Beiträge von schnauzermädel

    Das ganze ist ein schwieriges Thema, dass einem die Tränen in die Augen treibt.
    Ich bin ja nun mehr bei anderen Gebrauchshunden unterwegs, aber dort bietet sich das gleiche Bild.
    Dass die typischen Gebrauchshunderassen für Dienst und Sport mussten die Hunde natürlich im Vergelich zu vor 30 Jahren "entschärf" werden, das war gut und richtig, denn nur so passen diese Hunde noch in angemessener Zahl in die heutige Gesellschaft. Die Wohnverhältnisse und das Freizeitverhalten haben sich geändert, dem muss man Rechnung tragen.
    Dass aber viele Arbeitsrassen mit individuellen Eigenheiten und Vorzügen zu temperaments- und trieblosen, übergroßen Fellmonstern mutieren und sich nur noch optisch voneinander unterscheiden ist eine fürchterliche Entwicklung.
    Noch schlimmer finde ich das planlose Verpaaren ohne einen einzigen Blick aufs Wesen, das vollkommen unberechenbare Exemplare hervorbringt, die weder für Dienst noch für Sport geeignet sind und normale Familien ebenfalls gandenlos überfordern.
    Wobei man da die entsprechenden Rassehundezuchtvereine natürlich nicht vergessen darf. Im SV wird eine VPG1 zur Zuchtzulassung gefordert, aber wenn man sich bei manchen Hochzuchthunden die Arbeit ansieht, dann wird einem einfach nur schlecht. Solche Pseudo-Vorgaben helfen genauso wenig, wie Verbände, die einen Gebrauchshund betreuen und bis auf HD und Ausstellungsergebnisse gar keine Vorgaben machen. Hier ist zu hoffen, dass die Umsetzung der neuen VDH-ZO zur Einführung vernünftiger Kriterien genutzt werden.
    Ansonsten wird es wohl allen Rassen so ergehen, wie dem Schäferhund. Neben den "Schönen" wird es eine kleinere Gruppe der "Gebrauchsfähigen" geben, die sich im Bereich Optik und Wesen immer mehr zur eigenständigen Rasse entwickelt :hilfe: .

    deprimierte Grüße
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Und was ist/war dafür bitte die Begründung... :???:

    Viele Soldatenfamilien -egal ob US oder UK hatten Hunde, auch gern Sokas (sind ja einfach klasse Hunde :D ), die bei einer Rückkehr ins Heimatland nicht mitgenommen wurden. England war ja lange Zeit einfach unmöglich, lieber hier vermittelt als dort ewig Quarantäne und ein Vermögen bezahlen und übern großen Teich ist natürlich ein Kostenfaktor.
    Aber es gibt eben auch andere Fälle und da sollte man dann auch Ausnahmen machen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Also zu den ungewaschenen Rindermägen gibt es hier keinen Gemüsematsch, der ist ja enthalten ;) .
    Die Futtermenge liest sich jetzt nicht so verkehrt. Du musst einfach scheun, wie der Hund aussieht. Selbst gleichalte, gleichgeschlechtliche, gleich gehaltene Hunde einer Rasse haben u.U. enorme Unterschiede im individuellen Futterbedarf. Meine Hundin, sie ist etwa 9kg leichter als der Rüde, arbeitet aber deutlich mehr, braucht nur ein Drittel seiner Funttermenge :hust: .

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Dafür gibt's die zweijährige Gewährleistungspflicht des Züchters bzw. Verkäufers.

    Wenn nachzuweisen ist, dass der Züchter nicht alles getan hat, um gesunde Hunde zu züchten (z. B. überprüfbare Gesundheitsdaten der Zuchtlinien), hat der Käufer Anspruch auf Ersatzleistung.

    Und was nützt einem das wirklich :???: ?
    Wenn ich einen vernünftig gezogenen Hund gekauft habe, dann wird den Züchter keine Schuld treffen, weil die Elterntiere entsprechend gewählt wurden. So ein Züchter wird mir zwar trotzdem durch Preisminderung, einen Ersatzwelpen oder Beteiligung an den Behandlungskosten entgegenkommen, aber den kranken Hund hat man trotzdem.
    Muss ich den Züchter erst verklagen, dann gibt es massiven zusätzlichen Stress, denn ein kranker Hund stresst ungemein.
    Ein Hund ist einfach kein Auto, die besten Nachbesserungsabsichen eines Züchters helfen wenig, weil man das Tier in die Familie aufgenommen hat und eine Bindung eingegangen ist. Daher empfinde ich, bei aller Vorsicht und Umsicht, immer große Erleichterung, wenn sich das ausgesuchte Hundekind tatsächlich als putzmunter und kerngesund erweist.
    Oft sieht es doch so aus: Der Züchter würde den Hund zurücknehmen, aber wer gibt ihn einfach so wieder her? Der Züchter würde einen Welpen aus einem späteren Wurf geben, aber wer wird schon einem zeitaufwändigen, eingeschränkten Hund und einem Jundspund gerecht? Hat immer die finanziellen Mittel und den Platz für 2 Hunde?
    Bei aller Planung und allem Entgegenkommen des Züchters man kauft die Katze im Sack. Das betrifft die Gesundheit, die Arbeitsleistung und vieles mehr. Man kann die "Risiken" einschränken, aber zu 100% vermeiden, das geht nicht, da hilft auch das beste Gewährleistungsrecht wenig.

    LG
    das Schnauzermädel

    Stoffboxen werden bei einem Unfall einfach zerlegt, diese einfachen Klapp-Gitterboxen sind auch viel zu schwach.
    Der Hund braucht für den Transport recht wenig Platz, er sollte sich in der Box drehen können, die Liegefläche muss ausreichen und mit eingezogenem Kopf stehen, sollte auch drin sein ;) .
    Lass dir eine Vollaluminiumbox anfertigen, die wiegt als Einzelbox dann etwa 10kg, die ist sicher, kann leicht rein- und rausgesetzt werden und das Auto bleibt bis auf die Einstiegsseite vollkommen sauber.

    LG
    das Schnauzermädel

    Nur leider kann man ja meist froh sein, wenn ein TA das Bild eines Halbjährigen auswerten kann :schockiert: , und die meisten Besitzer werden weit über den 6. Monat hinaus von ihrem TA vertröstet, wenn sie denn etwas bemerken anstatt sie zum Spezialisten zu schicken...
    Etwas später Vorröntgen hat aber auch noch den Vorteil, dass man den Ellbogen gleich mitbefunden kann, der ist leider erst später fertig entwickelt. Die Katze im Sack kauft man trotzdem, denn wer wartet mit dem Welpenkauf bis nach der 16. Woche?
    Das ist doch das gleiche Bild bei PL bei kleinen Hunden, schreibt der Verband keine Untersuchung vor, dann vermehren sich munter lustig Hunde, die ab und zu mal "so lustig hüpfen" und die Leute wissen nichteinmal, was der Hund hat :hilfe: .

    LG
    das Schnauzermädel

    Ja, sicher tut man das ;) .
    HD ist ein polygenetischer Erbgang, d.h. es sind viele verschiedene Gene beteiligt. Es wird an einem Gentest gearbeitet, aber rasseübergreifend gibt es da noch keine Ergebnisse.
    Bisher funktioniert die Kontrolle der Krankheit über reine züchterische Massnahmen recht gut, aber dafür ist es wichtig, dass auch die Welpenkäufer mit ihren Hunden zum Röntgen gehen und da hapert es leider oft sehr. Es ist schließlich eine Narkose für den Hund und ordentlich Geld, dass der Besitzer los wird.
    Wenn nur mit HD-freien Elterntieren gezüchtet wird und die Nachzucht komplett geröngt wird, dann bekommt man meist gesunde Tiere, da man Vergleichswerte hat. Es kann nämlich auch sein, dass 2 auf dem Röntgenbild gesunde Tiere in Kombination schlechte Hüften vererben, mit anderen Zuchtpartnern aber gesunde Nachkommen haben. Solche Sachen findet man nur durch Röntgen von möglichst vielen Hunden heraus.
    Leider reden sich die Züchter meist den Mund fusselig.

    LG
    das Schnauzermädel

    Mit etwa 6 Monaten kann man vorröntgen, das ist richtig.
    In diesem Alter kann man schwerere Fehlbildungen der Hüfte bereits gut erkennen. Leichte Veränderungen, also z.B. eine C-Hüfte, die bereits bei vielen Verbänden zuchtausschließend ist, kann man aber noch nicht sicher sehen.
    Hat man den Verdacht, dass bei einem Junghund etwas im Argen liegt, dann lohnt sich das Vorröntgen auf jeden Fall. Hat man einen unauffälligen Hund und möchte das Röntgenergebnis wegen der Zuchtzulassung, für den Züchter oder wegen geplanter sportlicher Verwendung des Hundes, dann reicht das Röntgen im frühen Erwachsenenalter oder noch später.

    LG
    das Schnauzermädel

    Also zu kernlosen Trauben direkt habe ich leider nichts, aber da Rosinen aus kernlosen Trauben gemacht werden, kann man den Kern als Ursache wohl ausschließen.


    Quelle: vetpharm.uzh.ch

    http://www.vetline.de/facharchiv/kle…SID=&PHPSESSID=

    Bei den Trauben wird nie differenziert, aber es wird angegeben, dass es sich um verschiedene Sorten aus den unterschiedlichsten Quellen handelt. Bei der Beliebtheit von kernlosen Trauben kann man fast sicher davon ausgehen, dass solche dabei waren. Und eben die Rosinen, die ja gar keine Kerne haben ;) .
    Das kann natürlich auch heißen, dass das Öl unbedenklich ist, da die problematischen Stoffe der Frucht nicht enthalten sind. Nur möchte ich da keine Experimente machen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Das ist ja leider das Problem ;) .
    Niemand weiß, warum es Todesfälle nach dem Verzehr von Weintrauben oder Rosinen bei Hunden gibt.
    Die Kerne spielen wohl keine besondere Rolle, denn auch kernlose Weintrauben bringen die Probleme.
    Da ich nicht weiß, wie sehr solch ein Öl gereinigt ist, gebe ich es nicht.
    Andererseits gibt man nicht viel Öl und bei genügend Abwechslung wird wohl nichts passieren.
    Ich halte mich ausnahmsweise mal an die Empfehlung meines TAs, der meint, solange die Ursache unbekannt ist, sollte man auf sichere Öle ausweichen.

    LG
    das Schnauzermädel