Also, generell sind meist 2 Rüden einfacher zusammen zu halten als 2 Hündinnen, da ist es ähnlich wie beim Menschen, die Kerle prügeln sich und gehen danach ein Bier trinken, die Damen hassen sich zeitlebens.
Natürlich gibt es da Ausnahmen.
Wenn es Streitereien unter den Herren geben sollte, die dauerhaft sind, könnte eine Kastration helfen. Dann muss man aber den Unterlegenen ganz klar erkennen und den kastrieren. Erwischt man den Stärkeren, hat man danach meist ein echtes Problem.
Von der Behandlung her, ist es anfangs sinnvoll die Hunde möglichst gleich zu behandeln und dann die Ordnung, die sich unter den Hunden bildet zu unterstüzen. Keinesfalls den Unterlegenen betüddeln oder bevorzugen, weil er so eine "arme Wurst" ist, das wird gefährlich.
In der Anfangszeit, evtl. dauerhaft sollte man die beiden bei Abwesenheit trennen, sonst kann das Übel aussehen, wenn man heimkommt.
Zusätzlich bedenkt, dass euer Rüde noch ein "Kind" ist. Erwachsen wir er erst mit etwa 3 Jahren sein. Es kann sein, dass sich seine Haltung zu anderen Rüden noch deutlich ändert. Das sollte eigentlich kein Problem bei "Rudelmitgliedern" sein, aber in Ausnahmefällen wird auch das nicht mehr geduldet. Das sollte euch bewusst sein.
Sollte der Hund bei euch einziehen, müsst ihr ein "Wir-Gefühl" der beiden Herren auf Spaziergängen schon im Ansatz unterbinden, sonst könnten sie zur mobbenden Pest für die Umwelt werden.
Sollte der Neue bei Hundebegnungen Lärm machen, richte dich darauf ein, dass deiner es schnell übernimmt. Man sollte also notfalls in der Lage sein 2 tobende Riesen zu halten
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LG
das Schnauzermädel