Beiträge von schnauzermädel

    Durch den Hundesport treffe ich ja viele Mehrhundehalter (von 2-15 :schockiert: ) und dort trifft man oft "merkwürdige" Häufungen.
    Wenn dort jemand einen unverträglichen Rüden hat, dann sind die meisten Hunde unverträglich, weil sie oft nur untereinander sozialisiert wurden und generell wenig außer ihrem Grundstück und den Hundeplätzen sehen.
    Bei den Menschen mit verträglichen Hunden, sind meist alle recht verträglich, die werden dann aber meist auch anders gehalten.
    Selten gibt es "Ausreißer", wo dann ein Hund unverträglich ist und der Rest verhält sich mustergültig.
    Wobei man das eigentlich zu beiden Geschlechtern sagen kann. Hündinnen sind auch nicht immer ganz ohne.

    Unsere jetzige Hündin hat über ein Jahr gebraucht, um den Rüden vollkommen zu akzeptieren. Seitdem muss man sie bei Hündinnen ein wenig im Auge behalten, wenn der Rüde mit von der Partie ist. Zu deutliches Anhimmeln des Herrn duldet die Dame nicht mehr, wer offensichtlich versucht den Herrn zu becircen, wird vertrieben :lachtot: . Eine Kastration der Hündin würde wohl nichts ändern, sie zeigt dieses Verhalten auch im Anöstrus.
    Allein ist sie weiterhin verträglich mit allem und jedem und wird irgendwann noch mal gebissen, weil sie einfach jeden Hund toll findet :roll: .

    LG
    das Schnauzermädel

    Magnusson habe ich noch nie gefüttert, da finde ich Zusammensetzung nicht so abweichend vom Köbers und eben leider auch nicht besser.

    Köbers gebe ich hin und wieder mal als Fertigfutter.
    Das Hochleistungsfutter sind kleine, kaltgepresste Bröckchen mit hohem Fettgehalt, das eigentlich gern genommen wird. Man muss es vorsichtig dosieren, sonst gibts weichen Kot.
    Ich habe es meist nur zusätzlich zu Rohfutter oder zu einem anderen Köberfutter gegeben, pur höchstens wenige Tage.
    Vertragen wurde es immer gut, die Hunde sahen gut aus und haben auch bei viel Stress das Gewicht gehalten.

    Andere Sorten, die ich auch mal länger allein gefüttert habe, enthalten leider Huhn.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn dich Weizen in Futter nicht stört:
    Köbers Energie-Hochleistung
    Magnusson Aktiv
    Magnusson Meat&Biskuit Work

    Ein Hochleistungsfutter, mit dem man wirklich zufrieden ist und das der Hund verträgt, ist noch schwieriger zu finden als normales ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Ein aggressiver Arbeitshund ist eine Katastrophe. Das brauchen weder die Behörden, noch Sicherheitsdienst oder Sportler.
    Ein wirklich guter Arbeitshund wird ein guter Familienhund, er fordert nur viel mehr Beschäftigung, Bewegung und Führung, denn er ist dazu gemacht.

    Und selbst offene Beschreibungen der Zucht helfen wenig. Bei den gbrauchshundrassen bekommt man ständig 2-3jährige Hunde (meist Rüden) hinterhergeschmissen oder sie landen im TH, weil sich jetzt wichtige Eigenschaften zeigen und der Hund erwachsen wird.
    Ein guter Gebrauchshund hat durchaus die Eigenschaft die Führungsqualitäten seiner Menschen in Frage zu stellen. Wie sollte er sonst im Bedarfsfall selbstständig und selbstsicher ohne Rückendeckung arbeiten können?
    Deshalb sind diese Hunde aber nicht aggressiv.

    Und speziell zu den Boxern:
    Glücklicherweise geht der Trend von den extrem gezogenen Hunden ja wieder weg!
    Wenn ich die armen Boxer sehe, die nach dem Revieren keinen Ton mehr rausbekommen, weil ihnen die Luft fehlt, Hunde, die die Ärmel vollbluten, weil sie so verformte Mäuler haben, dass sie sich immer etwas durchbeißen, Hunde, die wegen Überbiss nicht mehr aus dem Ärmel kommen, dann kann mir niemand erzählen, dass diese Hunde keine Einschränkungen im normalen Leben haben. Man sieht es nur nicht so deutlich!
    Dabei waren (manchmal werden die es ja auch wieder) Boxer so tolle Hunde. Es ist eine Freude einen gesunden Boxer arbeiten zu sehen. Und so ein Hund macht sicherlich auch in der Familie Freude!

    LG
    das Schnauzermädel

    @Dobimum

    Wir hatten einen mit Rüden verträglichen Rüden zusammen mit einer intakten Hündin. Dieser Rüde hat sich als Einzelhund bei anderen Rüden immer etwas aufgeplustert, entweder man nahm ihm seine "Souveränität" ab, oder der andere war nicht beeindruckt, dann war bei ihm die Luft raus. Laut wurde es nie, Raufereien gab es nicht. Als die Hündin dazukam, hat er sie häufig abgeschirmt, also Kontakt zu ihr gabs nur nach Kontakt zu ihm. Laut wurde auch das nie, Raufereien gab es auch nicht.
    In recht hohem Alter wurde er kastriert, weil er Probleme mit der Prostata hatte. Danach wurde die Rüdenverträglichkeit deutlich schlechter. Er benahm sich wie ein ganzer Kerl, roch aber irgendwie falsch, das gab Missverständnisse. Ab da wurde es es regelmäßig laut und ich fand das Leben deutlich stressiger.
    Das ist sicherlich nicht repäsentativ, das war einfach der Verlauf bei uns.

    Unser jetziger Rüde war bei der Übernahme generell Hundeunverträglich, Hund bedeutete Kampf. Heute versteht er sich mit Hündinnen und Kastraten und hat auch einige Rüden, mit denen alles ruhig und gesittet läuft. Ich glaube nicht, dass "seine" Hündin da viel beeinflusst.

    Allen die auf meine Frage geantwortet haben, danke ich! Es ist genau so, wie ich es gehofft hatte. Es gibt Gründe für diesen Eingriff, die ich gut nachvollziehen kann. Keiner hat sich die Entscheidung leicht gemacht. Danke! Hier sollte es keinen Streit geben und ich wollte nicht provozieren.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ein wenig OT, aber es ist mir grad wichtig, sorry :gott: .

    Das soll jetzt bitte nicht in einen Pro und Contra Kastrationsthread mutieren, Köpfe einschlagen und Grundsatzdiskussionen sind nicht erwünscht ;) .

    Aber einige schrieben hier immer "aus Überzeugung":

    Was meint ihr damit?
    Ich bin kein genereller Kastrationsgegner, bevorzuge aber eindeutig Eingriffe mit medizinischer Indikation.
    Und bei der Kastration komme ich bei Abwägung aller Wirkungen auf ein "ich reduziere gewisse Risiken - aber dafür nehme ich andere in Kauf" auf einen Gleichstand. Für mich hat weder eine Kastration noch das Intaktlassen klare Vorteile.
    Und um die Vermehrung zu verhindern finde ich es allgemein kein Mittel. Also in anderen Ländern bei anderen Bedingungen ist das sicherlich das Mittel der Wahl, aber in D? Dann hätte es bei uns in 25 Jahren mit zig intakten Hunden, die meist auch noch zusammen leb(t)en, Unfälle geben müssen :???: .

    Also erklärt es mir bitte. Und bitte kein Hauen und Stechen, ich weiß, dass wir das auch ganz zivilisiert können.

    LG
    das Schnauzermädel

    Noch ein Tip von Allergiker zu Allergiker :D .

    Wenn euch ein Hund gefällt, besorgt die Haare und lasst es testen. Hängt in dieser Zeit euer Herz nicht wahnsinnig an diesen Hund. Sagt euch immer, er könnte passen, aber wir kennen ihn noch gar nicht, daher verlieren wir nichts, wenn es nicht geht ;) .
    Ich lasse seit Jahren alle Hunde testen, die bei uns leben sollen. Anders ginge es gar nicht und viel schlimmer wäre es, den Hund wieder abgeben zu müssen. Und so habe ich gar keine Probleme mit den Hunden, ich pflege und trimme sie auch selbst und es passiert nichts, manch anderen Hund kann ich nichteinmal vernünftig streicheln.
    Da lohnt sich etwas Geduld wirklich. Denn es gibt Hunde mit der passenden Proteinstruktur, bisher habe ich immer einen Riesenschnauzer gefunden, der zu mir passte und gegen den ich nicht allergisch war. Das sollte doch auch bei einem Pudel gehen.

    LG
    das Schnauzermädel