Beiträge von schnauzermädel

    @Hercuda

    Das ist eigentlich ganz einfach :D .
    Ich lebe im Ruhrpott und hatte früher Pferde.
    Hier im Ruhrgebiet war es früher üblich Geflügel und Kaninchen selbst zu züchten. Die ganzen Bergmannsiedlungen hatten für jede Familie einen Garten mit kleiner Stallanlage und viele dieser Siedlungen gibt es noch.
    Auf den Hundeplätzen treffe ich unglaublich viele ältere Menschen, die diese Tradition noch pflegen, da kann man immer etwas bekommen.
    Andere haben die Selbstversorgung aufgegeben, aber sie gehören einem Rassegeflügel- oder Kaninchenzuchtverein an. Dort werden logischerweise wenig gelungene Exemplare geschlachtet, aber die Leute möchten es nicht mehr in der Menge selbst essen. Früher war das eine Notwendigkeit, weil das Geld fehlte. Heute wird dann doch lieber Rind oder Schwein genommen.
    Viele Bauern haben hier auf Pferdehaltung umgestellt. Sie halten nur noch wenige Tiere für den eigenen Bedarf und weil das einfach zum Hof gehört. Wer diese Leute seit Jahren gut kennt, bekommt auch etwas ab.
    Dazu kommen einige Hobbyschafhalter.

    So bekommen wir vieles umsonst, manches deutlich günstiger und einiges im Tausch gegen z.B. Schautraining mit dem Hund/Prüfungsvorbereitung und Vorstellung oder einen Einsatz als Hundefrisör. Man kennt sich und man kennt eben auch die Haltungsbedingungen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    Zu 1:
    Wenn Apportieren so aufgebaut wird, dass "Bring" für den Hund bedeutet mit ruhig gehaltenem Holz vorzusitzen, dann kommt bei langsamem Aufbau eigentlich kein Fallenlassen vor, das ist dann wirklich nur ein Unfall.
    Wenn ich einen "Holzfallenlasser" übernehme, dann baue ich komplett neu auf und übe erstmal lange nur, dass der Hund mit Holz vorsitzt, das wird dann schrittweise ausgebaut, also als nächstes käme dann bei mir, dass der Hund sitzt, das Holz liegt einen Schritt vor ihm und ich stehe so, das der Hund sofort nach dem Aufnehmen ins korrekte Vorsitzen kommt. Dann wirklich schrittweise weiterbasteln, bis man beim geworfenen Holz ankommt.
    Lässt der Hund das Holz trotzdem fallen, darf er es bei mir nicht mehr aufnehmen, wer die Beute löslässt, verliert sie sofort. Dann geht es wieder einen Schritt zurück und der Hund darf es komplett neu versuchen.

    2) Irgendwelche Unterordnungsübungen mit Holz mache ich gar nicht. Es wird apportiert.
    Das würde ich nicht als Verbesserung der Apportierleistung ansehen, sondern als weitere Unterordnungübung für den Hund.

    LG
    das Schnauzermädel

    Nein, ich habe Allesfresser :D .

    Mäkelei wird hier im Keim erstickt, da habe ich einfach keine Lust drauf.
    Das heißt aber nicht, dass individuelle Abneigungen nicht beachtet werden. Einer meiner Hunde nimmt kein Fleisch, dass gefroren war, das geht nur bei Geflügel und Fisch. Das berücksichtige ich durchaus.
    Aber Fressverhalten nach dem Motto "Generell mag ich zwar XY, heute aber leider nicht!" möchte ich nicht haben.

    LG
    das Schnauzermädel

    Nein, das stimmt so ganz und gar nicht!

    Wir sind keine Vegetarier, wie man lesen konnte, aber wir haben uns über viele Jahre ein Netzwerk gebastelt.
    So beziehen wir Fleisch, das auch nicht teurer als aus dem Supermarkt ist, deutlich besser schmeckt und aus artgerechter Haltung stammt.
    Rind und Schwein gibt es eher selten, denn da kennen wir nur wenige Leute, die solche Tiere zum Eigenbedarf halten und dann auch noch etwas für uns übrig haben ;) .
    Aber Geflügel und Kaninchen haben wir oft, da gibt es dann auch für den "normalen" Speiseplan eher seltene Sachen wie Taube, Wachtel oder Fasan.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    Dein Hund muss nun mit einer vollkommen neuen Situation klarkommen, das ist auch Geduld gefragt.
    Unsere Hunde haben in jeder neuen Wohnung anfangs Geräusche im Hausflur kommentiert. Dann haben sie sich an die einzelnen Bewohner gewöhnt und wussten, wer wohin gehört. Bewegt sich ein Nachbar allerdings außerhalb seines Bereichs, wird das geflissentlich gemeldet :lachtot: .
    Geht in einem Haus viel Besuch ein und aus, dann dulden unsere Hunde auch das kommentarlos, aber nur zu den gewohnten Zeiten, Besucher zu nachtschlafener Zeit werden ebenfalls gemeldet.
    Kommt in einem Haus wenig Besuch, dann wird der immer kommentiert...
    (Nein, wir ziehen nicht andauernd um, ich lebe seit 25 Jahren mit Hund, habe damit logischerweise Beziehungen gehabt und beendet, Studenwohnungen gehabt, usw. :D )
    Lautes Bellen stellen wir direkt per Kommando und Alternativhandlung (Hier oder auf den Platz schicken) ab. Leises grummeln oder Knurren gestehen wir unseren Hunden zu, das kommentieren wir meist mit einem, habs gehört, alles ok, dann entspannen sie sich sichtlich, denn jetzt übernehmen wir ja den Job des Aufpassens.
    Einerseits gewöhnen sich die Hunde mit der Zeit an die typischen Geräusche eines Hauses, andererseits macht man ihnen klar, dass lautes Bellen unerwünscht ist. Leises Melden finde ich vollkommen ok.
    Wir haben das gleiche Thema jeden Sommer wieder. Wenn es warm wird und man nachts die Fenster offenlässt, dann sind harmlose Fußgänger plötzlich brandgefährlich :lachtot: . Nach einer Woche haben die Hunde sich dann an die neue Geräuschkulisse gewöhnt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Aus den Negativberichten aus dem Forum? ;)

    Wozu braucht man da ein Forum?

    Es gibt genügend anerkannte Literatur, die sich mit der Ernährungsbedürfnissen von Hunden auseinandersetzen.
    Dort wird werden weder Marken empfohlen, noch Rohfütterung gepriesen, aber man erfährt welche Nährstöffe ein Hund in welcher Menge braucht und welche Rohstoffer er wie verwerten kann.
    Danach schaut man auf die Deklaration eines Futters und kann recht gut entscheiden, ob es ein Futter für den Hund oder eine praktische Sache für den Hersteller ist. Denn wenn man seine Abfälle teuer verkaufen kann, dann spart man Entsorgungskosten und verdient noch nebenbei.

    LG
    das Schnauzermädel

    Das kann man so nicht sagen, Gans ist echt lecker.
    Aber genau wie den anderen Tieren auch sind Herkunft und Haltungsbedingungen wichtig.
    Wir gehen nach einer klaren Abstufung vor:
    -Bevorzugt nehmen wir Fleisch von Bekannten, hier fehlt dann das Bio-Siegel, weil es eben keine offizielle Biohaltung ist. Aber wenn wenige Tiere aus Tradition oder hauptsächlich als Eigenbedarf gehalten werden und so leben, wie man sich das wünscht, dann ist das besser als jedes Siegel.
    -Danach kommt dann Bio-Fleisch. Aber bereits das machen wir ungern, denn z.B. bei Gänsen reicht Auslauf, der nur ein Drittel der Lebenszeit zur Verfügung steht, und bis zu 2500 Tiere auf 1600qm ist auch nicht der Hit.
    Sicherlich ist das um Klassen besser als in der konventionellen Haltung, aber deshalb bevorzugen wir tierische Produkte aus uns bekannter Haltung unabhängig von evtl. Siegeln.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    Warum kleine Hunde oft älter werden als große ist nicht ganz klar.
    Kleine und mittelgroße Hunde haben im Vergleich zur Körpermasse größere Organe, bei großen Hunden fallen die inneren Organe im Vergleich zur Körpermasse kleiner aus. Daher arbeiten bei großen Hunden die Organe schneller an der Belastungsgrenze, wenn im Alter die Leistungsfähigkeit nachlässt.

    Ob nun Rassehunde oder Mischlinge gesünder sind, kann wohl niemand genau sagen.
    Rassehunde haben durch ihren begrenzten Genpool eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass sich Erbkrankheiten ausbreiten. Aber die Zuchtvereine wirken mit Untersuchungen entgegen. Es werden ja nicht nur selbst betroffene Hunde mit Zuchtverbot belegt, finden sich unter Nachkommen bestimmter Linien (bei einwandfreien Elterntieren) vermehrt Hund mit Erkrankungen, wird auch hier meist keine Zucht mehr betrieben, hier sind die Züchter gefragt, aber auch die Welpenkäufer. Auch wenn man selbst weder SPort noch Zucht betreiben möchte, sind die Untersuchungsergebnisse jedes einzelnen Hundes wichtig.
    Mischlinge haben zwar eine breitere genetische Basis, aber hier werden keine erblich belasteten Hunde aus der "Zucht" genommen. Daher trifft man in den Praxen eigentlich genau den Querschnitt, der auch auf der Strasse herumläuft.
    Bei bestimmten Rassen ist sicherlich eine Häufung genetischer Erkrankungen zu verzeichnen, solche Rassen sollte man meiden, bzw. nur Züchter unterstützen, die gerade da gegenarbeiten.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    Du sitzt da ja etwas abseits, daher erstmal die Beruhigung ;) .

    Bei Durchfall, besonders wenn der Hund sich quält, weil er so krampfhaft drückt, platz manchmal ein Gefäß im Enddarm, dann hat man wenig frisches, rotes Blut auf dem Stuhl.
    Sicherlich hat Blut im Stuhl auch ganz andere Gründe. Deshalb musst du den Hund gut beobachten, Gassigänge im Dunkeln in nächster Zeit nur mit Taschenlampe.

    Heute würde ich dem Hund gar nichts mehr geben.
    Ab morgen dann Kartoffelbrei mit wenig Fleisch oder guter Dose und ein wenig Hüttenkäse in kleinen Portionen anbieten.

    Entwurmen würde ich den Hund genau jetzt nicht. Sammle lieber eine Kotprobe über 3 Tage, wenn du etwas Leitungswasser dazu gibst, trocknet das nicht ein und kann auch nach dem Postweg noch von deiner TA untersucht werden. Eine Wurmkur bringt Aufregung in den Darm, das lädierte Gefäß sollte aber erst heilen.

    LG
    das Schnauzermädel