Beiträge von schnauzermädel

    §4, Abs. 1 erkärt es noch besser:

    Zitat

    (1) Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.

    LG
    das Schnauzermädel

    So, und jetzt kommt mein Chaot :D .

    Als Ort bevorzugt er Büsche oder Hecken, das geht ja noch, aber sein Ritual ist zum Schreien:
    Zuerst wird sich an dem Gestrüpp seiner Wahl "gekratzt", also er lehnt sich ganz heftig dagegen und geht dabei weiter, es ist quasi der gewaltätige Version einer Katze, die einem um die Beine schmeichelt.
    Dann wird ausgibig geknurrt und gebellt, eine Spielverbeugung gegen den Busch gemacht und dann in den Pfoten reingeschlagen (findet sich kein Busch und muss ein Baum herhalten, hat der dann Kratzer in der Rinde :hust: ).
    Dann wird sich rückwärts gegen den Busch eingeparkt, die Hinterpfoten treten ganz gleichmäßig abwechselnd und er "hängt" seine Wurst möglichst hoch ins Gestrüpp :lachtot: .

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    ich wollt damit sagen, das es gang und gebe ist schlagen mit lebenden mäusen zu füttern oder echsen mit heuschrecken. da beschwert sich keiner. ist ja artgerecht.

    aber wenn hunde soetwas vorgesetzt bekommen, dann haben alle mitleid und sagen das ist ja gemein dem kleinen,süssen hasen gegenüber.

    Ne, bei Reptilien ist es auch verboten!
    Wenn man sensible Varianten wie z.B. Königsphyton hält, dann muss eben einfallsreich füttern. Entweder man erwirbt den entsprechenden Sachkundenachweis (Kaninchenzuchtvereine helfen gern weiter) und ist auf der ganz sicheren Seite, da man die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen kann, und tötet direkt vorm Verfüttern oder man sorgt durch Anwärmen für eine "echte" Körpertemperatur.

    Meine Hunde bekommen auch ganze Futtertiere, auch gerne ach so süsse, verworfene Lämmer, aber die sind eben alle bereits tot. Beutespiele aller Art können sie anders haben.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    meine Hunde bekommen auch manchmal lebendfutter, ein bis zweimal im monat stehen unterschiedliche nager oder federviehcher auf dem speiseplan. alles das was ich auch selbst schlachte. das ist ganz natürlich. das geht ratz fatz, kein leiden. da sind die hunde schon geübt drin.

    bei schlagen un co ist es doch dasselbe, da ist es doch auch in ordnung.

    Hunde sind und bleiben Fleischfressenderaubtiere. ich hab den anschein, dass es von vielen hier vergessen worden ist. Ach wenn sie mit euch das bett teilen, es sind hunde.

    Auch bei Schlangen ist es nicht erlaubt, auch wenn manch Schlangenhalter es trotzdem tut.
    Die Lebenfütterung mit Wirbeltieren ist verboten.
    Und Hund kann sein Kaninchen frischgeschlachtet genauso gut fressen.
    Das hat nicht mit vergessen oder verzärteln zu tun, es ist einfach unsinnig einem Hund Lebendfutter zu geben. Was hat er davon? Die Tötungssequenz ist für einen Hund deutlich weniger "befriedigend" als das Hetzen, aber das erlaubt man seinem Hund nun auch nicht mal eben so.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich hatte einen Riesen mit katastrophaler Hüfte.
    Ich habe den Hund erwachsen übernommen und keinerlei Beschwerden festgestellt. Dem Züchter zu Liebe haben wir den Hund 9-jährig noch röntgen lassen. Da sind wir aus allen Wolken gefallen, die starken Deformationen an Kopf und Pfanne konnte jeder Laie erkennen, dazu kamen bei der Hüfte und dem Alter schwere Veränderungen durch Arthrose.
    Wir haben damals lediglich alle Betätigungen vermieden, wo der Hund schnell startet oder stoppt, springt oder lange auf hartem Boden trabt und den Schutzdienst. Wir haben ihn immer an der Grenze zum Untergewicht gehalten und für gute Hinterhandmuskeln gesorgt, dazu gabs Canosan.
    Er wurde 18 Jahre und hat bis zum Schlus immer nur für sehr kurze Zeit etwa 3 mal im Jahr Schmerzmedis gebraucht.

    Es ist euer Hund und ihr müsst entscheiden. Ich würde bei einem jungen Hund, der wenig Beschwerden zeigt, keine neue Hüfte einsetzen lassen. Die Hüfte hält nicht ewig und kann nicht einfach erneuert werden.
    Andere Methoden -wie die GA oder Denervation- lassen einem alle Wege offen, wenn es sich sehr verschlimmern sollte.
    Der einzige Nachteil, der durch Warten entsteht, ist eine schlechtere Muskulatur in der Hinterhand, wenn der Hund durch Beschwerden schont. Das lässt sich aber mit Scherzmitteln vermeiden, wenn es schlimm werden sollte. So kann man dann die zeit zur OP überbrücken und der Hund baut nicht stark ab.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wieso abtrainieren?
    ich habe hier 45kg Hund an der Leine. Wenn ich sein Verhalten nicht in geregelte Bahnen lenke, dann hänge ich als "Gefängniskugel" hintendran und werden von interessanter Stelle zu interessanter Stelle geschleift, dort darf ich dann verschnaufen, weil Hund minutenlang braucht.
    DAS geht nicht.
    Wir gehen an langer Leine, dort darf er schnuppern wie er möchte, wir gehen im Freilauf, dort sollte er nur nicht verloren gehen.
    Aber ich erwarte auch, dass er gesittet mitgehen kann und es sich mal verkneift.

    LG
    das Schnauzermädel

    Das muss man immer!
    Nur nach Vereinzugehörigkeit kann man nicht gehen.
    Aber wenn eine Zuchtordnung wenige, bzw. keine Untersuchungen vorsieht und auch sonst merkwürdige Regeln enthält, dann sinkt die Qualität der Hunde insgesamt, auch wenn sich ein Züchter besondere Mühe gibt. Das würde ich nicht unterstützen wollen, denn so ein engagierter Züchter kann sich auch den strengeren Regeln unterwerfen.


    LG
    das Schnauzermädel