Manche Hundeschulen
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Also erstmal Grundsätzliches:
Wenn ein (ranghoher) Hund etwas Fressbares liegen lässt und ein anderer Hund nimmt es sich, dann hat dieser Hund das Recht seine Beute auch gegen den Rudelchef zu verteidigen. Für einen Hund ist es ein genetisch fixiertes Verhalten sein Essen behalten und verteidigen zu dürfen, egal welchen Rang im Rudel er innehat.
Euer Hund lebt aber in keinem Hunderudel, er lebt in einer Menschenfamilie. Dort zeigt er naturgemäß seine angeborenen Verhaltensweisen. Diese sind nicht immer erwünscht und manchmal ist es auch sinnvoll, ein Alternativverhalten einzuüben.
Beim Futter kann es gut sein, wenn der Hund gar keine Probleme macht, wenn mal mal an seinen Napf möchte. Ein Ausspucken aller draußen erbeuteten Leckereien auf Kommando ist auch eine u.U. lebensrettende Maßnahme.
Hier muss man aber, wie bereits geschrieben, in stressfreier Atmosphäre über Tauschgeschäfte arbeiten. Nur so wird man eine Verhaltensänderung herbeiführen und ein vertrauensvolles Miteinander erreichen. Kleine Übungseinheiten helfen hier enorm weiter, die meiste Zeit sollte der Hund aber ungestört fressen dürfen
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Und im Notfall, wenn der Hund grade dabei ist etwas gefährliches aufzunehmen, hilft ein beherzter Griff in den Rachen, bis der Hund das erwünschte Verhalten zuverlässig gelernt hat.
LG
das Schnauzermädel