Beiträge von schnauzermädel

    Nunja, da ich mit Igeln und Riesenschnauzer in Not ausgelastet bin :D , kann ich dir keinen weiteren Verein empfehlen.
    Vorkontrollen für die Riesen sind eher schlecht, da ist es nämlich immer sehr passend, wenn man die eigenen Riesen mitbringt, wer von Größe und Temperament zu beeindruckt ist, der kommt nicht in Frage :lachtot: .
    Fahrketten gibts in diesem Verein "leider" ständig. Seit es eine bequeme Alternative gibt den Hund reinen Gewissens loszuwerden (weil er ja in eine rasseerfahrene Pflegestelle kommt), werden das irgendwie immer mehr :kopfwand: .
    Andere seriöse Vereine haben aber auch genau diese Probleme und nehmen Unterstützung sicherlich gern an.
    Pflegestelle ist übrigens durchaus möglich. Viele Vereine erwarten von der Pflegestelle die nötige Zeit, genügend Platz und die Übernahme der Futterkosten. Den TA zahlt man nicht, oft wird die Hundesteuer übernommen und der Hund ist über den Verein versichert, manchmal wird sogar das Futter bezahlt.
    Auch sehr wichtig und viel zu selten angeboten ist die Betreuung eines herrenlosen Hundes, der nicht mehr lang zu leben hat. Hier werden meist die Kosten ebenfalls von den Vereinen übernommen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Für einen Verein Vorkontrollen machen.
    Mit etwas handwerklichem Geschick Dinge basteln, die zur Unterstützung eines Vereins verkauft werden.
    Sich für einen Verein an Fahrketten beteiligen (z.B. Riesenschnauzer in Not braucht immer wieder Fahrer in ganz D).
    Wenn ihr im Stall Platz habt, ordentlich Wissen sammeln und eine Igelstation einrichten, wenn es nicht unbedingt Hunde sein müssen.

    Andere haben bestimmt noch bessere Ideen ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Ja, das geht :D .

    Das Insulin überlebt die Magensäure nicht, daher müssen Diabetiker ja spritzen ;) .
    Die Enzyme dagegen funktionieren genauso weiterhin, wie die gepulverten vom TA, die werden ja auch aus Bauchspeicheldrüsen gewonnen.
    Die Dosierung ist genauso problematisch wie bei den Pulvern, du musst dich rantasten, denn du siehst ja, ob die Verdauung gut klappt.
    Günstig wären für euch wenige, gleichbleibende Rezepte, für die du jeweils die passende Dosierung gefunden hast.
    Wenn das gut funktioniert und du viel einfrieren kannst, macht dir http://www.frostfutter.de ab 100kg Abnahme dein Wunschmenue für ca. 2€/kg und ohne Versandkosten :D . Generell ist das für Rohfütterer ja nicht so interessant, aber bei der Problematik durchaus eine Arbeitserleichterung.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich habe bisher alle Hunde noch stark beeinträchtigt mitgenommen.

    Wenn man die Hunde mit viel Ansprache und zwicken wach bekommt und sie die Zunge wieder recht gut kontrollieren können, dann geht das ganz gut. Ich habe sie dann zwar immer getragen und erstmal in mein Bett gelegt (mit ein wenig Bettdecke über Hinterbeine und Rücken wegen der schlechten Temperaturegulation) und mich lesend daneben niedergelassen.
    Alle meine Hunde werden extrem unruhig und wollen nicht in fremder Umgebung bleiben, bevor sie halbwach randalieren und sich selbst schaden, nehme ich sie lieber früh mit.
    Dann schlafen sie entspannt aus und melden sich erst, wenn sie fit genug sind und Pipi müssen. Danach wollen sie gar nicht mehr mit ins Bett, sondern schlafen sich an ihren Lieblingsplätzen aus.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Selbst ein an sich sehr gut erzogener Riese hat mal einen Ausraster und dafür lernt man, wo man ihn packt.
    Dabei gehe ich jetzt weniger von einem Angriff auf mich aus, obwohl ich auch das schon bei einem Neufundländer erlebt habe, sondern von der Absicht einen anderen Hund zu bedrohen oder sogar anzugreifen. Da gibt es keinen Unterschied eigener Hund oder fremder Hund. Ich muß ganz einfach eine Attacke verhindern und dazu gibt es diesen speziellen kurzen Griff eventuell mit hochheben.

    Hier ging es ja ursprünglich um einen Riesen und da gibt es ein typisches Problem.
    Hat ein Riese einen so depperten Besitzer, dass er sich solches Verhalten rausnehmen kann, dann passiert es schnell, dass dieser tobende Hund sich umwendet. Dann sagt er seinem unfähigen Zweibeiner recht deutlich und schonungslos, dass er sich dieses Festhalten auch nicht mehr erlauben darf, weil er eben nichts zu melden hat. Das vermeidet man so sehr einfach gleich mit.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich arbeite nicht als Hundetrainer, aber ich übernehme regelmässig beissende Riesen, die solche :zensur: und schlimmere Besitzer hatten.

    Leider hast du grad bei diesen Hunden das Problem, dass du gar nicht absehen kannst, on du ihnen normalerweise körperlich gewachsen bist, im Ernstfall bist du es eh nicht.
    Man kann leider gar nicht voraussehen, welcher Hund einen körperlich an die Grenzen bringt.
    Meine jetzigen sind ein gutes Beispiel:
    Der Rüde, knapp 70cm und mind. 45kg, ist deutlich schwerer zu händeln als die Hündin, 68cm, 36kg. Wenn die Hündin aber mal richtig abdreht, DANN ist der Rüde dagegen ein Kinderspiel, im Ernstfall mobilisiert sie deutlich mehr Kraft und geht viel kompromissloser vowärts. Das glaubt nur nie jemand, weil es alle 2 Jahre vielleicht einmal vorkommt.

    In den falschen Händen wäre diese zierliche Dame aber ein deutlich größeres Problem. Ung genau da sind dann eben die Schwierigkeiten, dem Welpen sehe ich nicht an, ob ich ihn händeln kann. Wenn ich an einen großen Rüden mit den Qualitäten dieser Hündin geraten würde, bekäme ich zum ersten mal auch echte Schwierigkeiten.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ja, Sedalin und Co. sind in so weit ungeeignet, dass sie die psychomotorischen Fähigkeiten dömpfen und eine Muselentspannung bewirken, das Bewusstsein ist aber nicht getrübt. Der Hersteller schreibt zwar von verminderter Reizbarkeit und Ängstlichkeit, aber dass ist bei ungetrübten Bewusstsein wohl eher unwahrscheinlich.
    Generell haben diese Mittel ihre Berechtigung und in ganz schweren Fällen kann man sie sogar zur Erziehung einsetzen, eben weil das Bewusstsein ungetrübt ist.
    Aber bei Sylvester kommt es eher zu einer Panik und zur Verstärkung der Angst.

    Relaxan ist eher ein "Ergänzungsfuttermittel", man richtet damit keinen Schaden an. Manche Tiere sprechen sehr gut darauf an.
    Alkohol greift schon deutlich stärker ein, wirkt aber erstaunlicherweise sehr gut.
    Gib deinem Hund am Besten bereits einige Tage vorher regelmäßig Relaxan. Wenn das allein hilft und das ist möglich, dann hast du die ideale Lösung. Meist hat man ja einige "Frühböllerer" und merkt bereits, ob der Hund entspannter ist als sonst. Gibt es hier leider doch die gewohnte Panik, dann kannst du ein Likörchen reichen :D . Mit dem Relaxan zusammen geht das, bei Sedalin und Co. sollte man dringend davon Abstand nehmen!

    LG
    das Schnauzermädel

    bungee

    Im Idealfall hat man seinen Hund bereits in seiner Jugend so erzogen, dass man nie gegen die Köperkraft ankämpfen muss.
    Aber wenn das leider nicht der Fall ist, dann kann es sein, dass man notfalls auch eher ungünstige Methoden anwenden muss.

    Manchen Riesen würde ich tobend nie im Geschirr hochnehmen, denn dann erwischt er mich locker. DAS möchte ich aber vermeiden ;) .
    Manchmal muss man praktische Erwägungen machen und kommt zu dem Schluss, dass man manchmal andere Mittel braucht.
    Wenn ich mal wieder einen seine Menschen beißenden Riesen hier habe, dann arbeite ich grundsätzlich positiv mit ihm. Wenn der Hund aber grade versucht mich ernsthaft zu verletzen, dann kann ich das weder ignorieren oder clickern oder sonstwas. Dann geht der Eigenschutz vor und auch dann hilft dieser Griff. Und die Sicherung der Umwelt geht auch eindeutig vor. Bevor der Hund sich losreißt, halte ich ihn notfalls so, das dient auch seinem eigenen Schutz.
    Hunde ab einer gewissen Größe dürften dann gar nicht mehr gehalten werden, denn wenn die es mal ernst meinen, dann hat man als Mensch wenig Chancen.

    LG
    das Schnauzermädel