Beiträge von schnauzermädel

    Was hat der TA den bereits untersucht?
    Geht er einfach nur nach der Zeitspanne?

    Grade die erste Läufigkeit geht oft nicht ganz geregelt vonstatten, es muss sich noch alles einpendeln.
    Die Literatur gibt zwar den Beginn des Östrus meist mit dem 12. Tag an, aber es gibt erhebliche Schwankungen, das kann auch erst am 30. Tag der Fall sein oder bereits nach knapp einer Woche ;) .
    Es ist auch durchaus normal, dass eine Hündin während der Stehtage noch blutet und dann auch weiterhin noch "tropft". Bis sich alles wieder normalisiert hat, dauert es etwa 140 Tage, wenn man Pech hat, kommt dann die Scheinträchtigkeit ;) .
    Das heißt jetzt nicht, dass eine Hündin 140 Tage weitertröpfeln darf, das wäre nicht normal. Aber die "Abdichtung" der durchlässigen Gefäße findet erst durch eine ausreichende Progesteronproduktion statt, da kann es schon einmal etwas haken.
    Wichtig ist es, die Farbe des Ausflusses zu beobachten. Richtig rote Tropfen deuten auf die Zeit vor den Stehtagen, mit der Zeit wird der Ausfluss immer heller, nach den Stehtagen kann es noch eine ganze Zeit wie "Fleischsaft" tröpfeln. Wird der Ausfluss eher bräunlich, dann ist der TA gefragt. Generell sollte man seine Hündin während und auch in den Wochen nach der Hitze gut beobachten, durch den geöffneten Muttermund können Bakterien in die Gebärmutter gelangen. Auch sollte man das Lecken von Rüden unterbinden. Wenn die Hündin sich putzt, dann bringt sie ihre eigenen Keime ein, die kennt ihr Immunsystem gut, andere Hunde bringen auch fremde Keime mit.
    Bedenken sollte man aber immer, dass jeder Eingriff in den Hormonhaushalt der Hündin auch Nebenwirkungen hat. Wenn man eingreift, dann sollte es einen guen Grund geben und der TA sollte wissen, welches Problem vorliegt, denn je nach Problem wird unterschiedlich behandelt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Meine Hunde können sehr fein unterscheiden.
    Kommt ein Hund mit seinen Leuten zu Besuch, dann lassen die ihn problemlos herein.
    Aber wenn wir mal wieder einen "echten Neuen" bekommen, dann herrscht hier dicke Luft :roll: .
    Dann muss die Zusammenführung draußen stattfinden, sonst lassen die den Ärmsten in irgendeiner Ecke strammstehen, die gestehen sie ihm zu :lachtot: . Und ich habe dann Stress ohne Ende, weil ich meine Alteingesessenen ständig zur Ordnung rufen muss.
    Dann doch lieber ein Kennenlernen draußen und der Neue bekommt "nur" Couchverbot von meiner Ziege, die meint nämlich, dass Hund sich das Recht auf der Couch zu schlafen erarbeiten muss.

    LG
    das Schnauzermädel

    Klar und im Winter gefriert er auch noch im Bart :D .

    Der Effekt ist ganz einfach zu erklären, es ist wie Sahne schlagen.
    Sammle etwas Speichel im Mund und spucke ihn aus. Du siehst eine klare Flüssigkeit und wenig Bläschen.
    Jetzt das ganze nocheinmal, aber bewege den Speichel vorher ein Weilchen schnell zwischen deinen Schneidezähnen hin und her, dann spuckst du Schaum :D . Also irgendwie schlecht zu erklären, wie das geht, versuchs mal.
    Bei Pferden hast du den Effekt auch, wenn die schön auf dem Gebiss kauen, dann schäumt es. Stellen sie das Kauen ein, läuft noch etwas klare Flüssigkeit und dann hört der Speichelfluss wieder auf, weil die Anregung der Drüsen wegfällt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Meine Hunde lernen fremde Besucher oder Neuzugänge draußen auf NEUTRALEM Boden kennen (also nicht im eigenen Garten ;) ), danach gehen wir gemeinsam heim und meine Hunde legen größten Wert darauf zuerst in der Wohnung zu sein. Das gestehe ich ihnen auch zu, Gezicke gegen den Neuen aber nicht.
    Die Wohnung bereite ich vorher vor, damit nicht irgendwo ein Spielzeug oder ein liegengelassenes Leckerlie rumliegt.
    Kämen meine Hunde in die Wohnung und da wäre ein Neuer, dann wären sie SEHR ungehalten.

    LG
    das Schnauzermädel

    Also beim ungeübten Hund oder einem Chaoten, der selbst dabei schlingt, gilt: Besser Halbieren. Da hast du vollkommen Recht.

    Mit Geduld und Ausdauer im Arm gehts mit einem scharfen Messer mit gezackter Schneide ganz gut. Nimm keines mit so ganz feinen Riffeln, da sägst du dich tot.
    Unkompliziert und ganz flott geht es mit einer Astschere, so kann man auch die meisten Rippen gut portionieren ;) .

    Gefüttert wird der Kehlkopf idealerweise im Freien. Wenn der Hund brav auf einem Handtuch bleibt, dann gehts auch drinnen.
    Beim Schnauzi danach den Bart und die Beine abspülen, sonst färbt der Bart noch länger ab und die Beine werden ewig saubegeleckt, das gibt bei manchem Hund rotes Haar an den Leckstellen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich habe einen Fleischfresser in meinen Haushalt aufgenommen und mich entschlossen diesen auch so zu ernähren.
    Er bekommt weder gleichförmige Bröckchen noch irgendeine Pampe oder Kekse.
    Ich achte sehr auf die Herkunft seines Futters, eben weil das "Futter" auch ein Leben haben sollte.

    Das ist der Beitrag, den ich zu leisten bereit bin.
    Und dafür lasse ich mir kein schlechtes Gewissen einreden, denn das ist eine überlegt getroffene Entscheidung.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ähm, Mr. Mojo, ich habe da dann doch mal eine klitzkleine Frage:

    Diese Tiere sterben nicht für die Hund.
    Diese Tiere werden nicht für den Hund "produziert".
    Diese Tiere werden weiterverarbeitet, auch wenn sie nicht "am Stück" verkauft werden.

    Würde es die besser gefallen, wenn diese Tiere auf dem Müll landen und für Tierfuttermittel extra Tiere gemästet würden?

    Diese Küken gibt es, weil wir Menschen Fleich- und Legerassen geschaffen haben, damit wir möglichst kostengünstg immer und überall alles haben.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ne, Britta,
    das ist schon ein Riesenunterschied.

    Ganze Beutetiere stammen hier in unserem Futterplan im Allgemeinen aus stressfreien Hausschlachtungen. Wenn diese Tiere tot sind, dann stört es mich nicht im Geringsten, wenn meine Hund sich ihrer Natur entsprechend verhalten und für einen gewissen Zeitraum eine Beschäftigung haben.
    Hasen und Kaninchen draußen, das gilt auch für anderes Wild, haben ein Recht auf ein halbwegs stressfreies Leben. Wie viele dieser Tiere würden meine Hund aufschrecken und jagen, bis sie denn endlich mal eins bekommen würden? Das geht gar nicht, wenn das jeder Hund täte, dann würden die Tiere am Stress sterben (zumindest in den Ballungsräumen).
    Und wenn tatsächlich mal ein Hund irgendein Wild reißt, dann ist das entweder eine sehr unglückliche Situation gewesen oder der Besitzer war sehr sorglos. Den Hund, der das getan hat, sehe ich nicht mit anderen Augen.
    Aber diese etwas verklärte Sicht auf das natürliche Hundeverhalten betrifft nicht nur das Fressverhalten ;) . Hunde, die relativ erwachsen werden und ein entsprechendes Verhalten zeigen, kennt auch fast keiner mehr. Viele davon landen wegen Beißunfällen beim TA und sind gar keine Problemhunde :zensur: .

    LG
    das Schnauzermädel
    mal wieder völlig OT