Beiträge von schnauzermädel

    Wenn sie Rohfutter und Knochen gewöhnt ist, darf sie das ganze einfach so fressen.
    Ist sie eigentlich ein Fertigfutterhund oder bekommt zwar Fleisch, aber keine Knochen, dann kann sie alles fressen bis auf die Knochen, die solltest du dann vorher entfernen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Die im Ohr üblichen Hefepilze sind oft gegen die Pilzkomponente in Surolan oder Aurizon resistent.
    Da hilft eine Behandlung mit Batrafen-Lösung, das stammt aus der Humanmedizin und der TA muss ein Rezept ausstellen, da es verschreibungspflichtig ist.
    Die Behandlungsdauer ohne Unterbrechung sollte dann schon etwa 4 Wochen betragen, nur dann wird man die Pilze wirklich los.
    Überflüssige Haare müssen gezupft werden, damit das Ohr gut durchlüftet und trocken gehalten werden kann. Direkt danach kommt es meist kurzfristig zu einer Verschlimmerung, da die gereizte Haut anfälliger ist, aber anders bekommt man die Haare leider nicht aus der Tiefe. Ist das Ohr erstmal abgeheilt, bereitet das Zupfen dem Tier auch keine besonderen Schmerzen, mein Hund verschläft das gelassen auf der Couch.
    Die tägl. Reinigung mit Epi-Otic Ohrreiniger bietet sich an und hat in klinischen Studien bereits allein die Pilzbelastung um 50% gemindert. Dieser Reiniger bringt ein saures Milieu über Molke ins Ohr, er wirkt aber auch austrocknend.
    Generell ist diese Behandlung langwierig aber erfolgversprechend.

    Wenn Allergien ausgeschlossen sind und es sich um eine unkastrierte Hündin handelt, dann sollte man den Zyklus betrachten. Oftmals lösen Scheinträchtigkeiten oder etwas abweichende Hormonausschüttungen die Entzündung aus. Hier kann man dann in der "gefährlichen" Zeit mit der regelmäßigen Anwedung des genannten Ohrreinigers vorbeugen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Stell dich einfach darauf ein, dass es die erste Zeit etwas stressig werden kann.

    Als zu unserer Hündin der Rüde kam, haben wir alles Spielzeug weggeräumt, in allen Räumen, in denen die Hündin bereits einen Platz hatte, einen weiteren Schlafplatz geschaffen und erstmal die Möglichkeit zum getrennt füttern geschaffen.

    Am Einzugstag haben wir die beiden draußen aufeinandertreffen lassen und haben erstmal eine große Runde gedreht, die vereinigte Hundschaft war begeistert.
    Als wir jedoch unser Haus ansteuerten, wurde die Dame des Hauses nervös, zog, rempelte und drängelte, sie musste dringend die Wohnung zuerst betreten.
    Dort besetzte sie sofort fletschend die Couch :lachtot: .
    So lange es sich im Rahmen hielt, durfte sie ihren Unmut kundtun. Von einem Liegeplatz aus drohen und einen Satz heiße Ohren verteilen, wenn der neue das missachtete, haben wir erlaubt.
    Aktionen wie, ich drohe von der Couch runter und wenn du es wagst, das Wohnzimmer zu betreten, stürze ich mich auf dich, haben wir allerdings rigoros unterbunden.
    Auch das strategisch günstige Platzieren in der Diele, damit der neue Krach bekommt, wenn er den Raum wechseln möchte, haben wir verboten. Dort gab es noch nie einen Liegeplatz, daher wird dort auch nichts verteidigt, war unsere klare Ansage.
    Beim Füttern haben wir erstmal mit Kindergitter getrennt, unsere Hündin neigt nämlich dazu fremden Hunden zu erklären, das da ist mein Napf, wenn du den auch nur ansiehst, bist du tot. Und jetzt geh bei Seite, dein Essen ist auch meins! :D . Um Konfklike auszuschließen, haben wir du Hunde erst getrennt abgelgt und dann das Futter vorbereitet und ausgeteilt.
    Ähnlich haben wir es bei den Gassivorbereitungen gemacht. Damit nicht plötzlich 2 aufgedrehte Hunde an der Tür rumtanzen und evtl. Stress miteinander bekommen, wurden sie erst mit Abstand zueinander abgelegt, dann haben wir uns angezogen und die Hunde angeleint und dann ging es gesittet durch die Tür. Wobei das hat doch eine Weile Arbeit gemacht, die Hunde fanden die Idee doof.

    Das ganze kann natürlich auch viel unproblematischer gehen. Nicht jeder hat so eine Ziege daheim wie wir.
    Es hat einige Monate gedauert, bis die Situation ganz entspannt war. Und nach etwa einem Jahr hatten die beiden endlich so ein "Wir-Gefühl". Jetzt hängen sie sehr aneinander, schlafen häufig als "Hundehaufen" und wenn der eine knurrt, fragt der andere nicht mehr warum, sondern macht mit. Da muss man dann anfangen etwas gegenzusteuern, damit nicht 2 Hunde als mobbendes, starkes Rudel andere Artgenossen auf dem Spaziergang herunterputzen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ausprobieren wäre wirklich die beste Lösung!
    Ich habe Riesenschnauzer, beide sind bestens trimmbar, aber der Furmi funktioniert nur bei einem gut.

    Im schlimmsten Fall bestell das Ding bei QVC, dort kannst du ihn einfach wieder zurückschicken ;) , dann hast du nur die Portokosten. Danach kannst du ihn ja woanders günstig kaufen, wenn er bei deinem Hund gut arbeitet.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ihr könnt ihn gern haben :lachtot: .

    Nein, wenn das Wetter so mild bleibt, wird er aus dem Käfig auf den Balkon ziehen, dort habe ich 4qm abgeteilt. Da gibts dann Laub und Stroh, eine gemütliche Kiste und wöchentlich eine Grundreinigung mit dem Kärcher, damit alles, was sich nicht absammeln lässt auch verschwindet.
    Ab gut 400g gehts bei milder Witterung raus.
    Ab gut 500g gehts in eine Winterkiste mit abendlicher Futtergabe im Garten, weil Freiheit finde ich am Besten, das schont auch meine Nerven in Sachen Gestank und zertrampeltem Kot.
    Mal sehen wie es nächstes Jahr wird. Unser Sohni hat den Igel zwar sehr gern in den Wald gebracht, wollte ihn aber schon nach 5 Minuten wiederholen, weil das doch UNSER Igel ist :hilfe: . Bis in den Herbst haben wir über diesen Igel diskutiert und ständig neu erzählt, dass man nur im Winter auf einen Igel aufpassen darf, aber er dann wieder draußen leben möchte.
    Kaum hatten wir das Thema endlich durch, haben wir einen Igel :schockiert: .
    Er hat mich bereits mit knapp 3 Jahren an die Wand argumentiert, mal sehen, wie es mit fast 4 wird.

    LG
    das Schnauzermädel

    Bah, ich habe die falschen Hunde...
    Immer schleppen die das Viehzeugs an...

    Nachdem im letzten Jahr eine leichte Igeldame einzog, sitzt jetzt seit einer Woche schon wieder einer hier...

    Nach einer Behandlung mit Frontline-Spray (ACHTUNG! Igel vertragen den enthaltenen Alkohol schlecht, Kopf gut abdecken und den Igel sofort vom mitbesprühten Untergrund nehmen!), ließ das Jucken bei mir auch langsam wieder nach :D .
    Jetzt hat das nette Tier bereits 350g, gefunden wurde er mit 270g, hat den TA bei der Wurmspritze arg geärgert und frisst mit die Haare vom Kopf. Katzenfutter ist toll, Igeltrockenfutter auch, Katzentrockenfutter (falls er am Tag mal snacken möchte) wird auch gern genommen. Gekochte Eier sind doof, Rührei ist dagegen lecker, gekochte Hühnerflügel kommen auch gut an.

    Jetzt hoffe ich auf weitere gute Gewichtszunahme, damit das Tier in eine Winterbox mit Futterstelle im Garten ziehen kann. Igel sind ja solche Schweinchen :motz: , ich möchte dem nicht bis ins Frühjahr nachputzen!

    LG
    das Schnauzermädel

    Danach kamen ganz schnell die ganzen Hundegesetze und Verordnungen.
    In meiner Heimatstadt ist damals wenige Tage nach dem Vorfall eine "Notstandsverordnung" erlassen worden, die über 40 Rassen listete und in Kraft blieb, bis die Landeshundeverordnung kam :kopfwand: .

    Aber ihren Ruf weg hatten diese Rassen bereits vorher und bei den kleinsten Vorfällen als aufgebauscht als Sommerlochfüller benutzt wurden sie auch schon länger :motz: .

    Wieviel dieser ganzen Aktionen von der Rasse und von den Medien abhängen kann man gut sehen.
    Anfang März 2000 wurde eine Rentnerin in Gladbeck/NRW von einem Rottweiler getötet. Mit dem Auto ist das etwa 30km von meiner Heimatstadt entfernt.
    Es passierte nichts.
    Ende Juni 2000 stirbt Volkan in Hamburg. Es wird massiv bundesweit berichtet, ständig werden äußerst negative Bilder von Sokas veröffentlicht.
    Nach Hamburg fährt man etwa 350km, aber wenige Tage später gibt es eine Notstandsverordnung.

    LG
    das Schnauzermädel

    Dann würde ich einen Fleianteil durch Getreide ersetzen, wenn der Hund das verträgt.

    Ich habe ja auch einen Enorm-viel-Fresser, aber der hat auch entsprechend hohe Arbeitsleistungen und verträgt kein Getreide.
    Wenn ich diesen Hund normal belaste, ist der Futterbedarf nur minimal erhöht.
    Deine Futtermenge wäre der Bedarf meines 45kg Hundes bei einer Lebensweise als Familienhund mit Spaziergängen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn meine beiden keine wandelnden Staubsauger sind, sind sie eindeutig krank.
    Satt gibt es bei denen einfach nicht :roll: .
    Sie haben zwar gelernt, dass es wenig erfolgversprechend ist, draußen etwas aufzunehmen, aber im Haus inhalieren die jeden Brötchenkrümel, ich putze hier nur Sand und evtl. Haare weg.

    LG
    das Schnauzermädel