Beiträge von schnauzermädel

    Was der Hund hat, kann ich dir auch nicht sagen.
    Es kann z.B. eine Unverträglichkeit irgendwelcher Futtbestandteile sein und dann eben auch vieles andere.

    Aber eine Kotprobe von etwa 20g reicht für zig Untersuchungen. Diese Minimenge gut verpackt und mit etwas Wasser feucht gehalten lässt sich auch nach einigen Tagen noch untersuchen.
    Lass dir vom TA ein Set für Kotproben geben und behalte das einfach in der Hundejacke. Kommt die merkwürdige Wurst, Probe einsammeln, anfeuchten und ab in den Kühlschrank, bis man sie ins Labor bringen kann ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Was könnt ihr mir erzählen zu
    -Verhalten
    -Fütterung
    -Umgang
    -Pflege (vorerst, frisch nach der Kastra)
    -Belastungen (spazieren, spielen etc pp.)

    Ich versuchs mal ;) .

    Das Verhalten ändert sich bei Hündinnen kaum, weil sie sich kastriert dauerhaft im Anöstrus befinden.
    Da deine Hündin kurz nach der Hitze kastriert werden musste, könnte sie evtl. trotzdem scheinträchtig sein. Das wird dann meist etwas hartnäckiger, weil die restlichen Hormone fehlen. Mit Geduld und evtl. Medis bekommt man das aber weg ;) .
    Füttere erstmal normal weiter, evtl. leicht reduziert. Es kann sein, dass deine Hündin weniger Futter braucht, es muss aber nicht sein. Also das Gewicht einfach im Auge behalten.
    Behandle sie normal, sie wird schneller fit sein, als du dir das vorstellen kannst :D .
    Besondere Pflege braucht die Wunde nicht, sie darf eben nicht drangehen. Bei Nässe solltest du die Wunde vor Spritzwasser schützen, da kann man sich ganz einfach eine Art Schürze basteln. Wir haben hier zur Zeit Frost, wenn es bei euch auch so ist, hoffe, dass es bis einen Tag nach dem Fädenziehen so bleibt.
    Ungefähr für 4 Wochen würde ich starkes Toben und Sprünge vermeiden, damit alles vernünftig heilen kann. Wenn sie halbwegs vernünftig ist, kann sie aber nach dem Fädenziehen frei laufen. Da kennst du deinen Hund am besten.

    Gute Besserung!

    LG
    das Schnauzermädel

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    Ich denke, der Staff ist genauso sehr oder so wenig ein Anfängerhund, wie die meisten anderen Rassen auch. Der einzige Unterschied wird die Attitüde der anderen Leute. Gegen die muß man als Halter schon sehr wesensfest auftreten. Traust Du Dir das zu?

    Eben, das ist das eine Problem. Das andere ist, dass Staffs leider eben oft eine ungünstige Vorgeschichte haben, weil sie einen Depp als Halter hatten. Das muss man aber bei jedem "Gebrauchthund" abklären ;) .
    Absonsten ist ein Staff genauso einfach oder schwierig zu händeln, wie andere Hunde dieser Gewichtsklasse eben auch. Staffs sind tolle Allrounder und deutlich einfacher zu halten als die ganzen extrem spezialisierten Rassen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ab zum TA, Ohrstecker sollte man im Röntgenbild sehen ;) .

    Ansonsten Hundi gut beobachten, nach dem TAbesuch eher etwas mehr füttern und Sauerkraut (gern mit etwas Paraffinöl) in den Hund bringen.
    Glücklicherweise sind Ohrstecker ja recht klein und der Hundedarm bringt Fremdkörper meist automatisch in die Mitte der "Wurst".

    Ich drücke die Daumen, meist gehen solche Katastrophen zum Glück gut aus.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Die wissen halt nicht, dass derjenige Trainer davon lebt, sein täglich Brot damit verdient. Viele in Vereinen machen es ja nur nebenbei, oder ehrenamtlich. Muss man dem Hundehalter eben mitteilen. Und wenn er einfach kein Geld hat, um sich Unterricht leisten zu können, bleibt immernoch die Möglichkeit, ihm vorzuschlagen, dass er in Internetforen oder in Bücher schauen kann. :ka:

    Ähm, wenn ich wirklich Hilfe möchte und wirklich an meinem Hund arbeiten möchte, dann finde ich auch Hilfe.
    Ein Hundetrainer mag zu teuer sein, aber es findet sich sicherlich ein Verein mit bezahlbaren Konditionen.

    Nur wenn ich mir das Elend ansehe :motz: .
    Warum haben wir denn immer mind. einen Riesenschnauzerrüden, der seine Leute zerlegt hat :kopfwand: .
    Da muss es ein Riesenschnauzer sein, es muss ein Rüde sein, es muss eine Arbeitslinie sein...
    Dann lässt man den so mitlaufen bis es untragbar wird. Dann wird beim Verein aufgeschlagen und man kann dann nicht damit umgehen, dass recht schonungslos das Problem umrissen wird. Also ab zum Hundetrainer. Das muss aber ein "harter" sein, denn das ist schließlich ein harter Hund, mit Wattebäuschchen werfen bringt da nix. Außerdem sagt so einer nicht, dass man selbst Mist gemacht hat, er sagt, man muss dem Hund den Kopf graderücken :kopfwand: .
    Und dann muss der Hund weg... Das sind dann meist auch so "keine Zeit mehr"-Opfer...

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn Edelstahlseife es nicht richtet oder "farbige" Flecken bleiben, dann hilft Holzkohle.
    Fell anfeuchten, gründlich mit einem Stück Holzkohle abreiben, den schwärzlichen Schmuddelfleck trocknen lassen und dann gründlich ausbürsten ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Das kommt auf den Hund und den Grund für die Tröte an.

    Wir hatten nach OPs Hunde, die haben das Ding gar nicht gebraucht, welche, wo es nachts und bei Abwesenheit nötig war, und welche, wo es fast immer angebracht war.
    Ein gutes Beispiel für Tröte draußen war einer unserer Rüden. Der arme Kerl hatte 1000 Allergien, bekam Hot Spots und kratzte sich in schlimmen Phasen in wenigen Sekunden blutig.
    Mit dem bin ich mal unterwegs gewesen, alles war wie immer, er hatte eine gute Phase, keine Wunden, keinen Juckreiz. Plötzlich fing er mitten auf einem Zebrastreifen an sich zu kratzen. Eine Aktion von wenigen Sekunden, aber er hatte sofort ein 5-Markstückgroßes Loch am Maul :schockiert: .
    In schlimmen Phasen lebte er rund um die Uhr mit Tröte und hatte immer Socken an den Hinterläufen. Das war die beste Möglichkeit.

    LG
    das Schnauzermädel