Beiträge von schnauzermädel

    Also die innenliegenden findet man trotz Suche per US oft nur, wenn man während der OP schneidend sucht. Das ist leider so und gibt oft große Schnitte. Aber, da Hoden die hohe Temperatur nicht vertragen, ist es das wirklich wert.
    Der aussenliegende Hoden ist optimal aufgehoben und hat eigentlich kein erhöhtes Risiko, wenn der andere Hoden noch unverändert ist.
    Das Problem ist, es gibt keine richtige Entscheidung. Es kann hinterher Probleme geben, wenn du den Hoden belässt und man muss wieder operieren. Du kannst komplett kastrieren lassen und der Hund verändert sich negativ. Es kann auch bei beiden Varianten in Zukunft ganz problemlos sein. Du kannst jetzt nur die Variante wählen, von der du eher überzeugt bist.

    LG
    das Schnauzermädel

    Den Hoden im Bauchraum sollte man entfernen, sie entarten meist und man bemerkt es erst, wenn es zu spät ist.
    Den anderen Hoden kann man belassen. Sollte er sich verändern, sieht man das und das Risiko ist kaum höher als bei einem "normalen" Rüden. Man behält so einen ganz normalen Rüden.
    Allerdings sollte ein Einhoder niemals Decken, weil das ganze durchaus erblich ist. Aber man kann einen unkastrierten Rüden ja problemlos nicht Vater werden lassen ;) .
    Nachteil ist natürlich, dass der Hund u.U. später dann doch kastriert werden muss, wenn z.B. die Prostata Probleme macht. Dann hat man eine weitere Narkose und eine weitere (kleinere) OP.
    Das musst du also selbst entscheiden. Gibt es keine Probleme mit dem anderen Hoden oder der Prostata würde ich ihn belassen. Aber man kann es natürlich auch ganz anders sehen und komplett kastrieren.

    LG
    das Schnauzermädel

    Normalerweise werden die Hoden durch einen wirlich kleinen Schnitt herausgeholt, dann muss noch der Samenleiter und die Blutversorgung abgetrennt und versorgt werden. Die Strangstümpfe kommen zurück in den Hund, der Schnitt wird verschlossen.
    Normalerweise komt es erst zu einer starken Schwellung des leeren Hodensackes, in den nächsten Tagen geht die Schwellung zurück und es bleibt eine leere Hautfalte übrig, die in den nächsten Monaten immer kleiner wird.

    LG
    das Schnauzermädel

    Schauen kannst du hier: http://www.belcando.de/upload/pdf/Bel…_12-07-2007.pdf

    Bekommen kann man sie bei Belcando oder bei Belcando-Händlern.

    An sich ist die Jacke ok, im tiefsten Winter muss man ordentlich was drunterziehen.
    Wäscht sich gut und bleibt auch lange dicht.
    Man sollte aber mit dem Händler handeln oder sie bei einer Sammelbestellung über einen Verein kaufen, dann stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis. Sie ist bis auf die Taschen auch nicht besser als andere Jacken in der Preislage und man trägt schließlich Werbung spazieren ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Wie gesagt, genügend TAs straffen gleich noch den Hodensack. Das ist aber unnötig und macht mehr Probleme, als wenn man einfach auf die natürliche Rückbildung wartet.
    Aber man kann natürlich gut argumentieren und gleich den höheren Satz und eine ausführlichere Narkose abrechnen, weil die dann sehr sinnvoll ist, die OP dauert ja viel länger.
    Nur mal als Beispiel, das war 1999:
    Ich habe meinen Altrüden wegen Prostata und Herz kastrieren lassen. Ich habe bei meinem Lieblings-TA nur eine Injektionsnarkose machen lassen, weil die OP bereits gelaufen war, bevor man nach der Injektionsnarkose den Tubus geschoben, den Zugang gelegt und die Monitorüberwachung angeschlossen hätte. Ich hatte daheim in Absprache bereits rasiert, wir haben den liegenden Hund nur schnell auf den Tisch gepackt, desinfiziert und los ging es :D . Das war für den alten Knaben der sinnvollste Weg. Bezahlt habe ich 150DM und der Hund konnte 30 Min. nach dem Nähen leicht ansprechbar wieder ins Auto. Wenige Stunden danach hob er wieder das Bein.
    Eine Bekannte wollte die Kastration eines deutlich leichteren Hundes lieber in einer großen Klinik.
    Sie bekam den Hund erst Stunden später wieder, es war ohne Absprache der gesamte Hodensack entfernt worden, die Narbe war gut 15cm. Der Hund hatte mehrere Tage Schmerzen und es dauerte Monate, bevor die zu straffe Haut nicht mehr störte. Sie war 900DM ärmer :schockiert: .
    In den ganzen Jahren mit Hund habe ich gelernt, dass ich ALLES aber wirklich ALLES ganz genau mit dem TA vorher abspreche. Unschöne Überraschungen erlebt man leider viel zu oft.

    LG
    das Schnauzermädel

    Vernünftig operiert ist die Narbe bei einem Hund dieser Größe auch ohne geschrumpfte Hoden nicht mehr als 3-4cm lang ;) .
    Normalerweise schneidet man ein wenig vom Hoden weg über dem Penis ein kleines Stück. Dort werden die Hoden dann herausgeholt, der Schitt ist ja sehr dehnbar :D .
    Allerdings sieht der Hund danach eher unkastriert aus, weil der Hodensack sehr anschwillt. Diese Schwellung bildet sich in den nächsten Tagen zurück und der Hodensack selbst schrumpft in den nächsten Monaten. Irgendwann ist dann nur noch eine minimale Hautfalte beim stehenden Hund zu sehen, legt sich der Hund auf den Rücken, dann wird das bisschen straffgezogen.
    TAs, die den Hodensack mit entfernen, sollen das mal vernünftig begründen. Dann ist die Narbe viel größer, der Wundschmerz und das Infektionsrisiko höher und anfangs ist die Haut zu straff. Aber es wird manchmal gern verkauft, weil sonst angeblich zu viel Haut stehen bleibt und der Hund lebenslang ein erhöhtes Verletzungsrisiko haben soll :/ .

    LG
    das Schnauzermädel

    In der Welpen- und Junghundzeit sind solche Hunde ein Pflegekatastrophe :D .
    Aber wenn man durchhält und das Fell ausreifen lässt, dann reicht doch bei diesen Hunden 2-3 mal pro Woche gründlich kämmen. Eine gute Pflegelotion vermischt mit destilliertem Wasser aufsprühen und den Hund dann schichtweise vom Bauch zum Rücken bis auf die Haut kämmen und das wars.
    Bei viel Dreck an den Beinen und dem Bauch etwas kürzen, aber nicht zuviel, sonst nimmt die Filzneigung enorm zu.

    LG
    das Schnauzermädel