Beiträge von schnauzermädel

    Meine Hündin würde sich auch mit Trofu überfressen.
    Das schlimmste, was wir je hatten, war eine Hündin (22kg), die mal eben 2,5kg Trofu gefuttert hat. Sie hätte wohl auch mehr genommen, wenn die Probentüte mehr Inhalt gehabt hätte.
    Nach der Portion hatte sie massive Atemprobleme, das Herz leistete Schwerstarbeit und es ging ihr einige Tage schlecht. Wir haben eine Nacht in der Tierklinik verbracht, wo sie beobachtet wurde und wir immer wieder laufen gehen durften, um die Magenentleerung zu beschleunigen. Man konnte sehen, dass dieser Hund sich überfressen hatte, die Rippen wurden regelrecht nach außen gedrückt. Wir dachten erst an eine Magendrehung. Der TA wollte kein Brechmittel geben, er hatte die Befürchtung, diese Belastung hält der Kreislauf nicht aus.

    LG
    das Schnauzermädel

    Also, generell sind meist 2 Rüden einfacher zusammen zu halten als 2 Hündinnen, da ist es ähnlich wie beim Menschen, die Kerle prügeln sich und gehen danach ein Bier trinken, die Damen hassen sich zeitlebens.
    Natürlich gibt es da Ausnahmen.
    Wenn es Streitereien unter den Herren geben sollte, die dauerhaft sind, könnte eine Kastration helfen. Dann muss man aber den Unterlegenen ganz klar erkennen und den kastrieren. Erwischt man den Stärkeren, hat man danach meist ein echtes Problem.
    Von der Behandlung her, ist es anfangs sinnvoll die Hunde möglichst gleich zu behandeln und dann die Ordnung, die sich unter den Hunden bildet zu unterstüzen. Keinesfalls den Unterlegenen betüddeln oder bevorzugen, weil er so eine "arme Wurst" ist, das wird gefährlich.
    In der Anfangszeit, evtl. dauerhaft sollte man die beiden bei Abwesenheit trennen, sonst kann das Übel aussehen, wenn man heimkommt.
    Zusätzlich bedenkt, dass euer Rüde noch ein "Kind" ist. Erwachsen wir er erst mit etwa 3 Jahren sein. Es kann sein, dass sich seine Haltung zu anderen Rüden noch deutlich ändert. Das sollte eigentlich kein Problem bei "Rudelmitgliedern" sein, aber in Ausnahmefällen wird auch das nicht mehr geduldet. Das sollte euch bewusst sein.
    Sollte der Hund bei euch einziehen, müsst ihr ein "Wir-Gefühl" der beiden Herren auf Spaziergängen schon im Ansatz unterbinden, sonst könnten sie zur mobbenden Pest für die Umwelt werden.
    Sollte der Neue bei Hundebegnungen Lärm machen, richte dich darauf ein, dass deiner es schnell übernimmt. Man sollte also notfalls in der Lage sein 2 tobende Riesen zu halten ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich sehe das ja auch so wie du, ich lasse selbst immer auch Stressröntgen ;) .
    Aber auf die Auswertung beim Gutachter hat das ja keinen Einfluss, weil die Stressaufnahme dazu nicht zählt. Ich wäre froh, wenn die Stressaufnahme in die Bewertung einfließen würde, weil man dann mehr über die Elterntiere weiß, wenn sie nicht intesiv sportlich geführt werden. Was nützt eine A-Hüfte mit Spiel im Gelenk? So ein Hund hat dann im Alter auch Arthrose.

    LG
    das Schnauzermädel

    Also der pH-Wert kann beim Hund durchaus unter 1 liegen, beim Menschen irgendwo zwischen 1 und 1,5.
    Allerdings hängt es auch beim Hund, wie beim Menschen auch, von den aufgenommen Nahrungsmitteln ab, wieviel Magensäure gebildet wird.
    Beim Hund beginnt die Verdauung erst im Magen, der Magen braucht die Information "Proteine", damit ordentlich Magensäure gebildet wird. Bei Fleisch funktioniert die "Durchsäuerung" des Mageninhaltes besser als bei getreidelastiger Fütterung.

    Zitat

    Der pH-Wert im Magen-Darm-Kanal, der sowohl die Wirkung der Verdauungsenzyme als auch die Aktivität der Bakterienflora beeinflusst, variiert im Verlauf des Verdauungstraktes erheblich. Im Magen werden zwischen den Mahlzeiten relativ hohe Werte ermittelt (um 6), die jedoch nach der Mahlzeit infolge Salzsäurebildung m.o.w. rasch abfallen. Der Rückgang des pH-Wertes richtet sich nach der gebildeten Sekret-, aber auch der aufgenommen Futtermenge und Futterzusammensetzung. Zum Teil werden Tiefstwerte (pH 2-3) im Magenbrei erst einige Stunden nach Beginn der Futteraufnahme gesehen.


    Quelle: Meyer/Zentek
    Es findet sich auch noch eine Graphik, die die veränderten Zeiten je nach Fütterungsart zeigen.
    Daher wird ein frischfuttergewöhnter Hund mit sehr vielen Bakterien sehr einfach fertig.

    LG
    das Schnauzermädel

    Einerseits ist es schwierig seinen Hund "selbst" fressen zu lassen, weil es dann doch Probleme mit den Ruhephasen gibt.
    Andererseits kann es schwierig werden, wenn der Hund wirklich sein Magenvolumen ausschöpft. Hunde haben etwa 90ml Magenvolumen pro kg Körpergewicht, d.h. der Magen meines 40kg-Hundes mehr als dreieinhalb Liter. Wenn ich mir seine tägl. Ration anschaue, dann würde Vollfressen für anderthalb Tage reichen. Bei meiner Hündin wäre es noch schlimmer, die hat für etwas mehr als 3 Liter Platz bekommt aber tägl. etwa einen Liter an Volumen. Und im Gegensatz zum Rüden würde die Hündin das auch ausnutzen, wenn sie dürfte :roll: .
    Da kommt dann schon der nächste Punkt: Das jeweilige Tier. Beim Rüden könnte ich mir das erlauben, der nähme etwas mehr als seine Tagesration und wäre zufrieden. Die Hündin würde hektisch alles runterwürgen und erst stoppen, wenn es wieder rückwärts geht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    wie machst du das?? was fütterst du und wie bleiben die so schön?

    Unser bisher ältester Hund wurde 18 Jahre, er hatte bis zum Schluss strahlend weiße, vollständige und nicht sichtlich abgenutzte Zähne.
    Elterntiere, die bereits gute Zähne haben, gute Aufzucht, Rohfütterung mit Knochen und keine Tennisbälle haben bei allen unseren Hunden für gute Zähne gesorgt. Da konnte auch regelmäßiger Schutzdienst nichts daran ändern.

    LG
    das Schnauzermädel

    Entsprechend der SV-PO werden auch die Rettungshundeweltmeisterschaften gerichtet. Viele Staffeln schicken ihre Teams mittlerweile auch in solche Wettkämpfe, weil sich gezeigt hat, dass Teams, die dort gut platziert sind, auch in Realsituationen gut arbeiten. Als Sport hat es den Vorteil, dass man sich viel mehr mit dem Hund beschäftigen kann, da ein ganzer Batzen Theorie für den Hundeführer wegfällt.
    Wir hatten grad einen Bericht in der Vereisnzeitung, ich schau mal, ob ich ihn dir Scannen und Mailen kann, Murmelchen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich denke, es kommt auf das jeweilige Training an.
    Ich spiele MIT meinem Hund auf dem Platz als Bestätigung. Manchmal lasse ich auch meine Hunde zusammen oder mit einem anderen auf dem Platz laufen. Denn der Hundeplatz ist unser Arbeitsplatz ;) . Hunde lernen ortsbezogen, da ist es relativ egal, was man dort übt, denn für den Alltag muss man draußen üben. Ich trainiere mit einem Hund aber auch nur 2-20 Minuten je nach Alter und Ausbildungsstand.
    Eine komplette Übungsstunde ohne Auflockerung finde ich für einen Hund in dem Alter viel zu viel, eigentlich für jeden Hund.

    LG
    das Schnauzermädel