Ich bin kein Gegner, aber ich bin kritisch
.
Zum Impfen:
Eine Grundimmunisierung halte ich für sehr wichtig, manche Krankheit nimmt schwerer Verläufe oder ist gar tödlich.
Allerdings halte ich die Leptospiroseimpfung, so wie sie druchgeführt wird, für unsinnig. Es ist die Impfung mit den meisten Nebenwirkungen, sie hält aber nur 6 Monate. Warum soll ich also dagegen jährlich impfen
? Entweder ich möchte einen Schutz dagegen, dann impfe ich öfter, oder ich lasse es ganz.
Wenn dir Grundimmunisierung erfolgt ist, lasse ich zwar keine Titer bestimmen, aber ich impfe auch nicht mehr andauernd nach. Bei uns gibt alle 3 Jahre eine Tollwutimpfung und dann mache die anderen Sachen mit. Denn die Immunität besteht länger als ein Jahr, man geht eigentlich eher von bis zu 7 Jahren aus.
Zum Entwurmen:
Auch da bin ich absolut für das schematische Entwurmen von Welpen und weitere Kuren nach der Übernnahme bis zur 2. Impfung. Hier hat man einfach eine einmalige Chance den Wurmdruck ganz gering zu halten. Macht man hier erst Untersuchungen, verliert man wichtige Zeit und das Risiko, dass die Welpen bereits im Mutterleib infiziert wurden ist sehr hoch.
Wenn der Hund dann aber die erste Zeit möglichst wurmarm überstanden hat, warum sollte ich dann alle 3 Monate entwurmen?
Eine Wurmkur wirkt immer nur gegen bestimmte Stadien der Würmer, manche Entwicklungsstadien überstehen die Kur ungestört. Einen Tag nach der Kur kann der Hund sich neue Würmer holen. Welchen Sinn hat dann eine regelmäßige Gabe? Sollte der Hund Würmer haben, wird der Befall nur vermindert.
Da gebe ich lieber in entsprechendem Abstand eine Sammelprobe ab, bzw. setze mich ans Mikroskop und schaue nach
. Das gleiche gilt, wenn ich den Verdacht habe, es könnten Würmer sein. Und sollte dann eine Wurmart gefunden werden, DANN entwurme ich mt dem passenden Präparat nach Schema (also mehrfach), damit ich alle Entwicklungsstadien erwische.
LG
das Schnauzermädel