Beiträge von schnauzermädel

    Für Prüfungen machst du dir und dem Hund die Sache leichter, wenn du das ortsbezogene Lernen nutzt.
    Der Hund muss als Kommando Platz wirklich kennen und bereits ein Weilchen liegenbleiben, also nicht sofort wieder aufspringen ;) .
    Dann übst du anfangs nur am Ablageplatz des Hundeplatzes und an einer mittelmäßig frequentierten Stelle auf einem Spaziergang. So kannst du tägl. üben.
    Ablenkung darf ruhig da sein, denn du kannst ja jederzeit eingreifen.
    Jetzt gehts ritualisiert weiter. Im Fuß zur Ablagestelle gehen, Grundstellung, Karabinerhaken der Leine klicken lassen, Leine fallenlassen und Kommando Platz, Fuß auf die Leine stellen. Etwas warten und möglichst auflösen ins Sitz, bevor der Hund selbst aktiv wird. Regt sich der Hund, erneut Platz sagen aber nicht nervös oder genervt werden.
    Wenn der hund wirklich sicher liegt, auch wenn es wirklich lange dauert, wenn andere Hunde vorbeigehen, wenn ein Ball geworfen wird, wenn es im Versteck klappert, wenn man ein Apportierholz etwa einen Meter aufrecht vor ihn auf den Boden stellt und was dir noch so einfällt, dann kann man anfangen sich zu entfernen.
    Der Ablauf bleibt der gleiche, nur klickst du jetzt nicht mit dem Kakarbiner, sondern entfernst die Führleine und legst eine lange Sicherungsleine an, die in der Nähe festgebunden ist. Dein Hund darf nie Erfolg haben und sich entfernen können, wenn er aufstehen sollte.
    Jetzt wird wieder ganz behutsam Entfernung, Dauer und Ablenkung gesteigert.
    Nach etwa 4 -6 Monaten liegt der Hund sicher. Du kannst jetzt anfangen, die Ablage auch an fremden Plätzen zu üben. Auch hier wieder kleine Schritte.
    Wenn der Hund behutsam genug aufgebaut wird und keine Chancen bekommt echte fehler zu machen und daraus Unerwünschtes zu lernen, dann wird er später immer und überall sicher liegen, auch wenn du vollkommen außer Sicht bist ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Wie lange hast du denn bisher das ausdauernde Liegen geübt, während du direkt daneben stehst?
    Ich z.B. gehe erst einen Schritt zur Seite, wenn der Hund sicher ca. 15 Minuten liegt, wenn ich direkt daneben stehe. Und ich meine wirklich ruhig liegen, kein Schüffeln, kein "Umbetten", kein Jammern, kein Ansatz aufzustehen ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Welpenfutter hat ja doch andere Werte als ein Adultfutter und ich denke es hat nen Grund das es Welpenfutter gibt.

    Ich habe bis ende des 5. Monates Welpenfutter geben und dann auf Adult umgestellt.

    Die meisten Welpenfutter haben astronomische Proteinwerte, die auch ein Welpe nicht braucht ;) .
    Wenn man bedenkt, dass z.B. Josera empfiehlt das Family nur bis etwa zur 8. Woche. danach soll das Kids gefüttert werden. Wenn du nun aber das Kids mit dem Festival für erwachsene Hunde vergleichst, dann findest du kaum Unterschiede.
    Ein Welpe kann sehr gut mit einem guten Adultfutter aufwachsen, er braucht nur mehr Futter als ein erwachsener Hund mit vergleichbarem Gewicht. Das ist aber auch bei Welpenfutter so.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn sie sonst gesund ist, dann wird sie nicht verhungern oder zu wenig bekommen, wenn du ihr regelmäßig Futter anbietest.
    Viele Welpen und Junghunde fressen schlecht. Die Umstellung und das fehlen der Futterneid erzeugenden Geschister mäßigen den Appetit.
    Wichtig ist jetzt eigentlich nur, dass du ihr das Futter kommentarlos hinstellst und dann genauso unbewegt wieder wegstellst. Futterverweigern bringt keine Aufmerksamkeit, sonst hat Hundi das schnell raus und mäkelt lebenslang, weil du so hübsch besorgt bist ;) .
    Dazu kommt, dass der Futterbedarf stark schwankt. Wächst Hundi grade mal ein ordentliches Stück, dann kommst du mit dem Füttern nicht hinterher. Wenn Hund grad nicht wächt, dann braucht er viel weniger.

    LG
    das Schnauzermädel

    tagakm
    Ich weiß ja, dass das Verhalten meines Kerls normal ist. Aber wenn ich sehe, was ich mir immer so anhören muss, dann weiß ich unter welchem Druck HH stehen, die sich das Leben mit Hund unproblematischer vorgestellt haben und die eben nicht einfach sagen können, redet einfach, mich störts nicht ;) .
    Bei Pueppys Hund sehe ich ja auch Handlungsbedarf.
    Aber wenn ich hier sehe, dass zuerst kastriert wird, danach kommt dann Hundeschule (meist eine mit schlechter Qualität) und dann gehts erst richtig los. irgendwann wird dann ein Hund, der einfach nur unsicher war oder eben auch einfach ein normaler Rüde zu eine gefährlichen Hund, der wirklich beisst. Das ägert mich so. Zumal der größte Druck von außen meist von Hundehlatern kommt, die einen unkomplizierten, aber unerzogenen Hund haben. Und weil der eben nicht hört und sich fast umbringt, weil er einfach in andere reinrennt, muss der andere dann richtig verkorkst werden :zensur: .

    LG
    das Schnauzermädel

    Nur mal als generelle Anmerkung (Pueppy, dich meine ich nicht ;) ):
    Ich finde, dass heute von Hunden viel zu viel erwartet wird und auch andere hundehalter sich die Sache zu leicht machen.
    Wir haben ja nun seit über 20 Jahren Hunde. "Damals" war es durchaus normal, dass sich nicht jeder Hund mit jedem vertrug. Man liess seinen Hund nicht zu einem angeleinten laufen und man schloss sich mit unbekannten HH kurz, bevor man die Hunde gemeinsam laufen liess oder eben auch nicht.
    Heute muss jede unangenehme Regung "wegsozialisiert" oder "wegkastriert" werden. Von vielen Seiten wird einem eingeredet, ein Hund müsse immer verträglich sein und mit jedem spielen, es ist unbequem den nicht gehorchenden Hund von angeleinten Hunden fernzuhalten, daher ist der andere immer "Schuld".
    Ich gehe jetzt von meinem Rüden aus. Dieser Hund ist verträglich mit Hündinnen, die dürfen ihn regelrecht fertigmachen, er bleibt ruhig. Er wäre also ein Übungspartner für Pueppys Hündin ;) . Kastraten ignoriert er. Überlegene Rüden oder gleichstarke werden ebenfalls akzeptiert, eindeutig unterlegene lässt er zufrieden. Aber er muss mit jedem neuen Rüden die Fronten klären. Dabei beschädigt er, bis auf fliegendes Fell, nicht.
    Ich erwarte von ihm, dass er ruhig an anderen vorbeigeht. Ich erwarte, dass er sich abrufen lässt. Aber ich finde es normal, dass er nicht in jeder gemischten Gruppe oder mit jedem Rüden spielen geht.
    Was meint ihr, wie oft in der Woche ich von irgendwelchen leuten höre, dass dieser Hund dringend kastriert werden muss oder eine Raufergruppe besuchen...
    Ist er wirklich nicht normal?

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich finde, es ist kein Fehler, den Hund unten zu füttern. Es gibt zig Varianten ein sicheres Platz aufzubauen.
    Die Hauptfehlerquelle ist normalerweise die fehlende Geduld.
    Wenn man bedenkt, dass man im Sport die Platzablage ortsgebunden aufbaut wird und man dort für eine sichere Ablage im Prinzip genau so lange braucht wie für das gesamte Laufschema, dann sieht man, dass meist zu schnell vorgegangen wird.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Wenn ich das Beispiel jetzt mal auf die Hunde bzw. Beißstatistiken übertrage und den Ferrari für den Listenhund nehme und den Fiesta für den DSH... dann bist Du also der Meinung, dass die Gefahr von einem DSH gebissen zu werden, extrem höher ist, als von einem Listenhund? Oder hab ich da was falsch verstanden?

    So, jetzt bin ich erstmal fertig :D

    Klar ist die Wahrscheinlickeit höher, dass ich, wenn ich von einem Hund gebissen werden sollte, von einem DSH oder einem Mischling gebissen werde.
    Nur als kleine Zahlenspielerei:
    2008 wurden 16868 DSH geboren.
    Dagegen wurden nur 1741 Rottweiler geboren.
    Wenn wir annehmen (das ist wirklich nur eine Annahme!), dass 1% aller Hunde "gefährlich" ist und bei passender Gelegenheit beißen würden, dann könnte ich 1667 DSH treffen, die gefährlich sind, aber nur 174 Rottweiler. Die Wahrscheinlichkeit einen auffälligen DSH zu treffen ist wegen der hohen Gesamtzahl der Hunde ein um ein vielfaches Größer als bei anderen Rassen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wieso entsorgst du das :???: ?
    Unberührtes Trofu hält im Napf seeehhhr lange. Wegstellen und fertig, morgens ein neuer Versuch. Leckerchen oder Dosenfutter gibts erst wieder, wenn anstandslos gefressen wird.
    Mein "härtester" Fall hat übrigens 9 Tage durchgehalten und bei Barf verweigert ;) . Beim Vorbesitzer hat er Trockenfutter, Dosenfutter und alles andere verweigert. Er nahm mit langen Zähnen nur alle paar Tage das Nötigste.
    Jetzt frisst er einfach alles, da kann es ruhig Leckereien geben. DAS ist für alle Beteiligten entspannter und er hat endlich die nötigen 15kg zugenommen.

    LG
    das Schnauzermädel