Beiträge von schnauzermädel

    Ich mache ja eher den "angesehenen" Hundesport :lachtot: .

    Ich finde ein Wertigkeit zwischen den verschiedenen Hundesportarten aufzustellen sehr vermessen.
    Wenn Hund und Halter Spass haben, dann machen sie den richtigen Sport.
    Nur für die Zuchtsauslese bei den Gebrauchshundrassen sind die neuen Hundesportarten eben nicht wichtig.
    Trotzdem ist es nicht zum Schaden eines Züchters, wenn der Hund in einer "Fun"-Sportart geführt wird. Leistungswillig und gesund muss der Hund da nämlich auch sein und das ist wichtig.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ach Mensch, jetzt habt ihr grad so einen riesigen Einfriff hinter euch und schon die nächste Baustelle...

    Also, wenn das ganze so schnell nach der OP auftritt, ist ein Tumor im Lymphsystem unwahrscheinlich, das ict zumindest eine gute Nachricht.

    In schlimmen Akutphasen kann man entwässernde Medikamente geben, aber das ist keine Dauerlösung. Sprich mit deinem TA.

    Als Ursache ist eine Unterbrechung der Lympfbahnen durch Entfernung der Lymphknoten im Schulterbereich sehr wahrscheinlich.
    Hilfreich wäre es, den Hund mit dem Kopf-/Schulterbereich etwas höher zu lagern. Lymphdrainage in Richtung der gesunden Seite macht Sinn, denn dort sind die Bahnen unverletzt und können die Flüssigkeit abtransportieren.
    Im Humanbereich gibt es mittlerweile verschiedene Operationstechniken, die sind aber auch nicht unbedingt ausgereift.
    Generell würde ich erstmal mit Kompression, Lagerung und Lymphdrainage versuchen Zeit zu gewinnen.
    Oftmals verbessern sich solche Ödeme mit der Zeit deutlich, weil die Flüssigkeit einen neuen Weg sucht. Aber es kann neben Verbesserungen immer mal wieder Verschlimmerungen geben, das sollte man wissen.
    Beobachte deinen Hund gut, du kannst am besten beurteilen, wie es dem Hund geht. Aber noch ist das alles nicht annähernd verheilt, daher solltest du etwas Geduld haben.

    Aufmunternde Grüße
    das Schnauzermädel

    Hallo Allegra!

    Es kommt doch ganz darauf an, was du für einen Hund hast.

    Bei einem großen Hund, der eine geringe Menge Nahrung in den Magen bekommt, ist ein Spaziergang danach sicherlich nicht gefährlich. Sein Magen wird dadurch nicht gedehnt und daher gibt es auch keine große Gefahr einer Magendrehung.

    ABER: Generell ist ein Hund mit vollem Magen gefährdet eine Magendrehung zu erleiden.
    Alle Auslöser sind noch nicht erforscht, aber ein aufgedehnter Magen, ein tiefer Brustkorb und recht lockere Bänder sind eindeutig Faktoren, die eine Magendrehung begünstigen.
    Und eine Magendrehung endet ohne Operation tödlich. Bereits nach 6 Stunden ist die Prognose sehr schlecht, auch wenn dann operiert wird.
    Daher sollte man dieses Thema nicht auf die leichte Schulter nehmen.
    Eine Fütterung vor Aktivitäten mit dem Hund ist gefährlich und das spielt nur herunter, wer noch keinen Hund mit Magendrehung gesehen hat.

    LG
    das Schnauzermädel

    Mhhh, das ist jetzt schwer für mich, weil ich so kleine Tricks immer mit dem Clicker mache.
    Ich habe manchmal echt ein Brett vorm Kopf, Tricks kann ich besser clickern, im Hundesport kann ich das gar nicht :lachtot: .

    Ich würde evtl. mit dem Hund mit einem Seil zergeln.
    Wenn das ganz toll für den Hund ist immer mehr Richtung Tür wandern.
    Dann im Spiel das Seil über die Klinke streifen (Achtung! Die Tür sollte nicht zuknallen können, sondern geschlossen sein.) und weiterzergeln belohnen, evtl. muss man noch mit einer Hand am Seil animieren. Die ganze Zeit würde ich diese Spiele mit "zieh" oder "Tür" untermalen.
    Wenn das klappt, würde ich dazu übergehen, dass die Spiele an der Tür beginnen. Also leicht am hängenden Seil wackeln und wieder mein "Kommando", dass für den Hund ja mittlerweile ein tollen Spiel ankündigen sollte. Hier dann nicht ewig zerren lassen, sondern recht schnell verbal und mit Leckerchen loben.
    Wenn auch das geht, dann sollte das ganze bald auch ohne Animation nur mit Kommando gehen.
    Wenn das alles gut geht, also der Hund geht sicher ans Seil, zieht und lässt gut ab, damit er seine Belohnung bekommt, dann kann man die Tür anlehnen, hier aber sehr aufmerksam sein, der Hund könnte sich erschrecken, wenn die Tür ins Schloss fällt, also zeitgleich mit dem Einrasten loben.
    Dann schrittweise die Tür weiter offenlassen.

    Das hat bestimmt noch Ecken und Kanten, es ist nur eine spontane Idee, aber ungefähr so könnte es klappen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Aus genau diesen Gründen kommt unsere Gans wie immer vom befreundeten Bauern.
    Dort gibt es ein Gänsepaar, das mit mehreren Flugentenpaare zusammen lebt. Morgens verlassen sie ihren Stall (ok, es ist mehr ein Holzverschlag) und können sich den ganzen Tag komplett frei bewegen, sie führen ein Leben ohne Zäune :D und haben einen kleinen Teich zur Verfügung.
    Abends halten sie sich freiwillig in Stallnähe auf und lassen sich bereitwillig einschließen, weil sie nur abends ein wenig Futter erhalten, den Rest suchen sie selbst.
    Das ist sicherlich eine Bilderbuchhaltung, dort laufen auch die Hühner frei, aber leider als Haltung für den gesamten Bedarf der Menschen utopisch.
    Dieser Bauer hält das Geflügel nur, weil er meint, dass freilaufendes Federvieh zu einem Bauernhof gehört. Seinen Lebensunterhalt verdient er mit Ackerbau, bis auf Geflügel und Hofhunde aus Tradition ist dieser Hof bis auf ein paar Einstellpferde tierfrei.
    Aber ich bin froh, eine so gute Quelle für Gefügel und Eier zu haben, auch wenn es nur durch Vit. B ist.

    LG
    das Schnauzermädel

    Tamara, ich denke, du meinst nach dem Gassigehen ;) .

    Also gefüttert wird immer dann, wenn der Hund danach die nächsten ca. 2 Stunden ruhig gehalten werden kann.
    Nach dem Gassigehen bietet sich da an.
    Mit Vollem Bauch sollte der Hund nicht toben oder spielen, denn sonst kann es (manchmal auch bei kleinen Hunden) zur Megendrehung kommen, das ist ein absoluter Notfall und endet nicht selten tödlich.

    LG
    das Schnauzermädel

    Also immer dieses "Schäferhunde sind so aggressiv", ich kann es nicht mehr hören, dabei habe ich gar keine DSH.
    Schäferhunde und Schäferhundmischlinge stellen den größten Teil der in D gehaltenen großen Hunde (allein in NRW ist diese Gruppe etwa doppelt so groß, wie die Zahl der gehaltenen Golden Retriever, die man "gefühlt" ständig sieht). Also ist die Wahrscheinlichkeit bei einem Zwischenfall eine Schäferhundbeteiligung zu haben allein durch die Zahl der Hunde sehr groß.
    Wenn man sich die Auswertung zum Landeshundegesetz NRW anschaut, dann sind DSH und DSH-Mischlinge genauso oft oder selten in Vorfälle verwickelt wie andere Hunde auch.

    LG
    das Schnauzermädel