Beiträge von schnauzermädel

    Shalea, wenn dein Hund ungefragt angewackelt kommt, dann macht der bereits Blödsinn.
    Und mein Fuß wird bei deinem Hund weniger Schaden anrichten als mein Hund. Die Kosten wären dann ja auch noch dein Problem...
    Aber natürlich, unterstellen wir immer gleich das Schlechteste, das ist so einfach, da muss man gar nicht auf seinen Hund aufpassen. Sehr bequem, zumindest für den Halter, für den Hund kann das Übel ausgehen. :hust:

    LG
    das Schnauzermädel

    Kannst du eine Feststellung von einem Vorwurf unterscheiden? Scheinbar nicht. ;)

    Du hast doch einen Hund, oder?
    Hundeverhalten ist dir nicht fremd?
    Du hast doch alles getan, damit Hund weiter hochdreht. Dass die Haltung Mist ist, das ist die eine Sache. Aber dass dein Verhalten den Hund weiter in Aktivität und durchaus auch Rebellion gegen das Warten bringt, das liegt doch auf der Hand. Hat doch auch bestens funktioniert, Hund hatte Erfolg.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ganz einfach:
    Übersicht nehmen und gucken welche Leber, wie viele I.E. enthält und dann eben ausrechen.
    Und vielleicht wirklich mal Abstand von es muss jeden Tag alles immer aufs Mirkogramm genau passen, nehmen. Du lebst auch noch.
    Monats- oder Wochenzusammenstellungen, die man einfach abwechslungsreich gibt, entstressen sehr und enthalten dann auch alles, was Hund braucht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn man ab und an mal ne Kotprobe untersuchen lässt, dann wird man keinen schlimmen Befall übersehen.

    Ich mag nun auch keine Parasiten im/am Hund. Da aber nun regelmäßige Kuren auch keinen wurmfreien Hund bringen, gucke ich eben lieber so nach. Sollte sich mal was zeigen, wird nach Schema bekämpft, DANN ist Ruhe. Zumindest bis zur Neuinfektion.
    Ob ein Hund damit Last hat, das hängt sehr vom Hund ab. Mein immunschwaches Alterchen hatte dauernd Mitbewohner jeder Art, die anderen steckten sich nicht mal an.
    Ähnlich war es als Kleinteil einzog, Zwingerhusten bis zum Abwinken, da kamen die Blubberblasen beim Atmen aus der Nase, Spülwürmer mehr als Hund vorhanden. Und die Alten? Leichter Husten, keine Würmer abgekommen, trotzt Rumputzen am Baby.

    LG
    das Schnauzermädel

    Geheimnisse?
    Habe ich keine... Den Königsweg der Hundeernährung, den habe ich sicher auch nicht gefunden. ;)

    Ich beschreibe dir einfach mal meine Einstellung, aber immer bedenken, das ist meine... Vielleicht kannst du etwas daraus ziehen, vielleicht findest du es völligen Mist.
    Wir bekamen den ersten Hund zu einer Zeit, da war Fertigfutter schlecht zu bekommen und für einen großen Hund auch unverhältnismäßig teuer.
    Die Rechnung ging damals für einen großen Hund ganz einfach:
    70% Fleisch, 30% Flocken, Calciumpräparat, denn Knochen galten als gefährlich, 1 TL. Lebertran fürs Vitamin D und ein Liter Vollmilch. Das erste Lebensjahr war also sehr überschaubar.
    Wenn man so gesunde Hunde großgezogen hat und viele Hunde kennt, die genau so groß geworden sind, dann entspannt das schon einmal enorm. Es funktioniert also offensichtlich Pi mal Daumen durchaus, wenn man keine riesigen Fehler einbaut. Damals war es normal, dass Hundebücher Rezepte lieferten und Fertigfutter, sofern hochwertig, als Abwechslung einmal in der Woche oder für den Urlaub empfohlen wurde.

    Natürlich habe ich immer wieder Fertigfutter versucht. Weil insbesondere ohne Tiefkühler und mit Futtergrube hat das Charme, auch bei höheren Kosten. Überzeugt hat es nie.
    Und wenn man darüber nachdenkt, dann kann es das auch nicht. Denn man kann kein tägliches gleiches Futter schaffen, das in allen Punkten ausgewogen ist. Das geht nicht. Es geht nur ein möglichst passendes Futter für den Durchschnittshund, je weiter Hund da abweicht, desto unpassender wird er versorgt.
    Das ist bei der Standardeigenmischung, die oben beschrieben wurde, auch nicht anders.
    Jetzt wechsle ich noch dreist zu Kindern. :D Die haben neben einem Erhaltungsstoffwechsel natürlich auch noch einen enormen Bedarf zu Wachstum. Rechnet keiner aus. Man ernährt sie abwechslungsreich und gesund und dann fluppt das. Klar ist das viel einfacher, schließlich kennt man den menschlichen Bedarf als Mensch ganz gut. Und bestimmte Neigungen und Abneigungen steuern den Bedarf der Kurzen meist ganz gut. Aber um unser Wertvollstes machen wir nun nicht so einen Tanz ums goldene Kalb. ;)

    Praktisch erprobt und völlig stressfrei hat sich bei uns alles füttern eingebürgert.
    Einmal rechnen, dann kennt man den Proteinbedarf seines Hundes. So sehr unterschieden sich die Fleischsorten nicht, bei Abwechslung liegt man im Mittel richtig.
    Also decke ich hier den Proteinbedarf über Fleisch. Und da nehme ich alles. Abschnitte vom Schwein werden halt gegart gereicht.
    Den Calciumbedarf decken Knochen, auch das hat man schnell raus.
    Die Innereien sorgen für die Vitamine, da achte ich auf die Mengen, aber das ist echt simpel.
    Wird Hund dürre, weil er viel arbeitet, dann gibts eben Fett, Schweineschmalz bietet sich an.
    Und Beilagen? Klar, Obst, Gemüse, Getreideflocken, Reste von uns, einige Nudeln, Reis oder Kartoffeln mehr gekocht, altes Brot... Eben das, was gerade da ist. Gute Lebensmittel für uns (also halt keine Zwiebeln oder so) können nur bessere Qualität haben als Fertigfutter.

    Und mal keine Zeit?
    Dann eben eine Portion Fertigfutter. Eine Fertigpizza ringt meine Familie auch nicht um, wenn es schnell gehen muss. Und da das bei uns selten passiert, darf das dann auch keine so dolle Qualität sein, im Allgemeinen steht hier immer ein Mittelklassesack, der, wenn er leer ist, durch eine andere Marke ersetzt wird.
    Ich komme auf maximal 60 Euro Futterkosten im Monat für 3 Hunde, die zusammen gut 100kg wiegen und arbeiten. Den TA sehen wir im Prinzip nie. Gut, das wird eher an Hunden an sich liegen, aber sie werden zumindest nicht krank gefüttert.
    Weil die wichtigen Randwerte und dann eben Abwechslung, das reicht und ist durchaus bedarfsdeckender als ein Fertigfutter. Ein Steak mit Möhren und Kartoffeln ist für dich auch nur eine ausgewogene Mahlzeit und kein "Dauerfutter".

    Aber:
    Das Ganze hat natürlich auch Haken.
    Für uns passt das, denn wir kochen sehr viel frisch, nutzen bevorzugt möglichst unverarbeitete Lebensmittel...
    Wer jetzt anders lebt, der würde sich ja dann schon wieder nur für den Hund richtig Stress machen, bzw. für den Hund auf den Markt rennen.

    LG
    Schnauzermädel

    Wozu?
    Die Zusammensetzung ist für eine Dauerfütterung ungünstig, Calcium passt nicht, teuer ist es dazu.
    Das kann man billiger haben, dazu muss man nicht Barfen, man kann schließlich auch anders seinen Hund selbst ernähren, und die bisschen Rechnerei, das hat man auch bei diesem "Fertigmenue".

    LG
    das Schnauzermädel

    Wieso ist man da gearscht?
    Eine Versicherung ist auch dazu da unberechtigte Ansprüche abzuwehren und das tut sie in so einem Fall. Auch mit dem Ordnungsamt gibt so bei etwas keinen Stress und in NRW ist wirklich eng gefasst, was alles gefährlich ist, man nehme nur den Passus "in Gefahr drohender Weise angesprungen", das schließt bereits den großen Jungspund ein, der schlichtweg unerzogen, aber in keinster Weise aggressiv einen anderen Menschen anspringt und führt schnell mal zu Leinenzwang. An dem dann zwar der Halter selbst Schuld ist, aber das nützt dem Hund nun auch nichts.

    LG
    das Schnauzermädel

    Lakasha
    Für seine Linie durchaus normal und war so zu erwarten.
    Eine Rasse ist er ja nicht und die Bandbreite der Veranlagungen ist, je nach gewünschter Verwendung, sehr variabel.
    Er mag halt weder Menschen noch Hunde. Aber er ignoriert. Er geht nicht nach vorne, oder zieht "mordend" durch die Lande. Er bleibt, so lange es ihm möglich ist, neutral. Aber Anfassen oder sehr größe Nähe durch fremde Hunde, das geht eben nur über Gehorsam. Wobei er z.B. locker auf einem vollen Hundeplatz arbeiten kann, Zug fahren, etc., ich würde das Verhalten als "ursprünglicher" ansehen. Er ist hochsozial, aber eben begrenzt auf seine Bezugspersonen/mitbewohnenden Hunde. Fremd ist fremd und wird abgegrenzt.

    LG
    das Schnauzermädel