Beiträge von schnauzermädel

    Wenn du nach einer einfachen Injektionsnarkose den Hund mit halbwegs brauchbaren Reflexen mitbekommst und dem Hund die Zunge nicht mehr zurückfällt, dann sieht das zwar vielleicht nicht schön aus, aber die Gefahren sich sehr gering.

    Bei Aufwachmedis sieht das anders aus.
    Einen Überblick für den Anfang bietet z.B. Klinik der Hundekrankheiten, Grünbaum/Schimke.
    Ansonsten eben die praktischen Erfahrungen bei der Betreuung von Hunden über die Jahre.

    12 Stunden Nachwirkungen für eine Injektionsnarkose finde ich nun nicht schön, aber durchaus normal.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Warum ist das deiner Meinung nach die bessere Variante?

    Weil die Aufwachmedis sich deutlich schneller Abbauen als die ursprünglichen Narkosemedis. Das ist ein erhebliches Hin und Her für den Kreislauf und führt gerne zu einem Hund, der dann daheim ohne TA wieder zu tief in den Dämmerzustand fällt, den der Besitzer nur schlecht beherrschen und einschätzen kann.

    LG
    das Schnauzermädel

    Sicher kein Todesurteil, aber ein legitimer Ausschlußgrund. ;)
    Einfaches Beispiel: Ich lebe in einem Haus auf 3 Etagen, wir sind viel oben und in der Mitte, dazu haben wir mehrere Hunde, die eigentlich immer mitkommen.
    Natürlich schaffe ich keinen Hund wegen Gelenkbeschwerden ab. Aber ich schaffe eben auch keinen an, den ich hinter einem Kindergitter im EG allein versauern lassen muss.

    LG
    das Schnauzermädel

    Das Problem an der Sache ist halt, der Deutsche lernt es nicht.
    Hat man die eigenen Rassen an die Wand gefahren, müssen jetzt die "sagenhaften" KNPV-Hunde her, die alles sind, aber keine Sporthunde.
    Und? Was tut man? Inzucht ohne Ende, diese augekreuzten "Rohdiamanten" endlich zum durchgezüchteten Hund machen. :hilfe:
    Marketing ist alles, das Hirn lassen wir ansonsten lieber im Schrank, könnte ja abnutzen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Warum wird weiterhin von Eigenempfinden auf das Empfinden der Gesamtbevölkerung geschlossen?
    Zumal hier wieder Reihungen vorgenommen werden, die so nicht passen.
    Der Deutsche Pinscher, der sicherlich nie einen Ruf als gefährlicher Hund hatte, ist der Prototyp, der ewig kupierte Hund. Der Dobi kam später und wurde optisch angeglichen. Weil man das damals so machte, auch bei Zwergrassen.
    Der Schnauzer, ebenfalls kein Hund mit reißerischem Hintergrund, ist der alte Hund, der ewig kupiert wurde. Der Riese dagegen ist viel jünger. Aber es wurde eben beim vergrößerten Abbild dann auch gemacht, denn es sollte ja ein Abbild sein.

    Und die Hintergründe sind ja scheinbar eh egal, man hat eine vorgefasste Meinung, vergisst die damaligen Möglichkeiten und Risiken und meckert einfach. :hust:

    LG
    das Schnauzermädel

    Woher kommt eigentlich dieses Gottervertrauen in Fertigfutter?
    Die meisten Sorten sind nicht 100% passend zusammengesetzt, wie denn auch, und ob Hund tatsächlich so versorgt wird, wie er soll, hängt auch noch von der Verdaulichkeit und der Futtermenge ab.
    Alles kein Beinbruch.
    Aber so viel sicherer und überschaubarer ist es doch nun absolut nicht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Genau, der vollkupierte Zwergpinscher, die Ausgeburt der Hölle. :lachtot: Der Zwergschnauzer, die vollkupierte Kampfmaschine. :fear:

    Ich bin ja sehr froh, dass die Hunde heute möglichst komplett bleiben und finde z.B. die Haltung des DV zur Standardänderung zum Brechen.
    Denn ein Hund ist ein Lebenwesen und keine Wachspuppe zum daran Rumschnitzen.
    Nur dieses Getue um den angeblich möglichst aggressiv wirkenden Hund, das ist unter aller Kanone.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    schnauzermädel: Die meisten Menschen - inkl. mir selbst - empfinden wohl vollkupierte Hunde als aggressiv aussehend. Ich persönlich lasse mich davon nicht abschrecken, schaue hinter diesen "Eindruck" und habe da keine Vorurteile, aber so denken bekanntlich längst nicht alle. Und damit tut man diesen Hunden Unrecht!

    Und ich finde, ganz objektiv, dass ein Dobi mit Schlappohren und Rute wesentlich freundlicher, niedlicher und vor allem natürlicher aussieht, als ein vollkupierter. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

    Wichtig finde ich, dass man sich unabhängig von optischen Vorlieben vergegenwärtigt, dass es falsch und Tierquälerei ist, einen Hund zu kupieren.

    Wieso meinst du nun allen anderen Menschen deine Meinung zu optischen Merkmalen und deren angebliche, gängige Schlußfolgerung zu Charaktermerkmalen aufdrücken zu müssen?
    Nur weil es dir so geht, geht es anderen Menschen eben nicht zwangsläufig so.
    Für viele Menschen unterstreicht das lediglich bestimmte Gebäudemerkmale, mit gefährlicher Optik oder aggressiver Wirkung hat das ganz so gar nichts zu tun. Wäre dir die Rassegeschichte näher, dann wüsstest du eher, worum es dabei ging. Du unterstellst da etwas, das absolut nicht so gedacht war, wie du es hinstellst.

    LG
    das Schnauzermädel

    Seit Reis zur einer der Hauptbestandteile in Hundefutter geworden ist, ist Reis einer der Hauptallergieauslöser. Wie bisher jede Komponente, die sehr verbreitet im Fertigfutter verwendet wurde. Gabs es vor BSE viele Allergien gegen Rind, steht heute das Geflügel und Lamm vorne.
    Und Getreide ist eben Getreide, das kann man ja gerne nach glutenfrei und glutenhaltig unterschieden. Aber Getreide als kein Getreide zu bezeichnen, nur weil man da gerade mal Lust zu hat? :???:

    LG
    das Schnauzermädel