Beiträge von schnauzermädel

    Ne, bei meinen ist da das Haar zu weich.
    Wobei ich auch viel Trimarbeit am liegenden Hund mache, für die Übergänge, Konturen und sonstige Stellen müssen sie ja lang genug stehen.
    Ich halte meine im Rolling Coat.
    Einmal in der Woche mit dem Furmi&Co. und alle 4 Wochen etwas mehr Arbeit. So hat das Fell immer etwa 3 cm, sieht bestens aus und schützt gegen jegliches Wetter. Ablage im Platzregen frisch geschoren ist ja nicht so pricklend :lachtot: .
    Im Hochsommer bekomme ich aber ab und an auch nen Triller und schere nach dem Trimmen runter.
    Oder wenn ich mal "Pflegepause" gemacht habe, dann nehme ich erst die gesamte Granne ab und 4 Wochen später die ganze Unterwolle. Dann sind sie grad mal mit 5 mm gesegnet :D und das ohne Maschine.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Mir macht das knurren schon Sorgen.Naja,dann probieren wir es so.

    Du sollst ja auch dran arbeiten :D !
    Aber dein Hund verhält sich aus seiner Sicht normal. Er muss erst lernen, wie das mit irgendwelchen Sachen im Maul mit Menschen geht.
    Wenn du dich durchgesetzt hast, dann hast du dein Ziel erreicht, der Hund hat sein Maul geöffnet, wenn auch unter Zwang. Willst du jetzt strafen? Was lernt der Hund dann? "Mir wird etwas weggenommen, das mir gehört und dann bekomme ich Ärger" kann nicht das Lernziel sein. Ein starker Hund wird seine Gegenwehr verstärken, ein schwächerer wird unsicher und verliert das Vertrauen.
    Du muss das gewünschte Verhalten kontrolliert üben. Dazu sollte die Beute erstmal nicht zu attraktiv sein, das erleichtert den Tausch. Hier kannst du unerwünschtes Verhalten natürlich mit einem bestimmten "NEIN" kommentieren, wenn der Hund das kennt. Aber du solltest so üben, dass das Lob deutlich überwiegt. Tauschen und Abgeben soll/muss für den Hund angenehm und lohnend sein.
    Im Notfall zieht man das durch und verhält sich dann neutral. Ärger, Wut oder Strafe versteht der Hund in dem Zusammenhang gar nicht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Selbst echte Trimmhunde haben Körperstellen, wo sie es nicht mögen oder wo das Haar viel zu weich ist.
    Ich trimme meine Riesenschnauzer. Trotzdem nehme ich am Kopf und an den Hosen die Schermaschine.
    Die empfindlichen Stellen am Körper (bei meinen die Brust ab Brustbein abwärts, ein Stück Schulterpartie über dem Vorderbein, das untere Drittel des Brustkorbes und Teile der Hinterläufe) bearbeite ich nur mit Furmi oder CoatKing (falls nach dem Furmi noch zuviel steht, der CoatKing schneidet) und gleiche mit einer Effilierschere an.
    Das Auszupfen des reifen Haars tut nicht weh, aber die Hunde müssen sich trotzdem daran gewöhnen. Und empfindliche Stellen pflegt man einfach anders, ein Hund soll danach ja Erleichterung empfinden und nicht währenddessen gepiesackt werden.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Also wenn du nen Finger ganz hinten ansetzt und in dann zwischen die Kiefer (da wo ich meine sind keine Zähne) Dann müsste sie die Schanuze automatisch öffnen....

    Bei meinen Riesen ist da zuviel Platz, das nützt gar nichts. Da komme ich besser zurecht, wenn ich die Lefzen hinter den Fangzähnen gegen die Zähnchen drücke.

    Generell solltest du, wie bereits geschrieben, üben.
    In der Situation nimmst du es halt weg und dann ist gut. Dein Hund verhält sich artgemäß und hat noch kein Alternativverhalten gelernt. Was willst du da tun :???: ?

    LG
    das Schnauzermädel

    Das Futterdrama ist vollkommen normal :D .
    Bei einem Hund ist es genetisch nicht vorgesehen Futter wieder abzugeben. Selbst in einem Rudel darf der Schwächste Futter verteidigen, dass die Stärkeren liegen gelassen haben.
    Nun ist eine Familie kein Hunderudel und es gelten andere Regeln, damit ein reibungsloses Zusammenleben möglich ist.
    Also ist es bei aller Normalität ein Problem, an dem gearbeitet werden sollte.
    Üb zuerst mit dem Hund das Tauschen. So lernt der Hund, dass Abgeben Vorteile bringt, denn man bekommt etwas besseres ;) .
    Danach kann man das Abgeben und wieder Zurückgeben üben. Dann bemerkt der Hund, dass er gar nichts verliert.
    Zusätzlich immer schön üben, dass der eigene Mensch sich alles ganz genau ansehen darf. Also immer schön Pfoten, Ohren und Zähne kontrollieren und das ganze konsequent durchziehen und belohnen. Dabei kann man sehr schön üben, dass Gegenwehr wenig bringt, Kooperation sich aber lohnt.
    Hat der Hund etwas erwischt, das er gar nicht haben darf, dann nicht ängstlich oder Zurückhaltend an die Sache herangehen. Ein beherzter Griff ins Halsband und ein Zangengriff ums Maul (von Oben mit Daumen und Zeigefinger die Lefzen so kräftig wie nötig gegen die Zähne drücken) öffnet das Maul zuverlässig und dir kann nichts passieren ;) . Dann erst die losgelassene "Beute" aufheben und dann den Hund loslassen. Das ist zwar nicht nett, aber es ist u.U. eine lebensrettende Massnahme. Ist das Objekt der Begierde zu tief im Rachen, fängt man genauso an. Aber wenn das Maul mit dem Zangengriff fixiert ist, nimmst du die Hand vom Hals und drückst mit dem Handballen den Unterkiefer runter, dann kommt man an alles ran.
    Allerdings sollten solche Massnahmen nach ausreichendem Training nicht notwendig sein.

    LG
    das Schnauzermädel

    Das kommt ganz darauf an, welche Fellstruktur die Mischung geschaffen hat.
    Wenn das Fell farbloser und die einzelnen Haare dünner geworden sind, dann spricht das für ein trimmbares Rauhhaar.
    Wenn du kaum Haar in der Bürste hast, aber wenn du ein wenig Fell zwischen die Finger nimmst und es lassen sich laicht viele Haare rausziehen, dann sieht es ebenfalls so aus.
    Du musst den Hund aber nicht zum Trimmen geben, du kannst das Fell auch selbst vernünftig pflegen.
    Regelmäßig mit dem Furminator drangehen, das sollte schon reichen. Wenn dir der zu teuer ist, kannst du auch den ganzen Hund mit einem Trimmmesser "auskämmen", das dauert eben viel, viel länger.
    Für ein schönes Fell und zur Vermeidung von Hautproblemen reicht das meistens schon. Es muss ja kein Fell in bester Ausstellungsqualität werden :D .

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    ....wenn man in der Zeit jetzt ganz weit zurückgeht.

    Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass die Natur Hunde mit HD, Augenerkrankungen, Chromosomendefekte etc. "produziert" hätte. Eigentlich hätten dies ja dann während der Trächtigkeit abgehen müssen oder nach der Geburt wören diese doch nicht überlebensfähig.

    Also wäre meine Frage: kommen diese ganzen Erkrankungen nicht erst durch den Versuch des Menschens Hunde zu spezialisieren? sprich überlegt zu züchten?

    Doch, erbliche Erkrankungen kommen in der Natur genaus so vor. Nur wird sich wenig davon in der Natur festigen, weil die betroffenen Tiere entweder gar nicht lange leben oder sich gar nicht oder nur wenig vermehren können.
    Selbst bei völlig gesunden Eltertieren kann es während der Verschmelzung von Ei und Samen zu Fehlern und damit Defekten kommen.
    Aber bei der Zucht besteht natürlich ein höheres Risiko Defekte zu festigen. Oft ist ein bestimmtes Merkmal mit einem Defekt gekoppelt (Weißanteil und Taubheit bei manchen Rassen z.B.). Wenn das wenig offensichtlich ist, dann kann man versehentlich ein echtes Problem schaffen. Deshalb ist z.B. der Einsatz von "Jahrhundertvererbern" kritisch zu sehen.

    LG
    das Schnauzermädel