Beiträge von schnauzermädel

    Nein, wenn sie schläft ist alles bestens.

    Ein Blutohr entsteht, wenn durch die Schüttelei ein Gefäß im hängenden Teil des Ohres platzt. Dann bildet sich eine Blutblase zwischen Haut und Knorpel.
    Das ist nicht gefährlich für den Hund, aber u.U. sehr schmerzhaft und die Behandlung ist langwierig und manchmal muss die Stelle in einer OP "versteppt" werden, damit das heilt. So ein verletztes Gefäß blutet leider schon bei geringen Bewegungen immer wieder nach.
    Dazu entzündet sich so ein verbundenes Blutohr meist wegen der mangelnden Belüftung erneut und du hast wieder den Ärger, mit dem alles angefangen hat.
    Lass sie einfach ungestört schlafen, dann schüttelt sie nicht und merkt das Ohr auch nicht so doll.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    Sowas hat man natürlich nachts :motz: , aber irgendwie haben manche Hunde immer so ein Timing... Ich habe auch solche Hundchen.

    Ob das jetzt einfach eine Ohrenentzündung ist, Milben den Hund quälen, oder irgendwo ein Fremdkörper Äger macht, kann dir natürlich nur der TA sagen.
    Da das den Hund offensichtlich sehr stört, sieh zu, dass zu früh dort vorstellig wirst, dann dürfte der Hund zur Bescherung schon ruhiger sein.

    Das ständige Schütteln bringt natürlich das Risiko eines Othämatoms (Blutohr). Wenn der Hund es toleriert, dann kannst du das Ohr über den Kopf hochklappen und mit einem Stück Nylonstrumpf ruhigstellen. Dann kann kein Gefäß platzen und das Ohr wird belüftet. Meist mögen die Hunde das aber nicht und du kannst gar nichts tun bis morgen früh.
    Wenn es zu schlimm wird, fahr zum Notdienst.

    LG
    das Schnauzermädel

    Mo überlegt, ob es mit 13 Monaten zum HD-Röntgen passend wäre. Das ist u.U. etwas knapp ;) .
    Dein Hund war in diesem Fall als "Althund" zu sehen, diese spezielle Junghundform tritt bei Hunden deutlich unter einem Jahr da erste mal auf. Es ist eine Erkrankung beim Welpen, die anders verläuft als bei Hunden mit normalem Immunsystem.
    Nochmal zum Verständnis: Die Bläschen reizen zwar das Auge, aber sie sind eine Reaktion auf die ständigen Bindehautentzündungen, die bei manchen Junghunden wegen des unfertigen Immunsystem gehäuft auftreten. Wenn man da schabt, ändert das nichts an den Entzündungen und die Bläschen kommen wieder.
    Ideal ist immer der Besuch eines DOK-TAs.
    Wenn erwachsene Hunde durch andauernde Bindehautreizungen die Bläschen entwickeln, dann schabt man recht schnell, da sie dort meist nicht von selbst wieder verschwinden. Staubbelastung, Allergien oder eben bakterielle Infektionen sind hier oft die Auslöser.

    LG
    das Schnauzermädel

    finnrotti

    Es kann bis auf eine Ausschaltung der Zeugungsfähigkeit und kleine Hoden auch gar nichts passieren.
    Das Verhalten eines Rüden hängt auch stark von den Strukturen des Gehirns ab. Ein Welpe bekommt bereits im Mutterleib einen Testosteronschub von der Mutter ab. Je stärker dieser Schub, desto männlicher wird das Gehirn ausgebildet. Diese festen Strukturen sind unabhängig vom später im Körper produzierten Hormon.
    Daher gibt es Rüden, die sich durch eine Kastration gar nicht verändern, läufige Hündinnen weiterhin toll finden und auch den gesamten Deckakt vollziehen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Najira, du vergleichst die Junghundeform mit der Variante, die dein Hund im Erwachsenenalter hatte ;) .
    Ein erfahrener Augenspezialist wird dir beim Junghund zum Warten raten und zwar monatelang. Meist tritt die Erkrankung bereits vor dem 6. Lebensmonat aus (oft löst es die Zahnung aus. Babys bekommen Fieber und Durchfall, Hund die Bläschen), gewartet wird bis gut über das erste Lebensjahr hinaus.
    Beim Junghund verschwinden die Bläschen meist von selbst, beim Althund bleiben sie unbehandelt meist.
    Diese Bläschen kann man nicht mit Tropfen oder Salben behandeln, sie reagieren nicht darauf, da die eine Reaktion des Körpers sind.
    Junghunde reagieren oft auf jede kleine Infektion, die wir gar nicht bemerken, mit diesen Bläschen. Daher nützt das Schaben erst, wenn der Hund ein ausgereiftes Immunsystem hat. Das ist aber erst mit deutlich über einem Jahr der Fall.
    Die meisten Haustierärzte schaben, was das Zeug hält. Hier laufen genügend Hund rum, die wurden im ersten Lebensjahr bis zu 4 mal geschabt :motz: .
    Das ganze hat nichts mit Fachbuch lesen zu tun. Es ist bei mir z.B. eine Erfahrung aus der Praxis. Mein erster Chef schabte lustig los, der Augenspezialist wartete ab und behandelte lange nur Akutes. Die Dauer der Erkrankung war gleich, nur hatten die geschabten Hunde mehrere Narkosen und die Geldbörse der Besitzer hatte akute Schwindsucht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Also, meist schreitet es bei älteren Hunden langsam voran, junge Hündinnen bekommen wenn überhaupt dagegen meist schnellwachsende Arten. Das sind aber nur statische Werte, es kann auch ganz anders sein. Was genau vorliegt und wie das in Zukunft wird, weißt du, wenn das Ergebnis des Pathologen vorliegt.
    Wahrscheinlich ist nirgendwo anders etwas, aber in diesemAlter könnte der Hund auch andere Krebsarten haben, die man von außen lange nicht bemerkt. Eine Röntgenaufnahme ist nicht sehr teuer, lohnt sich hier aber durchaus.

    Dein Hund bemerkt nur dein verändertes Verhalten. Wenn der Knubbel und das sind sie meist, schmerzfrei ist, stört den Hund das erstmal gar nicht.
    Du kannst den Hund daher jetzt genauso allein lassen, wie in der letzten Woche auch. Dein Hund mag zwar etwas verunsichert wein, weil du so durch den Wind bist, aber der Hund kennt den Grund nicht. Und in einigen Tagen geht es dir auch wieder anders. Nach dem ersten Schock ändert sich dein Verhalten und deine Herangehenweise an des Thema erfahrungsgemäß noch. Du wirst mit Sicherheit kämpferischer und wirst das Beste aus der Situation machen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Rhian hatte Konjuktivitis Follikularis im Anschluss an ihre heftige allergisch bedingte Augenentzündung im Herbst vor einem Jahr. Da sie nicht auf Salben ansprach, wurde die Nickhaut Ende Januar mit gutem Erfolg ausgeschabt.

    Wartet man zu lange, kann das Ganze chronisch werden. Wie erfolgreich das Ausschaben ist, hängt auch mit der Geschicklichkeit des Operateurs zusammen. Ich würde eine leichte Narkose einer lokalen Betäubung vorziehen, da der Kopf absolut ruhig gehalten werden muss - ein Zucken kann den Erfolg gefährden. Vom Stress des Fixierens mal abgesehen. :/

    Ich muss mal widersprechen ;) .
    Die juvenile Konjunktivitis follicularis ist eine Sonderform der der Bindehautentzündung beim Junghund. Die Ursachen sind nichteinmal vollkommen geklärt, häufig liegt eine Virusinfektion vor, mit der der Hund bei zunehmender Reife selbst zurechtkommt. Daher kommt es eben oft zur Spontanheilung bei Erreichen eines best. Alters.
    Cronisch wird diese Erkrankung nicht, wenn man zu lange wartet, sie ist es bereits, wenn sie festgestellt wird.
    Sicherlich kommt es sofort zu Rezidiven, wenn die Ausschabung nicht vollständig war, dann sind ja weiterhin Bläschen vorhanden, die sofort wieder das Auge reizen.
    ABER:
    Die Bläschen entstehen durch eine chronische Bindehautentzündung. Histologisch gesehen bestehen die Bläschen aus einer Anhäufung von Lymphozyten und Plasmazellen im subepithelialem Gewebe, das entsteht durch die Entzündungen.
    Wenn das Immunsystem des Hundes noch nicht ausgereift ist, kommt es weiterhin zu Bindehautentzündungen und die Bläschen bilden sich neu. Da kann die Vorbehandlung noch so gründlich gewesen sein, denn die Zellen der Nickhaut reagieren einfach neu.
    Daher bietet sich beim Junghund das Abwarten an, die Entfernung der Bläschen entfernt nur die akute Reizung des Auges, die Ursache besteht weiter.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    Ach Mensch, so etwas möchte niemand erleben, aber irgendwann werden die Mäuse doch krank...

    Falls das jetzt gleich emotionslos klingt, sei mir bitte nicht böse, ich versuche alle Infos zusammenzubekommen.

    Also, ein Tumor ist erstmal nur ein "Gewächs", das dort nicht hingehört. Ob es gut- oder bösartig ist, sieht erst der Pathologe.
    Die Operation sollte mit einer Inhalationsnarkose und Monitorüberwachung gemacht werden, da ist die Überwachung besser und das ganze ist schonender, da man Narkosegas viel besser dosieren kann. Also es sollte eine Versorgung wie beim Menschen sein. Das kann nicht jeder TA, die Ausstattung ist teuer.
    Idealerweise würde man die gesamte Milchleiste entfernen und den Hund kastrieren, da solche Tumore auf die Hormonschwankungen reagieren. Aber so ein großer Eingriff ist für einen älteren Hund u.U. zu belastend.
    Gesäugetumore bei älteren Hündinnen gehören meist zu einer wenig aggressiven und langsamwachsenden Gruppe. Oft haben Hündinnen zwar diesen Krebs, aber wegen des hohen Alters sterben sie später an einer anderen Erkrankung, weil der Krebs sich so langsam ausbreitet. Die Prognose ist also gar nicht so schlecht, selbst wenn es bösartig ist.
    Bevor du den Hund operieren lässt, solltest du eine Röntgenaufnahme von Lunge und Leber machen lassen. Falls sich hier Tumore finden, würde ich dem Hund keine OP mehr zumuten.

    Ich wünsche Euch alles Gute!
    Du musst jetzt erstmal den ersten Schock verarbeiten und das braucht Zeit. Denke immer daran, zur Zeit geht es deinem Hund gut, für ihn hat sich nichts geändert. Er hat ein hohes Alter und wahrscheinlich auch noch viel weitere Zeit.

    LG
    das Schnauzermädel