Beiträge von schnauzermädel

    Ein Kong in Schwarz sollte, wenn er die passende Größe hat, etwa 1 Jahr halten mit Glück auch länger ;) .
    Zu kleine Kongs werden ebenso zerlegt wie zu große, da findet der Hund zu leicht Ansatzpunkte.
    Diese Spieltaue sind ja sehr kostengünstig, doppelte mit 4 Knoten halten auch länger. Sie sind zum Zerstören gedacht, dabei reinigen sie hervorragend die Zähne.

    LG
    das Schnauzermädel

    So ein Test bringt gar nichts, der Hund wird danach nicht leichter zu händeln sein, er quält sich nur.

    Und ein Maulkorb bei euch im Haus löst das Problem auch nicht übergangsweise, im schlimmsten Fall wird dein Mann trotzdem verletzt. Der Hund muss entweder direkt zu einem geeigneten Trainingspartner oder es ist wirklich besser FÜR den Hund ihn gehen zu lassen.
    Das ist wirklich hart und sehr schmerzhaft. So etwas möchte man weder wahrhaben noch akzeptieren, aber manchmal ist es besser so.
    Manchmal fehlen die notwendigen Möglichkeiten zur rechten Zeit, dann ist die zweitbeste Lösung in dieser Zeit die beste.
    In diesem Tierheim, mit in den USA verbreiteten Methoden, wird der Hund nicht vermittlungsfähig werden und bei euch ist er eine zu große Gefahr.
    Du bist nicht schuld, dass der Hund so ist. Du bist dem Hund einfach noch nicht gewachsen, dein Mann schon gar nicht. Auch das ist keine Schuld. Selbst viele Hundetrainer lehnen die Arbeit mit Hunden ab, die für ihre Besitzer gefährlich sind. Ich weiß, wovon ich rede. Als ich meinen ersten gegen seine Bezugspersonen agressiven Hund übernommen habe, habe ich lange suchen müssen um Hilfe zu finden. Damals war ich in deinem Alter, hatte viel Hundeerfahrung, aber das war einfach zuviel. Ich habe ihn behalten, aber ich war allein und konnte ihn erstmal nur auf dem Grundstück und im Haus lassen, so war er nur eine Gefahr für mich. Wenn man diese Möglichkeiten nicht hat, dann ist das einfach ein zu gefährliches Spiel.

    LG
    das Schnauzermädel

    Also das mit dem Vorsatz kann ich verstehen.

    Er unterstellt ja keinen Vorsatz bei dem Vorfall mit dem Reh, sondern dann wenn der Hund weiterhin leinenlos unterwegs ist, bzw. den vielen Hundehaltern, die ihre Hunde regelmäßig für einige Zeit verlieren und sie trotzdem einfach wieder ableinen.
    Ich bin mit 2 Jägern befreundet. Beide schießen ungern Hunde, sie sind die Fraktion "Hund einsammeln, Besitzer aufsuchen und das Problem deutlich schildern und besprechen. Beide haben bereits hetzende Hunde geschossen, diese Hunde waren mehrfach eingesammelt worden und es hat die Besitzer weiterhin nicht interessiert.
    Ich kann unseren Jägern hier wirklich nichts vorwerfen. Sie dulden freilaufende Hunde im Naturschutzgebiet, fahren Sonn- und Feiertags ausdauernd durchs Revier und erklären Hundehaltern, dass sie es unter bestimmten Voraussetzungen keine Probleme mit leinenlosen Hunden haben und trotzdem wird Wild wiederholt Wild gehetzt.

    LG
    das Schnauzermädel

    :???: Wenn irgendein Fremder nach ein wenig Gassigehen meine Hunde auf den Rücken drehen möchte, dann braucht der danach einen Arzt.
    Meine Hunde sind aber absolut nicht aggressiv.
    Wenn ich mir hier die ganzen Wesenstest ansehe, dann werden dort auch keine Hunde von Fremden umgedreht.

    Wenn meine Hund im Spiel mal richtig aufdrehen, dann kann das durchaus blutige Stellen hinterlassen. Menschhaut ist eben keine Hundehaut. Es ist mein Job, meine Hunde nicht so hochdrehen zu lassen. Es sind eben Riesenschnauzer und so verhalten sie sich auch :D .

    Du liest merkwürdige Dinge in Büchern und glaunst daran. Der gesunde Menschenverstand sollte einen von solchen Aktionen abhalten.
    Du wirst jetzt wahrscheinlich sehr böse auf mich sein und auch verletzt. Aber es geht um den Hund und nicht um dich.
    Du hast nicht die Erfahrung für so einen Hund. Da du nicht allein bist, hast du zusätzlich noch die Verantwortung für deinen Mann, denn der hat noch weniger Erfahrung.
    Dieser Hund hat in den USA fast keine Vermittlungchance. Dort ist so ein hund lästig. Bevor er ein Leben im Tierheimzwinger verbringt, mit einem TIG "Resozialisierungversuche" über sich ergehen lassen muss und weiter unvermittelbar bleibt, ist die Entscheidung des Tierheims eine realistische.

    Wenn du keinen wirklich geeigneten und fachlich sattelfesten Platz für den Hund hast, dann lass ihn dort. Bei dir mit Maulkorb, das ist keine Alternative. Hast du eine Ahnung, was ein Hund mit entsprechender Größe auch mit Maulkorb anrichtet? Das sind für deinen Mann keine entspannenden Aussichen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Stimmt! Und je mehr man sich mit dem Thema befasst, umso deutlicher wird dass man guten Gewissens KEIN Futter empfehlen kann! Ausser man stellt es selbst her! ;)

    :D Was meinst du, warum es bei uns Rohes gibt...
    Wir haben schon ewig Hunde, damals gabs kein Barf, aber große Hunde fütterte man mit Fleisch und Flocken. Viele Fertigfutter bekam man eh nicht und es war vergleichsweise teuer.
    Dann gab es immer mehr Fertigfutter. Eigentlich fände ich es hochpraktisch nicht immer Futter machen zu müssen und vor allem nicht immer vorauszuplanen.
    Also hat man es immer mal versucht.
    Aber DAS Futter, mit dem ich so richtig zufrieden war, habe ich bei aller Auswahl bis heute nicht gefunden. Mal war das Fell nicht optimal, mal war die Kotmenge monströs, mal war die Futtermenge unglaublich oder es war im Vergl. zu Frischfutter einfach arg teuer oder es vertrug immer ein Hund nicht.
    Meine Hunde kennen Trofu, ich habe für Notfälle immer irgendeine akzeptable Sorte da, die sie vertragen, aber als Dauerlösung? Nein danke.
    Aber man muss zugeben, dass es von grottenschlecht bis akzeptabel einiges gibt, wenn man denn schaut, findet man auch brauchbareres Futter.

    LG
    das Schnauzermädel

    Aber diesen Nachweis bekommt man bei den passenden Zuchtvereinen ja recht einfach. Dort werden regelmäßig Kurse angeboten.
    Wobei das absolut nicht ausreicht. Wirklich lernen kann man das nicht per Kurs oder Handbuch, das muss man gezeigt bekommen. Und die ersten eigenen Versuche sollten von einem erfahrenen Menschen begleitet werden, der notfalls sofort eingreifen kann. Denn in Quälerei darf das einfach NIE ausarten!

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    In NRW ist das alles auf den ersten Blick schrecklich unübersichtlich, aber eigentlich ganz überschaubar ;) .

    Hunde der Anlage 1 haben Maulkorb- und Leinenzwang. Du kannst eine Befreiung beantragen, dann muss der Hund mit dir zusammen einen Wesenstest bestehen. Diesen Test nimmt der Amtsveterinär ab.
    Anders als bei der Begleithundeprüfung wird weniger auf punktgenaue Ausführung immer gleicher Übungen geschaut, sondern der Hund muss zeigen, dass er Gehorsam ist und alltagsübliche Situationen meistert. Natürlich sollte er dich nicht hinter sich herziehen. Er muss bei Hundebegnungen ruhig bleiben, verschiedene Menschen gelassen passieren und, wenn es auch eine Leinenbefreiung sein soll, seinen Gehorsam im Freilauf zeigen.

    Hunde der Anlage 2 sind sozusagen gleich zu behandeln, aber den Test dürfen anerkannte Sachverständige abnehmen, das können Hundeschulen aber auch die passenden Rassehundverbände sein. Die Anforderungen sind nicht anders, aber man kann sich besser vorbereiten, weil man dort natürlich auch trainieren kann, während man den Amtsvet meist in unbekannter Umgebung zum Test trifft.

    Große Hunde müssen gar keinen Test machen, sie müssen mit bestimmten Nachweisen beim Ordnungsamt angemeldet werden und das war es schon.

    Dann gibt es noch die "gefährlichen" Hunde. Das sind Hunde, die auffällig geworden sind. Dann muss man mit dem Hund einen Test wie bei den Anlage 1 Hunden machen. Hat der Amtsvet. dort dann Zweifel, dann wird der Hund als gefährlich eingestuft, die gemachten Auflagen (wie Maulkorb oder Leine) kann man nicht wieder wegbekommen. Das kann jeden Hund unabhängig vom Größe und Rasse betreffen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich habe eine ganze Kollektion :D .

    -Furmi
    -CoatKing
    -diverse Trimmmesser
    -verschiedene Trimmstriegel

    Bis auf den CoatKing, der deutlich breitere Abstände hat und auch richtig schneidet, arbeiten die anderen alle nach dem gleichen Prinzip.
    Je nach Hund und Haarqualität haben die verschiedenen Geräte verschiedene Vor- und Nachteile.
    Der Furmi wird zwischen den "Zähnen" bedeutend enger als die meisten anderen Trimmstriegel, dadurch sind diese länger und noch besser für sehr dickes und sehr feines Fell geeignet.
    Der CoatKing schneidet zusätzlich und dünnt auch noch festsitzendes Fell gut aus. Aber er greift nicht so zuverlässig totes Haar, daher sieht der Hund toll aus, haart aber doch noch mehr.
    Bei wirklichen Trimmhunden, die gezupft werden müssen, eignen sich all diese Hilfmittel nur zur Vorarbeit, danach bekommt man mit einem Trimmmesser (das zu Hund und Anweder passt, es gibt nicht umsonst hunderte :D ) noch massig aus dem Hund und muss meist bestimmte Zonen zusätzlich komplett mit der Hand arbeiten.
    Was man zur "perfekten" Pflege also genau braucht, hängt vom jeweiligen Hund und vom Anspruch ab. Meine Riesen brauchen trotz gleicher Rasse unterschiedliche Gerätschaften, weil das Fell eben doch unterschiedlich ist.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    Nach jedem Spaziergang mit Freilauf (also mind 2 mal am Tag) bürste ich die Hunde durch und suche nach kleinen Verletzungen. Meine Chaoten haben eigentlich immer irgendwo Dornen stecken, sie müssen ja auch immer mit Höchstgeschwindigkeit durchs Unterholz :irre: . Dabei findet man auch gleich Zecken.
    Ich versuche zumindest alle paar Tage mal den Kot anzusehen und achte immer auf die Trinkmenge.
    Da ich meine Hunde selbst zurechtmache und sie im Rolling Coat halte, sehe ich ungefähr alle 14 Tage alles ganz genau.

    LG
    das Schnauzermädel

    darkshadow

    In Essen kenne ich solche Siedlungen auch gar nicht :???: .
    Aber in Bochum, Gladbeck, Bottrop und Oberhausen gab und gibt es das noch. Meine Eltern hatten bis kurz vor meiner Geburt noch Geflügel und Kaninchen, bei einer Freundin gab es bin in die späten 80er 2 Schweine im Jahr, die aufgezogen wurden. Mein Mann ist ebenfalls mit selbstgezogenen Tieren groß geworden, dabei sind wir aus keiner Bergbau- oder Bauernfamilie, aber wir können auch noch alles rund um die Hausschlachtung.
    Ich finde es schon wichtig, wie ein Tier gelebt hat. Denn nur weil ICH mir anmaße ein Tier als Lebensmittel zu sehen, habe ich noch lange nicht das Recht, seine Lebensbedingungen nur auf Profit auszurichten und ihm gar keine Lebensqualität durch artgerechte Haltungsbedingungen zuzubilligen.
    Das Leben muss ein Nutztier erheblich länger ertragen als das Sterben, daher bin ich durchaus für Lebensqualität für Nutztiere. Weil es darf nicht sein, dass die Schlachtung eine Gnade für diese Tiere ist, weil sie z.B. durch Gelenkschäden höllische Schmerzen leiden.

    LG
    das Schnauzermädel