck von der Leine. Also zügig in den Schulterbereich des Hundes und den Hund mit dem eigenen Körper auf der Stelle drehen und halten. Keinen Druck mit der Leine ausüben, nicht schreien, ein deutliches Nein (sofern der Hund das kennt) passt gut. So wird der Hund gezwungen sich mir zuzuwenden und sich mit mir auseinanderzusetzen. Jetzt kann ich ein Kommando, z.B. Sitz, einfordern und dann neutral weitergehen.
    Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit ist eine sehr unangenehme Sache, man muss sich darüber klar sein, dass der Hund "nachfragen" könnte, ob man das wirklich ernst meint. Aber man sollte sich auch bewusst sein, dass das mit einem Stachel passieren kann.

    Generell ist das also keine sehr empfehlenswerte Methode, es ist für Ausnahmefälle gedacht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat


    bei "agressiv auf andere hunde zustirmen" ist mein verstänntnich auch nicht wirklich da weil es auch da andere wege gibt... aber trotzdem find ich es da nicht so absurd...

    Doch, Alina, es ist absurd!

    Denke mal darüber nach, was ein Stachel tut und was der Hund lernt.

    Eine Erziehung über Stachel in diesem Bereich ist eine Erziehung über Meideverhalten. Der soll ein Verhalten unterlassen, weil er negative Folgen, also Schmerz, ver"meidet".

    Jetzt kann man es drehen, wie man möchte, es kommt nichts Gutes dabei heraus.
    Erstens ist ein korrekt abgelegtes Halsband nie reizarm, der Hund weiß also, dass er es trägt. Das sind sehr schlechte Voraussetzungen.
    Hast du einen ängstlichen Hund, der an der Leine nach vorne geht, weil Angriff die beste Verteidigung ist, dann bestätigst du seine Verknüpfung, dass Hundebegegnungen gefährlich sind, sie tun offensichtlich weh.
    Geht der Hund nach vorn, weil er sich stark und sicher fühlt, kommst du in den Bereich Triebsteigerung durch Stachel. Ist der Hund, bei entsprechender Hormonausschüttung kampfbereit und siegesgewiß (und das wird er sein, weil der Gegner immer ohne direkte Auseinandersetzung geht), dann wird ein Schmerzreiz seine Bemühungen nur verstärken.
    Hier käme man nur gegen an, wenn man entsprechend stark einwirkt, das werden dann aber sehr unschöne Szenen, die durchaus zu einer Verletzung des Hundes führen können.

    Wenn man an dieser Stelle mit Meideverhalten arbeiten möchte, was durchaus sehr gut geht, dann muss das ohne Stachel und Eiwirkungen sein. Dann muss man selbstbewusst genug sein dem Hund zu vermitteln, dass er den Unmut seines Menschen besser ver"meiden" sollte. ;)

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    [quote="Murmelchen" Fällt dieses "Hilfsmittel" weg, steht der Mensch genauso unsicher o.ä. da und der Hund fällt wieder ins alte Verhalten rein. [/quote]

    Das stimmt nicht. Es entsteht eine Verknüpfung.
    Diese ist genau so fest verankert, wie die Verknüpfungen, welche positiv verankert werden. Sie bestehen auch ohne weitere Übungen ein ganzes Leben lang. Man muß allerdings anfangs auf korrekte Vollendung auch ohne Stacheln bestehen.

    Klappt nur meist nicht, weil meist die Verknüpfung mit dem Halsband besteht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Ich habe dazu mal -völlig wertfrei- eine Frage: Hat jemand hier schon mal derartige Kosten auf den, sagen wir mal "Produzenten"seines Hundes übertragen? Das würde mich mal interessieren. Man hört immer, der Züchter kann haftbar gemacht werden, aber das das jemand gemacht hat, habe ich noch nicht gehört.

    [/quote]

    Angesehen von den ganzen Fällen, die jeder im Verein engagierte Rassehundehalter live und in Farbe mitbekommt, gibt es mittlerweile zig Urteile dazu, weil betroffene Käufer geklagt haben. Meist wird so ein Problem allerdings außergerichtlich geklärt.

    LG
    das Schnauzermädel