Beiträge von schnauzermädel

    Ich bin zur Zeit erstmal froh über die Fortschritte, die da sind. Ich kann Sporthunde ausbilden, aber das ist eine andere Welt als die draußen oder die der Problemhunde.
    Wenn wir einen Rückfall haben, dann gibt es dafür nur 2 Gründe, die meine Schuld sind. Entweder habe ich grad in dem Moment nicht die besten Nerven, oder ich habe in geistiger Abwesenheit seine besondere "Explosivität" wegen interessanter Damengerüche nicht registriert.
    Es ist halt nicht leicht, wenn man sich einen Hund aufgehalst hat, der für Menschen eine echte Gefahr darstellt. Und wenn ich bedenke, wie erfahrene Hundeführer diesen Hund einschätzen, dann sind wir nicht ganz auf dem falschem Weg.
    Jedenfalls kommt ein Ort, wie der vom letzten Treffen, nicht in Frage. Dort ist es mit ihm zu gefährlich ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich bin der Übderzeugung, dass es nicht gleich stressfreier geht. Und so lange ich diese Überzeugung habe, wird eine noch so gute Arbeit nicht fruchten, da ich eben eine unpassende Austrahlung habe ;) .
    Zur Zeit liegen meine Hauptschwerpunkte darin, ihm normale menschliche Verhaltensweisen näher zu bringen. Blickkontakt geht so langsam ganz gut, jetzt muss er aber noch lernen, dass Lächeln keinem Zähnefletschen gleichzusetzen ist und bestimmte Bewegungen einfach etwas ganz harmloses sind. Außerdem bauen wir grade das Spielen aus.

    LG
    das Schnauzermädel

    Für NRW:
    Das Landeshundegesetz regelt die Anleinpflichten für "große" Hunde, für Hunde der Anlage 1+2 und für gefährliche Hunde.
    Die großen Hunde müssen in NRW immer dann an die Leine, wenn man sich innhalb von im Zusammenhang bebauter Ortsteile aufhält, d.h. Hunde über 40cm und/oder 20kg müssen in Siedlungen an die Leine, kleinere Hunde nicht.
    Hunde der Anlage 1+2 müssen mit Maulkorb und Leine geführt werden, wenn keine Ausnahmegenehmigung vorliegt, hat man die, dann werden sie wie "große" Hunde behandelt. Gefährliche Hunde sind immer an der Leine zu führen.
    Jetzt kommt aber das Ortsrecht der Gemeinden ins Spiel. Die meisten Gemeinden haben Leinenzwang in Parkanlagen, Fußgängerzonen, U-Bahn-Zugängen und an ähnllichen Orten erlassen. Der gilt dann aber für alle Hunde, egal ob groß, klein, gefährlich oder Anlagehund.
    Aer das gilt eben nur für NRW und unterscheidet sich von Gemeinde zu Gemeinde sehr.

    LG
    das Schnauzermädel

    Den Riesenschnauzer würde ich jetzt eher nicht wählen.
    Bei den heutigen Exemplaren hat man sehr viel freundliche Schafe, das ist eher schlecht für so eine Aufgabe.
    Die Fellpflege ist nicht zu unterschätzen und erfordert Werkzeug.
    Riesen brauchen meist weitere Beschäftigung, die über Aufpassen und Familienanschluss hinausgehen.
    Mancher Riese terrorisiert seine Famile, wenn man nicht die nötige Erfahrung hat.

    LG
    das Schnauzermädel

    In ein paar Monaten gern, Massa.
    Nachdem die Grundprobleme behoben sind, muss jetzt erstmal viel mehr "Verständnis" beim Hund wachsen. Er hat noch nicht genügend Erfahrung, wie man einen Menschen "liest". Außerdem geht er noch zu oft in eine vollkommen eigenständige Haltung und kapselt sich ab. Das sind jetzt unsere Hauptbaustellen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ok, kenne das eben nur unter anderer Bezeichnung ;) .
    Aer nehmen wir doch meinen letzten Problemfall:
    Hat 45 kg und ist sehr athletisch, tickt vollkommen aus, wenn er einen Hund sichtet und hat gar keine Probleme sich bei Störungen durch seinen Zweibeiner voll gegen den zu wenden und ihn mit Verletzungsabsicht anzugehen.
    Was tut man nun? Man kann ja nicht jeder Situation ausweichen, weil man raus muss.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Hallo Schnauzermädel,

    nur so aus Interesse: Hältst du Riesenschnauzer oder bei welcher Rasse ist deiner Erfahrung nach "Inkontinenz nach Kastration" typisch?

    Ich habe das zwar schon immer wieder mal gelesen, kenne aber persönlich bisher keinen Inkontinenzfall. Unsere Hündinnen (Boxer, Schäfermix) hatten da überhaupt gar keine Probleme mit.

    Elise

    Genau, wir haben Riesenschnauzer.
    Bisher mussten wir nur eine Hündin wegen Pyometra kastrieren lassen, die wurde aber ca 1 Jahr danach merklich inkontinent und die Medis halfen alle nicht lange. Also haben wir mit festen Plätzen mit Krankenunterlagen und viel putzen die verbliebenen Jahre rumgebracht. Die arme Maus fand das auch nicht prickelnd und es gab trotz bester Pflege oft wunde Hinterbeine wegen der Leckerei. Aus dem Verein kenne ich auch genügend kastrierte Riesen mit diesem Problem, meist helfen aber zum Glück die verfügbaren Medis. Ich kenne mittlerweile auch genügend TAs, die bei Riesenschnauzer, Boxern, Dobermännern, Collies und Irish Settern wegen der Häufung des Problems abraten. Riesenschnauzerhündinnen werden ja auch ohne Kastration in hohem Alter recht oft "undicht", das scheint eine Kastration zu beschleunigen.

    LG
    das Schnauzermädel