Beiträge von schnauzermädel

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    Hallo es ist ein Hund und kein Kind .Und da gibt es nix mit knurren oder so .hab auch kinder und lerne es meinem von anfang an das meine kinder ihm auch was abholen dürfen .lg martina

    Nein, ein Hund ist kein Kind.
    ABER: Knurren ist eine Warnung, die sollte man nicht verbieten, denn sonst beißt der Hund u.U. ohne Warnung, da er ja nicht warnen darf. Ein Hund kommt nicht zu dem Schluss, weil ich nicht knurren darf, darf ich auch nicht weitergehen.

    Und das Verteidigen von Futter oder Spielzeug ist ein ganz normales Verhalten. Ein Hund ist genetisch nicht so ausgestattet, dass er "Liegengelassenes der Chefs" wieder herausgeben muss. Das, was die anderen übrig gelassen haben (also Futter, Kauzeugs oder Spielzeug) gehört dem Finder und er darf es verteidigen.
    Daher muss man das Abgeben üben! Es ist eine Lernleistung wie Sitz oder auf Ruf zu kommen.

    Ich habe auch Hunde und ein Kleinkind. Meine Hunde sind größer als das Kind. Hier gibt es Kausachen nur, wenn das Kind im Bett ist. Bei der Fütterung darf das Kind zwar helfen, aber wenn die Näpfe erst mal stehen, dann hat das Kind Abstand zu halten. Das kann man dann leicht kontrollieren, es dauert ja keine Minute.

    LG
    das Schnauzermädel

    Manchmal dauert das.
    Mein untergwichtiger Mäkler (er hatte das beim Vorbesitzer zur Perfektion gebraucht) hat nicht gefressen. Nach 6 Tagen haben ich keine Lust mehr gehabt das Futter abzuräumen. Also bekam unser gut fressender zweiter Hund nur noch ein halbe Portion, die andere Hälfte landete im Napf des Mäklers. Nach angemessener Zeit durfte der fressende Hund den zweiten Napf auch noch leeren. Am 10. Tag hat er gefressen :D . Seitdem mäkelt er nicht mehr, er nimmt Rohfutter und trockenes, er kann Leckerchen haben und frisst trotzdem.
    Ohne den zweiten Hund hätte es wohl noch länger als 10 Tage gedauert, vermute ich. In den Tagen, wo er das Futter verweigerte, bekam er außer Wasser wirklich nichts anderes, denn bereits kleine Mengen lassen den Hund länger durchhalten. Jetzt ist er normalgewichtig und frisst sichtlich gerne.

    LG
    das Schnauzermädel

    Unsere Hündin klebt an mir, mein Mann ist interessant, wenn er etwas zu essen hat. Sie geht mit ihm max. Pipi machen, große Runden trottet sie widerwillig mit.
    Der Rüde ist da aufgeschlossener, hängt aber ebenfalls dauernd bei mir.

    Der Rüde davor hat sich irgendwann von mir auf meinen Mann umgestellt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Die verschiedenen Flockenfutter kann man ganz gut mischen, Die Firma rät selbst bei ihrem Konzept gegen Juckreiz zu einer bestimmten Mischung. Ich habe mal viele Jahre einen problematischen Hund mit einer Mischung aus Light und Lamm&Reis gefüttert.
    An der Akzeptanz kann man, wenn man möchte, wegen der matschigen Konsistenz des Futters arbeiten. Ich lasse Mäkler konsequent hungern, erst wenn sie gut fressen, gibt es wieder alle möglichen Leckereien. Das mache ich auch bei Untergewicht, mir ist das Futterdrama zu stressig.
    Ruf doch mal dort wegen Proben an oder bestell nur kleine Pakete.

    LG
    das Schnauzermädel

    Das 23 als Flockenmischfutter oder der Supermix GJ sind ganz verträglich, wobei das 23 ganz gute Werte für normale Hunde hat. Viele Sorten sind sehr proteinreich und haben wenig Fett.
    Bei den Flockenmischfuttern ist die Akzeptanz recht gut, wenn man sie mit warmem Wasser kurz quellen lässt, man da auch gut Appetitanregendes untermischen.
    Köber rät zur radikalen Umstellung mit deutlich reduzierter Futtermenge, das klappt meist recht gut.

    LG
    das Schnauzermädel

    Jetzt ist er schon über ein Jahr hier und schläft im Bett, lümmelt auf der Couch und gehört einfach dazu.
    Wenn man recht einsam spazieren geht, dann ist es vollkommen entspannt. Bei viel Begenungsverkehr muss man weiterhin sehr konzentriert sein, manchmal wird er auch noch laut. Auf dem Hundeplatz macht es seit einigen Monaten Spass. Er macht zwar manchmal merkwürdige Dinge, aber das ist jetzt eher überschäumendes Temperament. Wenn er jetzt bellend neben einem hüpft und in die Ärmel schnappt, dann ist das nicht mehr gefährlich. Da reicht ein Platz, dann ein Neustart und ein Bestätigen mit Spielie nach einigen Metern. Das reicht mir vollkommen. Er ist keine sichere Bank bei Prüfungen, das kann super laufen oder eine Katastrophe werden, aber das ist uns egal, weil es immer ein Erfolg ist, weil er mitmacht.
    Wenn ihr also irgendwann mal euer Herz an einen Problemfall verliert und ausreichend Hilfe habt, dann nur zu, es lohnt sich :D .

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich sehe das ähnlich wir Cerridwen.
    Die Geräusche sind ungewöhnlich, da schauen viele Hunde beim ersten Einsatz in Richtung Quelle. Aber dann muss das konditionieren wie jedes andere Signal auch. Nur wenn der Hund für bestimmte Laute sofort loszischt, dann klappt das ganz gut. Aber auch dann muss man dem Hund etwas bieten, wenn er gekommen ist, sonst nutzt sich das schnell ab.

    LG
    das Schnauzermädel