Beiträge von schnauzermädel

    Die Sportfährte ist ein Kunstprodukt :D .
    Bei kaum einer Bodenbeschaffenheit hat der Hund es nötig, die Nase ganz tief in jeden Fusstapsen zu setzen. Der Hund könnte locker mit halbhoher Nase auf oder -je nach Wind- neben der Fährte versetzt laufen und an den Winkeln (besonders den spitzen) und Bögen abkürzen. Für den Hund ist das normalerweise keine schwere Fährte sondern eine langweilige Autobahn.
    Da der Mensch die Arbeit des Hundes aber im Wettkampf beurteilen möchte, dann muss eben der Hund so suchen, dass auch das Augentier Mensch weiß, was er da macht. In gleichmäßigem Tempo mit tiefer Nase konzentriert in jeden Tapsen gucken, das ist eine Höchstleistung. Nur suchtechnisch gesehen ist es keine besondere Nasenleistung.
    Wenn man den Hund frei suchen lässt, dann wird er die Höhe der Nase den Gegenheiten anpassen. Passagen auf freiem Feld mit viel Wind wird er recht tief suchen, in der Windstille in einem Wald wird die Nase meist höher gehen. Hunde können mit ihrer Nase nun wirklich gut umgehen, schwierig wird die Übung dann, wenn wir diese Arbeit in unsere Vorstellung pressen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn der Hund das ganze grade erst geschluckt hat, dann würde ich den Not-TA aufsuchen und ein Brechmittel verabreichen lassen. So sollte die Socke schnell wieder auftauchen.
    Wenn das nicht klappt, kann man auch endoskopisch herangehen, ein Feinstrumpf sollte klein genug sein und sich ohne Herzprobleme herausziehen lassen.
    Bevor operiert wird, würde ich abwarten, das Öffnen des Bauches um einen Fremdkörper zu suchen und dann das Öffnen des Verdauungstraktes wäre mir ohne akute Not zu risikoreich.
    Falls die Socke sich nicht einfach entfernen lässt, nicht mit Sauerkraut den natürlich Weg nimmt und auch sonst nicht spontan rauskommt, dann hilft evtl. ein Hungertag. Auf nüchternen Magen stören Fremdkörper sehr und werden of spontan ausgebrochen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ähm, du hast also selbst gar nichts von der Hundehaltung? Das glaube ich nicht!

    Der Zwergpinscher weicht anatomisch aber enorm vom Wolf ab. Die gesamte Schädelform, der Fang, die Rückenlänge, die Winkelung, da ist aber gar nichts Wolf.
    Dazu hat der Zwergpinscher erheblich schwerere innere Organe im Vergleich zum Gesamtgewicht, weniger Muskel- und Knochenmasse (ebenfalls auf Gesamtgewicht bezogen) und einen deutlich verbrauchsstärkeren Stoffwechsel. Die Fellstruktur ist ja nun offensichtlich.

    Da gibts nun wirklich andere Rassen, die man anführen könnte.

    LG
    das Schnauzermädel

    Eigentlich brauchst du gar nichts anders machen als beim Rohfüttern ;) .
    Du kannst die Portionen genau so berechnen, Öl gibst du nach dem Kochen zu, Calcium ebenfalls wie beim Rohen.
    Falls du andere Zusätze fütern möchtest, dann werden die auch nach dem Kochen zugefügt, wenn das ganze nicht mehr so heiß ist.
    Außer Knochen kannst du alles an Fleisch geben, was man auch roh gibt. Nur beim Pansen/Blättermagen wirst du passen müssen, außer du hast eine Kochstelle im Freien und keine Nachbarn :D .
    Innereien gibt du ebenfalls wie die Rohfütterer, nur kochst du halt. Grade Leber behält sehr viele Vitamine.

    LG
    das Schnauzermädel

    Streunende Süg- und Osthunde sind deutlich erfolgreicher was Arterhaltung und -verbreitung angeht ;) . Und das trotz durchaus lebensfeindlicher Umwelt und Säuberungsaktionen. Sicherlich kommen da immer neue "entsorgte" Hunde vor, aber ganze Populationen erhalten sich relativ problemlos ohne weitere Hunde.
    Und wenn ich von meinen Hunden ausgehe, dann sind das zuerst einmal unsere Familienhunde, aber trotzdem führe ich sie eine begrenzte Zeit unseres Zusammenlebens im Sport und gebrauche sie als ein Arbeitsmittel. Und damit ein Hund das unbeschadet leisten kann und in diesen begrenzten Jahren seinen zusätzlichen Zweck erfüllt, muss der Hund eben ganz bestimmte Eigenschaften haben. Ist das verwerflich? Oder verwerflicher als einen Hund zu halten, weil man Hunde in seiner direkten Umgebung mag? Zeig mir einen Hundehalter, der einen Hund nur hält, nur damit der Hund ein hundegrechtes Leben führt...

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Sehr wahre Worte!!!!

    Ähm, wie ist denn der Hund anders entstanden? Wie erfolgreich ist denn Stammvater Wolf in der von Menschen dominierten Umwelt?
    Wären Hunde nicht als Arbeitsgeräte entdeckt worden, würde es sie nicht geben. Gemessen an der Zahl der Hunde sieht man doch, dass deren Erfolg eben grade in der Wandelbarkeit liegt.
    Und haben es in der Familie gehaltene Arbeitshunde nicht durchaus gut?
    Wie gut geht es einem Hund, der grade mal 2 Stunden am Tag spazieren geführt wird (und das ist hoch gegriffen, wenn ich die Nachbarschaft betrachte) und ansonsten eben so nebenher läuft?

    LG
    das Schnauzermädel

    Ne, es klappt nicht besser :hilfe: .
    Für einen Riesenschnauzer reichen 3 Ausstellungeergebnisse und eine B-Hüfte, sicherlich kann man eine Körveranstaltung besuchen, Leistungsprüfungen ablegen, der Wesentest ist freiwillig, die Augenuntersuchung auch, Ellbogen schaut kaum mal jemand nach...
    Auf Austellungen stehen träge Haarmonster mit unglaublicher Übergröße vorn...
    Viele Züchter sehen für den Gebrauchshund Riesenschnauzer keine Verwendungsmöglichkeiten mehr, bestreiten gar, dass ein Arbeitshund alle Qualitäten als Familienhund hat, und züchten puschelige Allerwelts-Sofadekorationen.
    Dazu kommt, dass der Verein ja verschiedene Rassen betreut und alle immer über die Belange aller Rassen abstimmen. Das ist wenig zielführend, denn die Belange der Zucht unterscheiden sich deutlich.
    Ich hoffe einfach mal auf die neue ZO, die durch die neue VHD-ZO notwendig wird.
    Wenn ein Verein in den letzten Jahren einen Riesenschritt zum nicht nur schönen Allerweltshund gemacht hat, dann der Verein der Hovawarte. Und die Ergebnisse sind deutlich sichtbar.

    LG
    das Schnauzermädel